Markteinführung zunächst nur in Japan

Sharp Galapagos: Ebook-Dienst und Reader vorgestellt

Sharp wird im Dezember diesen Jahres einen eigenen Ebook-Dienst starten. Passend zum Start des Galapagos genannten Dienstes stellt der Konzern auch zwei Ebook-Reader vor. Die Bibliothek und die beiden E-Reader-Modelle werden zunächst aber nur in Japan verfügbar sein.

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Sharps neue Ebook-Reader hören auf den Namen Galapagos. (Bild: Sharp / Monatage: netzwelt)
Sharps neue Ebook-Reader hören auf den Namen Galapagos. (Bild: Sharp / Monatage: netzwelt)
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Die Ebook-Reader hören ebenfalls auf den Namen Galapagos und sind speziell an die Besonderheiten der japanischen Sprache angepasst. Neben der 10,8 Zoll (27,4 Zentimeter) großen Variante für den Heimgebrauch, hat Sharp auch eine 5,5 Zoll (14 Zentimeter) große mobile Version seines neuen Ebook-Readers im Angebot. Beide Modelle verfügen dabei nur über einen WLAN-Zugang und unterstützen auch noch nicht den schnellen WLAN n-Standard. Dafür sollen sich auf den Geräten auch Webseiten sowie Dokumente darstellen lassen, dafür müssen letztere aber zunächst in das Ebook-Format XMDF konvertiert werden. Vorinstallierte soziale Netzwerk Applikationen ermöglichen zudem den Austausch über die gelesenen Bücher mit Freunden.

Galapagos bietet Abo für Zeitschriften

Zum Start des Dienstes Galapagos stehen laut Sharp rund 30.000 Zeitungen, Zeitschriften und Bücher zum Lesen bereit. Zeitungen und Zeitschriften kann der Nutzer auch abonnieren, dann werden die jeweils neuesten Aufgaben direkt auf den Ebook-Reader geladen. Von verfügbaren Büchern stehen auch Vorschauversionen zur Verfügung. Hiermit kann der Nutzer in das Buch reinlesen und bei Gefallen es direkt erwerben. Angaben zu den Preisen für den Dienst und die Geräte wollte Sharp noch nicht machen.

Dazu ob die Galapagos Ebook-Reader und der Dienst auch in anderen Ländern an den Start gehen werden, äußerte sich Sharp ebenfalls nicht. Der Hersteller gab aber bekannt, den Dienst und seine Funktionen sowie die Reihe der verfügbaren kompatiblen Ebook-Reader ausbauen zu wollen. Ebooks erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Buchhändler Amazon verkaufte zuletzt erstmals mehr elektronische als gedruckte Bücher. Einen Überblick über in Deutschland verfügbare Dienste und Ebook-Lesegeräte finden sie bei netzwelt.

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