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Samsung Galaxy Tab im Test: Mit Flash, Android und Doppel-Kamera
Samsung kann Apple nicht überholen

von Jan Kluczniok Uhr veröffentlicht

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Samsung präsentierte auf der IFA Anfang September mit dem Galaxy Tab seinen iPad-Rivalen. Rund einen Monat später kommt das Gerät nun in die Läden. Netzwelt prüfte das Galaxy Tab zum Verkaufsstart auf Herz und Nieren und fand einige Schwachstellen.

Mit dem Galaxy Tab bringt Samsung eines der ersten Android-Tablets auf den Markt. Auf der IFA erhielt der südkoreanische Hersteller bei der Präsentation des 7 Zoll großen Tablet-Computers viel Applaus. Im netzwelt-Test zeigt das Gerät jedoch einige Schwächen. Angesichts des hohen Einführungspreises dürfte es Samsung deshalb schwer fallen, an Apples iPad vorbeizuziehen.

Auf der IFA Anfang September in Berlin präsentierten zahlreiche Hersteller ihre Tablet-Computer. Doch nur wenigen Geräten wurde eine ähnliche Aufmerksamkeit wie Samsungs Galaxy Tab zu Teil. Seitdem erste Gerüchte und Bilder durch die Blogosphäre geisterten, zählt der Tablet-Computer des südkoreanischen Herstellers zu den stärksten iPad-Rivalen. Nicht zuletzt deshalb, weil er mehr Funktionen als Apples iPad bietet. Im ausführlichen Testbericht von netzwelt schlägt sich das Galaxy Tab wacker, zeigt aber auch deutliche Schwächen.

Verarbeitung: Klein, leicht, oft verschmutzt

Das Galaxy Tab ist mit einem lediglich sieben Zoll großen Display deutlich kleiner als Apples iPad, das ein 9,7 Zoll Display bietet. Mit einer Dicke von rund zwölf Millimetern ist es zudem kaum dicker als ein Smartphone. Auch in Sachen Gewicht hat das Tab mit 380 Gramm deutlich die Nase vor Apples iPad, das in der leichtesten Variante 680 Gramm auf die Waage bringt.

Optisch wirkt das iPad aber dank eines Gehäuses aus Aluminium deutlich edler. Das Galaxy Tab dagegen steckt in einem reinem Kunststoffgehäuse und wirkt daher deutlich schlichter. Wie bei anderen Samsung-Produkten auch, etwa dem Galaxy 3, verschmutzt das Gehäuse zudem sehr schnell. Vorder- und Rückseite sind schon nach wenigen Minuten mit Fingerabdrücken übersät. Neben dem Tablet sollten Nutzer also auch immer ein Tuch zum Reinigen bei sich tragen. Gegenüber dem Vorserienmodell auf der IFA wirken aber nun die Schutzhüllen für SIM-Karten Schacht und micro-SD Kartenschacht deutlich stabiler. Ebenfalls praktisch: Die Abdeckungen lassen sich auch mit kurzen Fingernägel leicht öffnen. Wer neben dem Surfen via WLAN sein Galaxy Tab auch im mobilen Internet nutzen will, kann zudem eine handelsübliche SIM-Karte einsetzen. Eine spezielle Micro-SIM Karte wie für Apples iPad wird nicht benötigt.

Bedienung: Handlich aber nicht perfekt

Dank der kompakten Abmessungen und dem geringen Gewicht liegt das Galaxy Tab angenehm in der Hand. Auch längere Zeit kann das Tablet mit nur einer Hand bedient werden. Tippen ist auf der Tastatur auch mit zwei Fingern möglich. Die Buchstaben in der Mitte der virtuellen Tastatur erreicht der Nutzer aber nur, wenn er sich etwas streckt. Im Zweifel ist er deshalb mit eingeschalteter Swype-Eingabetechnologie schneller. Bei aktiviertem Swype wischt der Nutzer nur über einzelne Buchstaben und das Tablet generiert daraus das richtige Wort. Das klappte im netzwelt-Praxistest ausgezeichnet. Mit etwas Übung lassen sich mit dieser Technik sogar Geschwindigkeitsrekorde aufstellen.

Samsung Galaxy Tab im Test

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Das Samsung Galaxy Tab steckt komplett in einem Plastikgehäuse. (Bild: netzwelt)

Gegenüber dem iPad auffällig langsam sind die Sensoren des Galaxy Tab. Neigungs-, Bewegungs- und Helligkeitssensor reagieren nicht so schnell auf Nutzereingaben wie beim Konkurrenzprodukt von Apple. Teilweise dauert es sehr lange bis das Samsung Galaxy Tab den Bildschirminhalt beim Drehen des Displays mitdreht. Zudem fehlt ein Schalter, der das Display wie beim iPad auf die derzeitige Position feststellt.

