Mit eingebauter Soundbar

TV mit Soundbar im Test: Grundig Vision 9 47-9980 T USB

Grundig gilt als traditionsreicher deutscher TV-Hersteller, doch die Geräte werden längst in der Türkei gefertigt. Wie sich das auf den 47 Zoll großen, sehr stylish wirkenden Grundig-LCD-Fernseher mit dem langen Namen Vision 9 47-9980 T USB ausgewirkt hat, beleuchtet der netzwelt-Test.

Für das Design des Fernsehers gewann Grundig bereits zwei Preise. Doch wie ist es um die inneren Werte des Schönlings bestellt? (Bild: netzwelt.de)
Für das Design des Fernsehers gewann Grundig bereits zwei Preise. (Bild: netzwelt.de)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Design, Klang und Ausstattung
  2. 2Handhabung: Intuitiv und simpel
  3. 3Sehtest Standardsignale
  4. 4HDTV-Sehtest
  5. 5Fazit
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Design, Klang und Ausstattung

Mittlerweile hat der neue Eigentümer Beko in der Türkei die Entwicklung und Produktion der Grundig-Fernseher übernommen. Auf den ersten Blick hat das nicht geschadet, schließlich konnte der etwa 1.300 Euro teure Vision 9 47-9980 T USB bereits mehrere Designpreis abräumen und sieht wirklich gut aus. Das liegt auch der unterhalb angebrachten Soundbar, die mit insgesamt 16 Minilautsprechern bestückt ist und einen voluminösen Klang erzeugt, der sich wohltuend von der Masse abhebt. Bei Spielfilmen entsteht eine gute Räumlichkeit, Musik klingt beim ersten Eindruck neutral, nach einiger Zeit aber etwas zu aggressiv - eine Alternative ist die Soundbar zu einem ausgewachsenen Surroundsystem also nicht.

Auf dem rückwärtigen Anschlussfeld geht es sehr eng zu – zu viele Buchen auf zu wenig Raum. Ungewöhnlich ist der regelbare Subwoofer-Anschluss ganz rechts im Bild. (Bild: netzwelt.de)
Auf dem rückwärtigen Anschlussfeld geht es sehr eng zu – zu viele Buchen auf zu wenig Raum. Ungewöhnlich ist der regelbare Subwoofer-Anschluss ganz rechts im Bild. (Bild: netzwelt)

Positiv sticht auch der eingebaute USB-Mediaplayer hervor, er spielt Musik-, Video- und Foto-Dateien ab, Letztere aber leider etwas unscharf. Tüftler freuen sich über zahlreiche Bildregler. Der Tuner kann analoges Kabel- und digitales Antennenfernsehen (DVB-T) empfangen und versorgt zudem aktive DVB-T-Antennen mit einer Speisespannung. Im Lauf des Jahres 2010 soll zusätzlich noch ein Modell mit Sat-Tuner und Aufnahme auf USB-Speicher folgen.

Handhabung: Intuitiv und simpel

Passt optisch prima zum Fernseher: die schlanke Fernbedienung. Das Navigationskreuz steuert das Menü sowie Lautstärke und Programmumschaltung. (Bild: netzwelt.de)
Passt optisch prima zum Fernseher: die schlanke Fernbedienung. Das Navigationskreuz steuert das Menü sowie Lautstärke und Programmumschaltung. (Bild: netzwelt)

Die Bedienung des Fernsehers ist einfach und erfolgt intuitiv, woran die Fernbedienung maßgeblich beteiligt ist: Sie bietet eine vorbildliche Fragezeichen-Taste, über die sich alle Funktionen erklären lassen.

Drückt man die Fragezeichen-Taste auf der Fernbedienung, werden die Funktionen jeder Taste leicht verständlich auf dem Bildschirm erklärt. (Bild: netzwelt.de)
Drückt man die Fragezeichen-Taste auf der Fernbedienung, werden die Funktionen jeder Taste leicht verständlich auf dem Bildschirm erklärt. (Bild: netzwelt)

Das Menü sieht grafisch etwas primitiv aus, hat aber den Vorteil, sehr schnell zu reagieren. Für zusätzlichen Komfort sorgen eine Programmtauschtaste und intelligent vorsortierte Senderlisten. Kritisieren muss netzwelt lediglich die automatische Formatumschaltung, da diese 4:3-Sendungen grundsätzlich auf die gesamte Bildschirmbreite streckt. Der Stromverbrauch liegt mit rund 190 Watt bei halber Helligkeit höher als bei modernen LED-TVs, aber niedriger als bei Plasmas.

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