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Samsungs Galaxy 3 im Test: Viel Ausstattung für unter 200 Euro

Seit Juli ist Samsungs Mobiltelefon GT I5800 auf dem deutschen Markt erhältlich. Der südkoreanische Hersteller vermarktet es dabei unter dem Namen Galaxy 3. Nach dem Highend-Modell Galaxy S richtet sich das neue Android-Handy dagegen an preisbewusste Käufer. Das heißt jedoch nicht, dass der Hersteller an der Ausstattung gespart hat.

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Samsung Galaxy 3: Mit dem Galaxy 3 präsentiert Samsung ein Mittelklassen-Smartphone, dass vor allem im Multimedia-Bereich punkten soll. Für einen vergleichsweise geringen Preis von derzeit rund 200 Euro erhält der Käufer zudem eine umfangreiche Hardware-Ausstattung. Zum Video: Samsung Galaxy 3

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Verarbeitung: Black is not so beautiful
  2. 2Leistung: Keine nennenswerten Schwächen
  3. 3Display: Viele Flecken auf 3,2 Zoll
  4. 4Multimedia: Zweckdienliche Ausstattung
  5. 5Software: With Google
  6. 6Ausstattung: Unterstützung vieler Standards
  7. 7Fazit: Solides Einsteiger-Smartphones ohne Highlights
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Im Gegenteil - das Galaxy 3 bietet Ausstattungsmerkmale, die sonst nur Geräte höherer Preisklassen aufweisen. Als multimedialer Alleskönner preist der südkoeranische Hersteller sein neues Modell an, ideal geeignet auch für die Nutzung des mobilen Internets und sozialer Netzwerke.

Verarbeitung: Black is not so beautiful

Die Verarbeitung des Galaxy 3 ist solide. Dem Preis entsprechend verwendet Samsung allerdings nur lackiertes Plastik. Mit den Maßen 114 x 55 x 12,9 Millimeter ist das Galaxy 3 zudem relativ kompakt gebaut. In der Hand fühlt es sich aber wie ein Stück Seife an. Auf der Rückseite finden sich schnell Fingerschlieren, weshalb das Handy auch leicht aus der Hand rutschen kann. Wer Wert auf ein gepflegtes Aussehen seines Mobiltelefons legt, muss sich deshalb darauf einstellen,  das Galaxy 3 öfters zu reinigen.

Unter dem Touchscreen kommen zudem keine Sensortasten sondern drei physikalische Buttons zum Einsatz, die bei jedem Drücken ein hörbares Knacken von sich geben. Das Innenleben ist dagegen fest verbaut, beim Schütteln sind keine Geräusche zu hören. Der Akkudeckel lässt sich zwar ohne Mühe mit nur einem Finger abnehmen, beim Draufstecken rastet er aber nicht unbedingt wieder an jeder Stelle sofort ein. Optisch wirkt es so, als ob der Deckel fest auf dem Gehäuse sitzt, in der Folge kommt es zu hässlichen Knackgeräuschen, wenn die übrigen Stellen bei der Nutzung des Geräts nachträglich einrasten.

Gelungen ist dafür die Anordnung der Schächte für SIM-Karte und micro SD-Karte. Sie befinden sich seitlich am Gerät unter der Abdeckung. So kann der Nutzer die Karten entfernen oder wechseln, ohne den Akku entfernen und das Gerät ausschalten zu müssen. Das Einsetzen einer micro SD-Karte ist mitunter aber eine Fummelei, da der Einschub von der Gehäusekante überlagert wird und mit den Fingern nicht so gut zu erreichen ist.

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