Ein weiterer Nachteil: Die Sensortasten unterhalb des Displays erlöschen schnell und sind bei ungünstigen Lichtverhältnissen kaum zu sehen. Gerade wenn der Nutzer das Tablet waagerecht hält, erwischt er oftmals die falsche Taste. Die bei Android integrierte Sprachsuche bereitet dagegen keine Probleme. Auch das Touchdisplay reagierte zügig auf Eingaben und unterstützt auch Multitouch-Befehle.

Software: Android ist noch kein Tablet-System

Auch wenn zahlreiche Hersteller Android-Tablets angekündigt haben - laut Google ist keine der derzeitig erhältlichen Versionen des Betriebssystems für den Einsatz auf Tablet-Computern geeignet. Der Internetkonzern unterscheidet daher im Android-Market auch nicht zwischen Apps für Smartphones und Tablets. Zwar liefen im netzwelt-Test alle ausgesuchten Applikationen aus dem Android-Market auch auf dem Galaxy Tab. Jedoch nur in der Smartphone-Auflösung, für die sie programmiert sind. Der Rest des Bildschirms bleibt einfach dunkel. Angepasste Apps gibt es schon in Samsungs eigenem App Store. Zum Testzeitpunkt standen hier aber nur eine Applikation vom Nachrichtensender n-tv und ein Programm von Samsung, mit dem das Tab auch als Fernbedienung für Samsung Fernseher genutzt werden kann, zur Auswahl. Mittlerweile haben aber Blogger herausgefunden, wie auch nicht optimierte Apps auf Vollbild skaliert werden können.

Die Kamera auf der Rückseite des Gerätes ermöglicht Augmented Reality Anwendungen.

Zwar bietet der Android-Market eine große Anzahl an Spielen und Programmen; was dem Galaxy Tab aber noch fehlt sind spezielle Applikationen von Zeitschriften und Verlagen, wie sie es beispielsweise bereits Reihenweise für das iPad gibt. Samsung hat auf dem Gerät neben einem eBook-Reader auch eine Anwendungen namens Readers Hub installiert. Zum Start des Gerätes sollen hierüber zwei Millionen Bücher, darunter aktuelle Bestseller, mehr als 2.500 Magazintitel in 20 Sprachen und mehr als 1.600 Zeitungen in 47 Sprachen erhältlich sein. Im netzwelt-Test war jedoch nur die Buchrubrik zugänglich. Hierüber gelangt der Leser in den Kobo Store, in dem im Test aber nur englischsprachige Bücher zur Verfügung standen.

Ebenfalls nicht ganz gelungen ist die Synchronisation des Tablets mit dem heimischen Computer. Unter Window steht hierfür die Samsung Software Kies bereit. Eine Mac-Version der Software gibt es bislang nicht. Auf Mac-Rechnern kann das Galaxy Tab daher nur als USB-Massenspeicher angeschlossen werden - kritisch, gerade in Hinblick auf kommende Android-Aktualisierungen, die nicht "Over the Air" eingespielt werden können. Ein gewichtiger Pluspunkt ist hingegen der Browser, er bietet volle Unterstützung von Adobe Flash 10.1.

Funktionalität: Videotelefonie und Augmented-Reality

Samsungs Galaxy Tab bietet dank zweier integrierter Digitalkameras und Telefon-Funktionalität deutlich mehr Anwendungsmöglichkeiten als Apples iPad. So ist zum Beispiel Videotelefonie möglich. Auch Fotos und Videos lassen sich mit der Kamera auf der Rückseite anfertigen beziehungsweise drehen. Die geringere Auflösung von drei Megapixeln und die fehlende Auslösertaste am Gerät deuten jedoch daraufhin, dass dies nur ein nettes Gimmick ist. Selbst für Schnappschüsse taugt die Qualität der Bilder oft nicht.

Vielmehr soll die Kamera für Augmented Reality-Zwecke verwendet werden. Im netzwelt-Test klappte dies jedoch nur bedingt. Das Tablet erkannte Geschäfte in der Nähe nicht immer unmittelbar und blendete sie auch nach einiger Wartezeit nicht im Bild mit ein.

