Ein Blick in den Himmel ruft Wettervorhersage auf

Gadget Globus: Leichte Augmented-Reality-Brille vorgestellt

Auf der Consumer-Electronic-Messe CEATEC in Japan hat der japanische Telekommunikations-Konzern NTT DoCoMo in Zusammenarbeit mit Olympus eine leichte Augmented-Reality Brille vorgestellt. Das an einem handelsüblichen Brillengestell angebrachte Head-Mounted Display (HMD) soll beim Tragen kaum spürbar sein.

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Beim Prototyp des "AR Walkers" werden Informationen aus der Umgebung auf das rechte Glas einer Brille projiziert. Die Brille muss dabei per Kabel mit einem Handy verbunden sein, auf dem eine entsprechende App läuft. Um die Umgebungs-Informationen anzuzeigen, verwendet der AR Walker Bewegungs- und GPS-Sensoren. Die GPS-Daten dienen zur Ortung des Nutzers, die  Bewegungssensoren nehmen die Kopfbewegungen des Nutzers wahr. Bei einem Blick in Richtung Himmel etwa wird der Wetterbericht eingeblendet. 

Auch eine Navigation mittels der Brille ist möglich. Anstatt auf ein Smartphone oder ein klassisches Navigationsgerät schauen zu müssen, erscheint vor den Augen des Nutzers eine kleine Figur, der "DoCoMo Dake2, der die Richtung vorgibt. Auf dem Weg erhält der Nutzer weiterhin Informationen zur Umgebung. 

Noch keine Marktreife

Der Prototyp stellt zwar schon einen Schritt in die richtige Richtung von Augmented-Reality dar, gleichzeitig weist er aber noch einige Schwächen auf. Ein Nachteil des AR-Walkers ist beispielsweise, dass er keine Kamera hat, wodurch keine Bilderkennung möglich ist. Außerdem ist die Auflösung des Head-Mounted Displays mit 320 auf 240 Pixel gering. 

Was im Betrieb ebenfalls als störend empfunden werden könnte, ist die Kabel-Verbindung zum Smartphone. Bei Demonstrationen auf der CEATEC wurde das Handy an einem Band angebracht, das um den Hals des Nutzers hängt. Zusätzlich führt dann noch ein Kabel zur Brille.

Gegenüber dem US-amerikanischen Technik-Blog Engadget dämpfte der Mobilfunkprovider allerdings Erwartungen an eine baldige Markteinführung des AR-Walkers. Es würde sicherlich noch eine Weile dauern bis die Geräte klein genug sind, damit sie von einer größeren Käuferschicht akzeptiert werden. 

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