Fedora 14 Beta: Test der alternativen Red-Hat-Distribution (Update)

Stabiler Start

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Gleich beim Systemstart von Fedora Core 14 fällt ein wichtiger Unterschied zu den früheren Versionen auf: Die Entwickler haben den Wechsel des Start-Systems von initd auf systemd zurückgenommen, da die neue Software doch noch nicht so stabil und ausgereift ist wie zunächst gedacht. Da systemd jetzt nicht in Fedora Core 14 kommt, haben sich die Entwickler die Implementierung für Fedora Core 15 vorgenommen. Mit dem neuen Programm, das für das Laden einzelner Komponenten des Betriebssystem verantwortlich ist, soll der Systemstart deutlich schneller laufen: Im Gegensatz zum alten initd kann systemd mehrere Anwendungen parallel starten, weniger Dienste müssen mit den gefährlichen root-Rechten geladen werden und auch mehr Funktionen gibt es zum Beispiel für zweitgesteuerte Prozesse, die sich ohne Cron handhaben lassen.

In Fedora Core 14 sind wie gewohnt aktualisierte Versionen aller beliebten Programmiersprachen enthalten: Neben Perl 5.12 ist auch Perl 6 mit Rakudo Star dabei, das erst kürzlich als Release freigegeben wurde. Mit Ruby und Python in Version 2.7 sind zwei weitere Sprachen enthalten. Die Möglichkeit, parallel mit Python 2.x und 3.x zu arbeiten, ist seit Fedora Core 13 verfügbar und weiterhin möglich - so können Nutzer schnell und sicher auf die neue Generation der Skriptsprache wechseln. Fedora nutzt Python selbst für nicht wenige Skripte im Bereich der Systemverwaltung, die längst noch nicht vollständig übersetzt wurden. Durch die IDEs NetBeans 6.9 und Eclipse 3.6 macht die Programmierung unter Fedora Core 14 viel Spaß.

Eine der wichtigsten Neuerungen in Fedora Core 14 ist die Integration der Programmiersprache D: Sowohl der Compiler LDC als auch die entsprechende Bibliothek mit Standardfunktionen namens Tango wurde der neuen Version der Linux-Distribution hinzugefügt. Die Sprache D gilt als potentieller Nachfolger von C sowie C++, da es für die Systemprogrammierung gut geeignet ist und auf der beliebten C-Syntax basiert.

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