Zuwachs für die Xperia-Familie im unteren Preissegment

Einsteiger-Androide: Sony Ericsson Xperia X8 im Test

Mit dem X8 bietet Sony Ericsson nach den hochpreisigen Modellen X1, X2, X10 sowie den Kompaktausgaben X10 mini und mini pro und dem Designer-Handy Xperia Pureness nun auch ein Mobiltelefon für Einsteiger aus der Xperia-Reihe an. Im netzwelt-Test kann das X8 dabei seine Geschwister nicht verleugnen.

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Sony Ericsson Xperia X8: Mit dem Xperia X8 bringt Sony Ericsson ein Einsteiger Smartphone auf den Markt. Im Gegensatz zu den teureren Geräten der Xperia-Reihe, müssen Käufer beim X8 Abstriche bei der Hardware und der Qualität des Touchscreens machen. Zum Video: Sony Ericsson Xperia X8

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Verarbeitung: Stärken und Schwächen der Xperia-Famile treten zutage
  2. 2Leistung: Abstriche beim Prozessor
  3. 3Display: Manchmal braucht es etwas mehr Touch
  4. 4Software: Ab Werk mit Android 1.6
  5. 5Bedienung: Das Smartphone mit den Ecken
  6. 6Multimedia: Kamera und Lautsprecher erfüllen ihren Zweck
  7. 7Weitere Ausstattung: aGPS und Co.
  8. 8Fazit: Gesunder Zuwachs in der Xperia-Familie
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Verarbeitung: Stärken und Schwächen der Xperia-Famile treten zutage

Kleiner als das X10 und größer als das X10 mini: Mit den Maßen 99 x 54 x 15 Millimeter und einem Gewicht von 104 Gramm versucht Sony Ericsson beim X8 eine kompakte Bauform mit dem Bedienkomfort größerer Smartphone-Modelle zu vereinen. Dies gelingt gut. Das Mobiltelefon liegt angenehm in der Hand und lässt sich dennoch bequem in der Hosen- und Hemdtasche verstauen und tragen.

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Zudem bietet es wie das X10 mini Wechselcover. Dem Testgerät lagen dabei fünf verschiedene Abdeckungen in den Farben Weiß und Rosa sowie mit den Farbverläufen weiß-grau, weiß-türkis und weiß-blau bei. Nach Angaben von Sony Ericsson gehören diese aber nicht von Werk aus zum Lieferumfang. Je nach Anbieter werden die Handys nur mit einer Abdeckungen oder mit bis zu drei Wechselcovern verkauft.

Das Wechseln der Rückseiten fällt zudem nicht leicht: Der Nutzer braucht spitze Fingernägel und ein wenig Kraft, um die Abdeckung aus der Verankerung zu lösen. Weiterhin gehören zum Lieferumfang Kopfhörer, eine microSD-Karte mit einer Kapazität von zwei Gigabyte sowie ein USB-Kabel zum Verbinden des Mobiltelefons mit dem Computer, inklusive Adapter zum Laden des Akkus an der Steckdose.

Die Verarbeitung zeigt Stärken und Schwächen der Vorgänger aus der Xperia-Familie. Zwar sind wie beim großen Bruder X10 alle Bauteile fest verbaut und beim Schütteln des Gerätes sind keine Geräusche zu hören. Dafür knarzt das Mobiltelefon stellenweise aufgrund der Wechselcover, allerdings dank der festen Verankerung nicht so stark wie beispielsweise das Gehäuse des Motorola Flipout.

Da Sony Ericsson wie auch beim Rest der Familie überwiegend auf Kunststoff setzt, gewinnt das Smartphone keinen Schönheitswettbewerb. Die Verarbeitung ist dennoch sauber und solide. Bei entsprechender Behandlung sollte das Mobiltelefon einige Jahre ohne nennenswerte Kratzer und Schäden überstehen.

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