Bedienkonzept der Zukunft, ähnlich Surface
Kurzfilm der Woche: Microsoft Lightspace - Dateikontrolle per Lichtstrahl
Die Forschungsabteilung von Microsoft sorgt mit einem neuen Bedienkonzept für Aufsehen. Die Lightspace genannte Technik ermöglicht es Dateien auf glatten Oberflächen, etwa einen Tisch wiederzugeben. Doch nicht nur das: Die Dateien können auch in die Hand genommen und an die Wand geworfen werden.
Es ist sogar möglich, die Dateien in die Hand von anderen Personen zu legen. Das ist nur eine der zahlreichen neuen Interaktionsmöglichkeiten von LightSpace. Es ist auch möglich, Optionsmenüs über einen bestimmten Punkt des Bodens in Form eines Lichtstrahls anzuzeigen. Zwischen den einzelnen Menüs wechselt der Nutzer dann, indem er seine Hand durch den Lichtstrahl bewegt.
Projektoren und 3D-Kamera
Hinter der scheinbaren Zauberei stehen im Raum verteilte Projektoren, die mit einer 3D-Kamera verbunden sind. Die 3D-Kamera erfasst dabei die Position von Personen und Objekten im Raum und weist bei entsprechenden Aktionen die verschiedensten Projektoren im Raum an, ausgewählte Dateien wiederzugeben. Wem das noch zu kompliziert klingt, sollte sich den Kurzfilm der Woche anschauen, hier demonstrieren die Microsoft Forscher Andy Wilson und Hrvoje Benko die neue Technologie sehr anschaulich.
LightSpace ist nicht das erste innovative Bedienkonzept von Microsoft, das für Aufsehen sorgt. Bereits 2007 stellte Microsoft den Multimedia-Tisch Surface vor. Hierbei handelt es sich um ein 30 Zoll großen Touchscreen, der in einen Tisch eingelassen ist. Der Tisch ist dabei "intelligent" und erkennt zum Beispiel eine Digitalkamera, die auf ihm liegt, und gibt die darauf gespeicherten Fotos wieder. In den USA kommt der Tisch derzeit bereits unter anderem in Spielkasinos zum Einsatz und stößt auch sonst auf großes Interesse. Laut Microsoft hat das Unternehmen allein im ersten Jahr nach der ersten öffentlichen Präsentation für den Surface-Tisch insgesamt 2.000 Anfragen von über 50 Regierungen und Unternehmen erhalten.

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