Die Telefonfunktion an für sich ist ebenfalls nett gemeint. Die Sprachqualität ist aber sowohl bei Telefonaten ins Festnetz als auch über Skype lediglich befriedigend. Um es ans Ohr zu halten ist das Gerät zudem deutlich zu groß. Telefonieren lässt sich am besten mit einem Headset und dem Tablet in der Hand. Allerdings fängt das Mikrofon, das seitlich angebracht ist, dabei natürlich Störgeräusche mit ein. Wer plant, das Galaxy Tab als Handy-Ersatz zu nutzen, sollte sich am besten ein Bluetooth-Headset kaufen und den Tablet-Computer in der Jackentasche lassen.

Der eingebaute Lautsprecher reicht aus, um gelegentlich Musik zu hören, kann es aber vom Klang weder mit dem iPad noch mit einem Küchenradio aufnehmen. Schade ist in diesem Zusammenhang, dass Samsung keinen UKW-Empfänger für "normalen" Radio-Empfang im Galaxy Tab integriert hat.

Leistung und Laufzeit: Etwas träger als das iPad

Bei den Startzeiten erzielte das Galaxy Tab ähnliche Startzeiten wie Smartphones auf Android-Basis, nach rund 30 Sekunden war das Tablet betriebsbereit. Die Konkurrenz von Apple meldete sich dagegen nach etwa 25 Sekunden zum Dienst. Applikationen startete das Tablet dagegen ohne größere Verzögerungen.

Das Samsung Galaxy Tab wirkt nicht ganz so edel wie Apples iPad, bietet dafür aber den handlicheren Formfaktor.

Der GPS-Empfänger brauchte im Test dagegen sehr lange um ein Signal zu finden. Ähnliche Probleme hatte netzwelt auch im Test des Galaxy 3 Smartphones. Der Akku hielt im netzwelt-Test rund einen Tag im Dauereinsatz durch. Der Hersteller gibt als Akkulaufzeit eine Sprechzeit von rund 1.000 Minuten und eine Standby-Zeit von 1.500 Stunden an.

Fazit: Würdiger Herausforderer

Gemessen an der Funktionalität ist das Galaxy Tab Apples iPad deutlich überlegen. Das Galaxy Tab kann alles, was das Apple-Tablet kann und noch ein wenig mehr. Allerdings erfüllt es die einzelnen Aufgaben nicht immer ganz so souverän. Auch geht die Bedienung des iPads etwas geschmeidiger von der Hand. Fraglich, ob die Funktionen wie Videotelefonie oder Augmented Reality dies aufwiegen können. Zudem krankt das Galaxy Tab am Android-Betriebssystem, das zum jetzigen Zeitpunkt klar auf Smartphones ausgelegt ist. Hier soll die demnächst erscheinende Version 3.0 voraussichtlich Abhilfe schaffen.

Samsung will ein entsprechendes Update für das Galaxy Tab laut Medienberichten bereitstellen. Erst dann werden wirklich passende Tablet-Inhalte für das Gerät verfügbar sein. Ob auch größere Verlage dann ihre iPad-Versionen für Android portieren bleibt jedoch abzuwarten und hängt wohl auch vom Erfolg der ersten Android-Tablets ab.

Samsung ist mit dem Galaxy Tab eine gelungenes Debüt im Tablet-Markt geglückt. Der ganz große Wurf ist das Gerät jedoch nicht. Das liegt zum Einen an den im Testbericht genannten Mängeln, zum Anderen auch am hohen Verkaufspreis. Samsung gibt für die Version mit 16 Gigabyte Speicher eine unverbindliche Preisempfehlung von 799 Euro aus. Für diesen Preis erhalten Käufer aber auch Apples bestes iPad-Modell, dass mit 64 Gigabyte einen viermal so großen Speicher bietet wie der des Galaxy Tab. Letzterer lässt sich zwar per microSD Karte um bis zu 32 Gigabyte erweitern, reicht mit 48 Gigabyte dann aber immer noch nicht an Apples Speicherkapazität heran.

Dem Vergleich mit Apples iPad kann das Samsung Galaxy Tab nicht ganz standhalten.

Mittlerweile ist der Straßenpreis für das Galaxy Tab zwar schon deutlich gesunken, liegt aber mit derzeit rund 600 Euro immer noch auf iPad-Niveau. Viele Käufer dürften deshalb allein aufgrund des Kultstatus von Apple zum "Original" aus Cupertino greifen. Richtig günstig ist das Galaxy Tab derzeit nur über die Netzbetreiber zu erhalten. Vodafone bietet es mit Vertrag zum Beispiel für 299 Euro an. In diesem Preissegment stellt das Galaxy Tab eine echte Alternative zum iPad dar. Interessierte sollten jedoch noch einige Monate warten, bis weitere Android-Tablets auf dem Markt sind und eine Tablet-optimierte Android-Version erhältlich ist.

