Keine Details zu Bedingungen der Einigung
RIM: BlackBerry-Verbot in den Emiraten aufgehoben
Aufatmen für BlackBerry-Hersteller Research in Motion (RIM): Die Telekommunikationsbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hat das geplante Verbot der BlackBerry-Dienste zum 11. Oktober 2011 verworfen. Details über mögliche Zugeständnisse des kanadischen Herstellers an die Behörden sind nicht bekannt.
Die Telekommunikationsbehörde lobte in ihrer Pressemitteilung aber das Engagement und die Zusammenarbeit des Unternehmens mit den Behörden als "äußert positiv". Die BlackBerry-Dienste seien nun "im Einklang mit den staatlichen Auflagen". Deshalb würde das geplante Verbot nicht in Kraft treten und die Dienste wie gewohnt weiterlaufen. Auch die beiden großen Netzbetreiber des Landes Du und Etisalat zeigten sich in Stellungnahmen erleichtert über die Entscheidung: "Seit dem die Telekommunikationsbehörden am 1. August über ein mögliches Verbot bestimmter BlackBerry-Dienste nachgedacht haben, haben wir stets versucht sicherzustellen, dass die Dienste ohne Unterbrechung für unsere Kunden weiterlaufen", erklärte Etisalat gegenüber der englischsprachigen Tageszeitung "Business 24/7". Der Netzbetreiber will nun mit dem BlackBerry Torch und dem Curve zwei neue Modelle in den Emiraten auf dem Markt bringen.
Erleichterung bei den Nutzern
Derzeit nutzen rund eine halbe Million Anwender in den Vereinigten Arabischen Emiraten BlackBerry-Smartphones. Seit der Androhung des Verbotes sei der Markt aber um bis zu 40 Prozent eingebrochen, berichten einheimische Medien. In einer erste Straßenumfrage der englischsprachigen arabischen Tageszeitung Business 24/7 zeigten sich die Nutzer durchweg erleichtert. Viele hatten bereits überlegt auf ein anderes Mobiltelefon umzusteigen und freuten sich über die Einigung kurz vor Ablauf der Frist.
Research in Motion war im Sommer in mehreren Ländern, vor allem arabischen Raum, unter Druck geraten. Die Staaten forderten den Hersteller auf, ihnen Zugang zur verschlüsselten Kommunikation der BlackBerry-Dienste zu gewähren, andernfalls drohten sie mit einem Verbot, da sie die nationale Sicherheit durch die Dienste gefährdet sehen. Bereits im August hatte RIM ein angedrohtes Verbot in Saudi Arabien abwenden können.


Internet-basierte Anwendungen auf dem Blackberry stehen in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten kurz vor dem Aus. Beide Länder kündigen umfangreiche Sperrungen an, da die Datenübertragung der Smartphones eine mögliche Bedrohung für die nationale Sicherheit seien.
Hersteller Research in Motion hat weiterhin mit drohenden Sperrungen seiner Dienste in einzelnen Staaten zu kämpfen. Saudi Arabien blockert als erstes Land die Messenger-Funktion der BlackBerry-Smartphones. Research in Motion Mitbegründer Michael Lazaridis sieht hierdrin ein mangelndes Verständnis des Mediums Internet.
Research in Motion (RIM) lenkt im Streit um das Blackberry in Saudi-Arabien ein. Künftig soll die Regierung die verschlüsselten Nachrichtendienste des Smartphone-Herstellers einsehen dürfen. Die Entscheidung könnte dazu führen, dass weitere Länder die gleichen Forderungen stellen.
Die indische Regierung will die BlackBerry-Dienste Anfang September verbieten, wenn Sie keinen Zugang zu den verschlüsselt übertragenen Daten erhält. Skype und Google droht ein ähnliches Schicksal.
Research in Motion hat ein Verbot seiner BlackBerry Smartphones in Indien abgewendet. Die indische Regierung will zwei Monate lang die eingeräumten Überwachungsmöglichkeiten prüfen, stellt zugleich aber neue Forderungen. Diesmal auch an Google und Skype.
Bei der US-Regulierungsbehörde sind Bilder und Daten zum bislang noch nicht offiziell vorgestellten Blackberry 8980 aufgetaucht. Das Gerät könnte das Curve 8900 ersetzen.
Die Ausschreitungen in London halten die Polizei in Atem. Anders als beispielsweise in Ägypten organisieren sich die Aufständischen nicht primär über Facebook und Twitter, sondern über ihre BlackBerrys. Hersteller Research in Motion will dies nun verhindern.





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insgesamt 1 BeitragWer da wohl den längeren Atem hatte ...? "Äußerst positiv" klingt in meinen Ohren nämlich "ziemlich negativ"