Luftiger Klang, druckvoller Bass

VSX-820: Pioneers kleinster 3D-Receiver im Test

3D erobert den Massenmarkt: Nach ersten 3D-TVs und -Blu-ray-Playern konzentrieren sich die Hersteller nun auf 3D-fähige AV-Receiver. Ein besonders verlockendes, weil mit 400 Euro sehr preisgünstiges Angebot, ist der Pioneer VSX-820.

Edles Äußeres: Vor allem die beiden großen Drehräder des Pioneer VSX-820 wirken sehr hochwertig. (Bild: netzwelt.de)
Edles Äußeres: Vor allem die beiden großen Drehräder des Pioneer VSX-820 wirken sehr hochwertig. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Ausstattung
  2. 2Handhabung
  3. 3Hörtest
  4. 4Fazit

Bevor die großen Hersteller wie Denon, Onkyo oder Pioneer in den hoch- und mittelpreisigen Klassen 3D-Receiver anbieten, bedienen sie zuerst die AV-Receiver-Einsteigerklasse mit der dritten Dimension. So geschehen mit Onkyos 550 Euro teurem TX-SR 608 und Denons AVR-1611, der bei 400 Euro liegt. Pioneers VSX-820 kostet ebenfalls 400 Euro und ist somit der preiswerteste 3D-Receiver des japanischen Edelherstellers.

Ausstattung

Erstaunlich viele Anschlüsse für 400 Euro, netzwelt vermisst lediglich einen analogen Mehrkanaleingang. (Bild: netzwelt.de)
Erstaunlich viele Anschlüsse für 400 Euro, netzwelt vermisst lediglich einen analogen Mehrkanaleingang. (Bild: netzwelt)
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Irgendwo muss bei solch einem Kampfpreis natürlich gespart werden. Im Fall des VSX-820 wurde an den Endstufen gespart: Er verfügt nur über fünf, während in höheren Preisklassen sieben üblich sind. Immerhin bietet der Receiver aber eine Nachrüstmöglichkeit: Wer später mit einem zusätzlichen Verstärker und weiteren Lautsprechern von 5.1 auf 7.1 umsteigen will, findet alle nötigen technischen Voraussetzungen. Über den Vorverstärker-Ausgang kann man wahlweise Surround-Back-Kanäle oder die Höhenkanäle von ProLogic 2z hinzufügen.

Die Ausgänge der Hauptboxen sind als solide Schraubklemmen ausgeführt - bis auf ein zweites Stereo-Boxenpaar, das von den Front-Endstufen gespeist wird. Dieses muss mit etwas billig wirkenden Klemmterminals auskommen. Das Display des VSX-820 hat Pioneer zweckmäßig aufgebaut, es bietet aber keine Extras wie beispielsweise eine Kanalmatrixanzeige. Dafür bringt der Pioneer einiges an Multimedia-Ausstattung mit, etwa einen USB-Musikplayer, der MP3-, WMA- und M4A (AAC)-Dateien abspielen kann.

Außerdem kann der Nutzer über den Anschluss auch ein iPhone mit dem Receiver verbinden. Bei den Videofunktionen ist der Pioneer erwartungsgemäß eher spärlich bestückt: HDMI-Signale lassen sich zwar durchleiten, nicht aber wandeln.

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