Kommentare zu diesem Artikel

Samsung präsentierte auf der IFA Anfang September mit dem Galaxy Tab seinen iPad-Rivalen. Rund einen Monat später kommt das Gerät nun in die Läden. Netzwelt prüfte das Galaxy Tab zum Verkaufsstart auf Herz und Nieren und fand einige Schwachstellen.

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  • einschluckwasser schrieb Uhr
    AW: Samsung Galaxy Tab im Test: Mit Flash, Android und Doppel-Kamera

    oh das ist eine interessante Frage, hierzu würde mich auch die Antwort interessieren, falls das mal bei mir der Fall sein sollte.
  • elmar.h. schrieb Uhr
    AW: Samsung Galaxy Tab im Test: Mit Flash, Android und Doppel-Kamera

    Auf meinem Galaxy Tab P 1000 ist der Bewegungssensor blockiert, der den Bildschirm mit dem Gerät dreht, sodaß immer das gleichegerichtete Bild/Touchscreen sichtbar ist. In dem Handbuch und auch in dem mitgelieferten Mini-Benutzerhandbuch steht auf Seite 22: Wenn man die Ausrichtung beibehalten will, soll man die Schnellgriffanzeige öffnen und die autom. Ausrichtung wählen. Demnach müßte es auch einen umgekehrten Weg geben, um die autom.Ausrichtung wieder zu lösen und einen drehbaren Touchscreen wieder zu haben. In der Schnellgriffanzeige habe ich nichts pasendes gefunden.Jetzt bleibt das Bild immer nur in einer Position. Was wissen die andere Galaxy-Liebhaber?
  • karin.x schrieb Uhr
    AW: Samsung Galaxy Tab im Test: Mit Flash, Android und Doppel-Kamera

    Als Seniorin (57)auf diesem Gebiet habe ich mich ziemlich schnell mit dem Galaxy Tab vertraut machen können und liebe es! Alle wichtigen Funktionen laufen einwandfrei, z.B. mail usw. Manche Anwendungen sind kompliziert oder langsam und optisch nicht ansprechend. Mir fehlen noch Tipps und Bewertungen zu deutschsprachigen apps und vor allem zu ebook-Möglichkeiten.
  • markus b. schrieb Uhr
    AW: Samsung Galaxy Tab im Test: Mit Flash, Android und Doppel-Kamera

    Nun hab ich es!!! Und...es ist spitze, passt locker in die jackentasche und die kritikpunkte wie trägheit usw. kann ich nicht nachvollziehen, läuft bei mir flüssig und schnell(winzige ruckler "manchmal" vieleicht, die nun wirklich nicht der weltuntergang sind)! Einzig der akku könnte für meinen geschmack ein bischen länger halten, leider nur 4 std. bei ausgiebigen gebrauch. Ach ja, die musik wird auch sehr seltsam "sortiert" da würde ich mir ein update wünschen um die musik in den automatisch erstellten ordnern nach eigenem geschmack oder stilrichtungen zu verschieben(denn klassik hat unter rock oder rnb nichts verloren.
  • markus b. schrieb Uhr
    AW: Samsung Galaxy Tab im Test: Mit Flash, Android und Doppel-Kamera

    Ja euer test hört sich im grossen und ganzen ziemlich negativ an...aber das ist bei kritik(und die ist nun mal "das" worum es in einem test geht) nun mal so. Ausserdem betrifft ein grossteil eurer kritik ja die mangelhafte software...die sich ja leicht ändern/beheben lässt. Also ich habe so ziemlich jedes test video gesehen und so ziemlich jeden test gelesen...und mir das gerät im t-punkt selbst angesehen mit dem ergebniss: ich werd es mir demnächst holen! Ich platze geradezu vor vorfreude. Und zu apple....ganz egal wie toll die technik von apple auch ist, fakt ist das apple ein geschlossenes system ist und somit für mich vollkommen uniteressant. Ich will freiheit, was bringt mir ein WORLDWIDE web wenn ich nur auf "apple strassen" spatzieren gehen darf?
  • Philipp F. schrieb Uhr
    AW: Samsung Galaxy Tab im Test: Mit Flash, Android und Doppel-Kamera

