Zielgruppe Geschäftskunden
Tablet-PC: HP stellt den Slate mit Windows 7 vor
Hardware-Hersteller Hewlett Packard (HP) hat mit dem Slate 500 den ersten Tablet-Computer des Unternehmens mit Microsofts Betriebssystem Windows 7 vorgestellt. Das 680 Gramm schwere Gerät soll sich dabei vor allem an Geschäftskunden richten und wird 799 US-Dollar (circa 575 Euro) kosten.
Das gab HP in einer Pressemitteilung bekannt. Der Tablet-Computer ist mit 8,9 Zoll (22,6 Zentimeter) etwas kleiner als Apples iPad aber größer als etwa Samsungs Galaxy Tab. Bedient werden kann das Gerät entweder per Fingerdruck oder mit dem mitgelieferten HP-Stift, mit dem sich auch handschriftliche Notizen und E-Mails auf dem Tablet verfasen lassen sollen. Zudem besitzt der Slate eine Webcam auf der Vorderseite und eine Drei-Megapixel-Digitalkamera auf der Rückseite. Ins Netz geht der Slate ausschließlich via WLAN. Neben dem HP-Stift wird dem Gerät auch eine Dockingstation beiliegen.
Zunächst in den USA erhältlich
Der Slate wird zunächst in den USA erscheinen. HP erklärte aber, das Gerät auch auf weiteren Märkten anbieten zu wollen. Mit weiteren technischen Daten hielt sich der Hersteller zurück. Mit dem HP Slate 500 erscheint nun einer der ersten Windows-Tablet PCs eines größeren Herstellers. Microsoft-Chef Steve Ballmer hatte bis zum Jahresende weitere Windows-Tablets versprochen. Erst gestern, 22. Oktober, hatte der Hersteller AT ein Tablet auf Windows-Basis vorgestellt.
HP Slate
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Bild vergrößern Die Rückseite des HP Slate ist auffällig gemustert. (Bild: HP) - Bild 2 von 4
Bild vergrößern Auf der Rückseite des Gerätes befindet sich eine Digitalkamera. (Bild: HP) - Bild 3 von 4
Bild vergrößern Das Display ist 8,9 Zoll groß. (Bild: HP) - Bild 4 von 4
Bild vergrößern Eine Docking-Station und einen Stift liefert HP gleich mit. (Bild: HP)
HP hatte den Slate dagegen bereits auf der Consumer Electronic Show Anfang des Jahres in Las Vegas präsentiert. Danach war es ruhig um das Gerät geworden. Zwischenzeitlich kamen Gerüchte auf, der Slate würde nicht erscheinen, da HP auch im Tablet-Bereich künftig auf das eingekaufte Betriebssystem WebOS setzen wolle. Dieses soll nun in Tablets für Privatkunden zum Einsatz kommen.






