Samsung kann Apple nicht überholen

Samsung Galaxy Tab im Test: Mit Flash, Android und Doppel-Kamera

Mit dem Galaxy Tab bringt Samsung eines der ersten Android-Tablets auf den Markt. Auf der IFA erhielt der südkoreanische Hersteller bei der Präsentation des 7 Zoll großen Tablet-Computers viel Applaus. Im netzwelt-Test zeigt das Gerät jedoch einige Schwächen. Angesichts des hohen Einführungspreises dürfte es Samsung deshalb schwer fallen, an Apples iPad vorbeizuziehen.

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Samsung Galaxy Tab: Es war der Star der IFA 2010 in berlin. Im netzwelt-Test zeigt Samsungs Galaxy Tab jedoch kleinere Schwächen. Diese und der hohe Einführungspreis erschweren die Attacke des Android-Tablets auf Apples iPad. Zum Video: Samsung Galaxy Tab

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Verarbeitung: Klein, leicht, oft verschmutzt
  2. 2Bedienung: Handlich aber nicht perfekt
  3. 3Software: Android ist noch kein Tablet-System
  4. 4Funktionalität: Videotelefonie und Augmented-Reality
  5. 5Leistung und Laufzeit: Etwas träger als das iPad
  6. 6Fazit: Würdiger Herausforderer
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Auf der IFA Anfang September in Berlin präsentierten zahlreiche Hersteller ihre Tablet-Computer. Doch nur wenigen Geräten wurde eine ähnliche Aufmerksamkeit wie Samsungs Galaxy Tab zu Teil. Seitdem erste Gerüchte und Bilder durch die Blogosphäre geisterten, zählt der Tablet-Computer des südkoreanischen Herstellers zu den stärksten iPad-Rivalen. Nicht zuletzt deshalb, weil er mehr Funktionen als Apples iPad bietet. Im ausführlichen Testbericht von netzwelt schlägt sich das Galaxy Tab wacker, zeigt aber auch deutliche Schwächen.

Verarbeitung: Klein, leicht, oft verschmutzt

Das Galaxy Tab ist mit einem lediglich sieben Zoll großen Display deutlich kleiner als Apples iPad, das ein 9,7 Zoll Display bietet. Mit einer Dicke von rund zwölf Millimetern ist es zudem kaum dicker als ein Smartphone. Auch in Sachen Gewicht hat das Tab mit 380 Gramm deutlich die Nase vor Apples iPad, das in der leichtesten Variante 680 Gramm auf die Waage bringt.

Optisch wirkt das iPad aber dank eines Gehäuses aus Aluminium deutlich edler. Das Galaxy Tab dagegen steckt in einem reinem Kunststoffgehäuse und wirkt daher deutlich schlichter. Wie bei anderen Samsung-Produkten auch, etwa dem Galaxy 3, verschmutzt das Gehäuse zudem sehr schnell. Vorder- und Rückseite sind schon nach wenigen Minuten mit Fingerabdrücken übersät. Neben dem Tablet sollten Nutzer also auch immer ein Tuch zum Reinigen bei sich tragen. Gegenüber dem Vorserienmodell auf der IFA wirken aber nun die Schutzhüllen für SIM-Karten Schacht und micro-SD Kartenschacht deutlich stabiler. Ebenfalls praktisch: Die Abdeckungen lassen sich auch mit kurzen Fingernägel leicht öffnen. Wer neben dem Surfen via WLAN sein Galaxy Tab auch im mobilen Internet nutzen will, kann zudem eine handelsübliche SIM-Karte einsetzen. Eine spezielle Micro-SIM Karte wie für Apples iPad wird nicht benötigt.

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