    Also ich habe das Samsung Tab nun seit einer Woche und ich muss sagen, ich bereue nicht, das Ipad verkauft zu haben um mir das Galaxy zu holen. Man kann es zur Not sogar noch in der Gesäßtasche transportieren, das Display und die Bedienung sind für meine Verhältnisse einwandrei. Die Ausstattung ist meines Erachtens deutlich besser als beim Ipad. Alleine der Vorteil, auch noch telefonieren zu können war für mich ein Argument. zudem sieht das Teil nicht schlicht aus. Es ist, obwohl aus Kunststoff, sehr gut gelungen finde. Optisch sehr edel.. Ich denke, dass Ottonormalverbraucher dieses Gerät nicht an seine Grenzen bringen kann. Dank Taskmanager kann man ja auch den Überblick behalten über die geöffneten programme und einzelne schliessen. Die Oberfläche läßt sich dank Widgets anpassen an die jeweiligen Bedürfnisse, der Prozessor ist finde ich sehr schnell und ausreichend für 95 Prozent der User. Also von mir gibts ne echte Kaufempfehlung. Sicher, das Galaxy Tab ist teuer, aber mein Gott. Was kostet ein Iphone denn? Kann das mehr? Nöööööö. Obwohl ich auch ein Iphone hab und das geb ich auch nicht her, bin eigentlich ein Applefan. Doch das Galaxy hat mich in jeder Hinsicht überzeugt.
  • Stefan B. schrieb Uhr
    AW: Samsung Galaxy Tab im Test: Mit Flash, Android und Doppel-Kamera

    Bei meinem Galaxy Tab funktioniert das GPS ganz hervorragend, keine Spur von langer Wartezeit bis zum First Fix. Im Gegenteil: Sogar in meinem Wohnzimmer (das nur ein leichtes Flachdach vom Himmel trennt) bekomme ich eine GPS Position. Das kenne ich sonst nur von spezialisierten Empfängern und von hochwertigen PNA's.
  • Jan K. schrieb Uhr
    AW: Samsung Galaxy Tab im Test: Mit Flash, Android und Doppel-Kamera

    Klar reagieren die Sensoren nicht, im Video sieht man ganz deutlich das nebenbei eine Flashvideo im Browser abgespielt wurde. Schade, sachlich war das nicht! @Gaedding: Unsere Aussage bezieht sich aber nicht nur auf die im Video gezeigte Szene. Wenn man iPad und Galaxy Tab direkt vergleicht reagieren die iPad Sensoren schneller und die Übergänge wirken flüssiger.
  • Gaedding schrieb Uhr
    AW: Samsung Galaxy Tab im Test: Mit Flash, Android und Doppel-Kamera

    Klar reagieren die Sensoren nicht, im Video sieht man ganz deutlich das nebenbei eine Flashvideo im Browser abgespielt wurde. Schade, sachlich war das nicht!
  • hardtobeasaint schrieb Uhr
    AW: Samsung Galaxy Tab im Test: Mit Flash, Android und Doppel-Kamera

    es sind die Kleinigkeiten, die häufig die Bedienung bequem machen. Beispiel in der Galerie findet sich für Fotos eine "Diashow". Es ist jedoch nicht möglich, die Sortierung der Bilder zu ändern (wobei unklar bleibt nach welchen Kritierien das System die Reihenfolge der Bilder sortiert). Eine Dia-Präsentation bzw. eine Dia-Unterstützung eines Vortrages fällt damit aus. Dies gilt übrigens auch für die Fotofunktion des iPads. Ähnlich verhält es sich bei der Sortierung der Alben unter Musik. Üblich ist es doch, die zuletzt erworbene Musik zuerst zu sehen und nicht immer bis zum Ende scrollen zu müssen. USB soll über ein Anstecktool kommen. Samsung listet dies jedoch nicht auf im Zubehör. Es wäre wünschenswert, dann direkt die Bilder von einer Kamera zu importieren. Insgesamt bleibt es der Nutzung überlassen, ob eher das iPad oder das Galaxy tab die bessere Alternative ist

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Samsung Galaxy Tab im Test: Mit Flash, Android und Doppel-Kamera
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Samsungs Galaxy Tab wurde sehnlichst erwartet. Nun ist das 7 Zoll große Android-Tablet in Deutschland erhältlich. Im netzwelt Test konnte es aber nicht völlig überzeugen.
http://www.netzwelt.de/news/84393-samsung-galaxy-tab-test-flash-android-doppel-kamera.html
2010-10-19 17:13:03
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Samsung Galaxy Tab im Test: Mit Flash, Android und Doppel-Kamera