Deutsche lieben Firefox

Browser-Wahl: Internet Explorer unter 50-Prozent-Marke

Browser-Wahl: Internet Explorer unter 50-Prozent-Marke Laut einer aktuellen Studie von StatCounter fällt der weltweite Marktanteil des Internet Explorers im September 2010 erstmals unter 50 Prozent - trotzdem bleibt der Microsoft-Browser auf Platz eins. Noch vor zwei Jahren allerdings dominierte er den Markt mit einem Anteil von gut zwei Drittel. Die stärkste Wachstumsrate kann Google Chrome vorweisen, mit einem Anstieg von knapp acht Prozent.

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Während der Internet Explorer im letzten Jahr etwa neun Prozentpunkte verloren hat, bleibt der Anteil des Zweitplatzierten fast gleich. Mozilla´s Firefox kann knapp ein Drittel der Nutzer für sich verzeichnen. Ebenfalls kaum verändert sind die Werte für Safari mit 4,4 Prozent und Opera mit 2 Prozent. 

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Eine weitere Studie errechnet zwar andere Anteile, zeigt aber eine ähnliche Tendenz auf. So verringert sich auch laut Netmarketshare der Marktanteil des Internet Explorers und fällt auf 59,7 Prozent. Firefox und Opera verzeichnen einen etwa gleichbleibenden Anteil bei nicht ganz 23 beziehungsweise knapp über zwei Prozent. Google Chrome wächst in dieser Studie nicht ganz so stark an und kommt auf einen Wert von fast acht Prozent. Safari steigt um etwa ein Prozent an.

Die Deutschen setzen auf Firefox

Betrachtet man die von StatCounter speziell für Deutschland ermittelten Marktanteile, so zeigt sich ein etwas anderes Bild. Firefox ist hierzulande eindeutiger Marktführer und kann diese Position stabil bei etwas mehr als 60 Prozent halten. Der Internet Explorer folgt auf Platz zwei und verzeichnet auch in Deutschland einen Verlust. Sein Anteil fällt um etwa sechs Prozent auf etwa ein Viertel. Chrome und Safari wachsen an, während Opera stagniert. Allerdings bleibt Chrome mit 6,3 Prozent deutlich hinter den weltweiten Werten zurück. In Europa nähern sich der Internet Explorer und Firefox immer mehr an. Noch ist der Internet Explorer allerdings mit 40,3 Prozent vor Firefox mit knapp 39 Prozent. 

Aodhan Cullen, CEO von StatCounter, führt den Verlust der weltweiten Marktanteile des Internet Explorers auf eine Einigung von Microsoft mit der Europäischen Kommission zurück. Diese sieht vor, dass Microsoft den europäischen Nutzern eine Auswahl an Browsern anbieten muss.

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