Wenig Ausstattung trotz 3D

Samsung HW-C 700 im Test: Receiver-Flaggschiff aus Süd-Korea

Angriff auf den Heimkinomarkt: Samsung will nun auch die Wohnzimmer mit AV-Receivern auf dem neuesten 3D-Standard erobern. Ob der 400 Euro teure HW-C 700, das Receiver-Flaggschiff der Südkoreaner, das Potenzial für einen Siegeszug hat, zeigt der netzwelt-Test. Attacke!

Der Samsung HW-C 700 sieht mit seiner aufgeräumten Front edler aus, als er in Wirklichkeit ist, schließlich handelt es sich um Plastik. (Bild: netzwelt.de)
Der Samsung HW-C 700 sieht mit seiner aufgeräumten Front edler aus, als er in Wirklichkeit ist, schließlich handelt es sich um Plastik. (Bild: netzwelt.de)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Design und Ausstattung
  2. 2Handhabung
  3. 3Hörtest 
  4. 4Fazit
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Design und Ausstattung

Parallel zum kleinen Samsung-Receiver HW-C 500 konnte netzwelt auch den großen Bruder testen, den hundert Euro teureren HW-C700. Der gilt als Flaggschiff der neuen AV-Receiver-Reihe von Samsung und besitzt statt fünf gleich sieben Endstufen, die insgesamt 860 Watt Musikleistung haben sollen.

Das Design ist sehr puristisch und edel gehalten, was man ja schon von den Samsung-Fernsehern und -Blu-ray-Playern kennt. Es ist speziell auf die neuen LED-TV Serien C 7700, C 8790 und C 9090 abgestimmt und passt optisch auch hervorragend zum neuen 3D-Blu-ray-Player BD-C 6900. Auf der minimalistischen Vorderseite finden nur der Lautstärkeregler sowie der An/Aus-Schalter Platz. Weitere Bedienelemente verstecken sich elegant unter einer unten angebrachten Leiste, die man aufklappen kann. 

Sesam, öffne dich: Unter der unten platzierten Klappleiste befinden sich zahlreiche Bedienelemente. (Bild: netzwelt.de)
Sesam, öffne dich: Unter der unten platzierten Klappleiste befinden sich zahlreiche Bedienelemente. (Bild: netzwelt.de)

Was die Anschlüsse betrifft, präsentiert sich der Samsung-Receiver erstaunlich hochwertig: Für alle Boxen stehen Schraubterminals bereit, zudem gibt es auch noch zwei Vorverstärkerausgänge sowie einen analogen 7.1-Cinch-Eingang für analoge Signale. Letzterer ist vor allen für den Anschluss von PC-Soundkarten interessant, wobei man auch Pegelkorrekturen für die einzelnen Kanäle vornehmen kann. Weiterhin ist es möglich, zwei der sieben Endstufen für Surround-Back-Kanäle oder die Höhenkanäle von ProLogic IIz zu nutzen. Eine Zone-2-Option steht hingegen nicht zur Verfügung.

Fein: ordentliche Lautsprecherterminals und ein 7.1-Cinch-Eingang. Minuspunkte gibt es allerdings für das fest montierte Netzkabel, das nur anderthalb Meter lang ist. (Bild: netzwelt.de)
Fein: ordentliche Lautsprecherterminals und ein 7.1-Cinch-Eingang. Minuspunkte gibt es allerdings für das fest montierte Netzkabel, das nur anderthalb Meter lang ist. (Bild: netzwelt.de)

Dafür spendierten die Entwickler dem Receiver eine Docking-Station für iPhone und iPod, die sich im Lieferumfang befindet. Auf der Rückseite stehen unter anderem vier HDMI 1.4-Eingänge und ein HDMI 1.4-Ausgang bereit, die 3D voll unterstützen.

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