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Eine Woche lang 3D: Acer Aspire 5745DG im Test Eines der ersten 3D-Notebooks

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Eine volle Woche lang konnte netzwelt das Acer Aspire 5745DG, eines der ersten 3D-Notebooks überhaupt, ausführlich testen. In einer Art Tagebuch fasst der testende Redakteur seine Eindrücke zusammen.

Wer auf der diesjährigen IFA in Berlin dem Trend-Thema 3D entkommen wollte, musste auf die Freiflächen außerhalb des Messegeländes ausweichen. In den Hallen präsentierte jeder zweite Hersteller zumindest ein 3D-fähiges Produkt. Selbst Rasierer bekamen das Etikett "Dritte Dimension" verpasst.

Acer Aspire 5745DG

Wen Avatar im Kino beeindruckte, der spielt vielleicht auch mit dem Gedanken, sich einen 3D-kompatiblen Fernseher zuzulegen. Doch diese sind teuer, entsprechendes Futter in 3D noch rar, und überhaupt - wer kann zum jetzigen Zeitpunkt schon sagen, wohin die Reise in Sachen 3D in naher Zukunft geht? Werden wir in drei, vier Jahren wirklich noch mit einer albernen Brille, im vorgegebenen Sitzabstand und optimalen Winkel vor unserem Fernseher sitzen?

Ein 3D-fähiges Notebook wie das Acer Aspire 5745DG ist da für Early Adopters, sprich experimentierfreudige Technik-Fans, zum jetzigen Zeitpunkt die bessere Wahl. Es kostet bei weitem nicht so viel wie ein ausgewachsener Fernseher, vermittelt dank aktueller Technik inklusive aktiver Shutter-Brille und Nvidias GeForce GT 425M Grafikkarte aber ein sehr ähnliches 3D-Erlebnis. Wie sich ein solches 3D-Notebook im Alltag schlägt hat netzwelt-Redakteur Michael Knott eine volle Woche lang mit Hilfe eines seriennahen Vorserienmodell des Acer Aspire 5745DG ausprobieren können. Nacktes Zahlenwerk interessierten ihn dabei weniger als die Frage: Bereitet 3D auf Dauer Freude?

1. Tag - Auspacken

Kommt ein 3D-fähiges Notebook in einem größeren Karton als ein normaler Laptop? Die Antwort ist nein. Die Verpackung des Aspire 5745DG fällt sogar erfreulich kompakt aus. Bis auf die Shutter-Brille von Nvidia liegt dem Notebook auch kein besonderes Zubehör bei, was eine sperrigere Verpackung rechtfertigen würde. Mehr als diese Brille und passendes 3D-Material soll man auch nicht benötigen, um den Effekt sehen zu können. Der so genante Emitter, der die 3D-Signale vom Rechner an die Brille überträgt, steckt bereits im Laptop. Die Neugierde beim Öffnen des Kartons ist dennoch groß, da es bis auf einige IFA-Präsentationen noch kaum 3D-Notebooks zu sehen, geschweige denn zu kaufen gibt.

Das Acer Aspire 5745DG ist eines der ersten 3D-Notebooks überhaupt. Der notwendige 3D-Emitter ist bereits eingebaut, die Brille gehört zum Lieferumfang.

Innen liegt ein Multimedia-Notebook mit einer Display-Diagonalen von 15 Zoll, das entspricht etwa 38 Zentimetern. Kein Vergleich also zum großen Flachbild-Fernseher an der Wand. Obwohl - nimmt man den von TV-Herstellern empfohlenen Sitzabstand als Maßstab, dann kommt es in beiden Fällen zu einem ähnlichen Seh-Erlebnis, schließlich beträgt der typische Abstand zwischen Nutzer und Notebook circa 50 Zentimeter.

Das Acer-Gerät ist ein typischer Vertreter eines Multimedia-Notebooks: Es ist nicht gerade leicht, es hat wie fast alle Modelle dieser Gattung eine glänzende Oberfläche, es verfügt über eingebaute Lautsprecher sowie ein Kombo-Laufwerk, das auch mit Blu-ray-Discs zurechtkommt.

Acer Aspire 5745DG

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Das Acer Aspire 5745M ist eines der ersten 3D-Notebooks. Es wird noch vor Weihnachten im Handel erhältlich sein und unter 1.000 Euro kosten.

Positiv fällt die Tastatur auf, mit der es sich angenehm tippen lässt. Weniger gelungen ist die zum Multitouch-fähigen Trackpad gehörende, durchgängige Maustaste, die sich nur an den Enden und dort auch nur sehr schwergängig herunterdrücken lässt. Der Akku hat einen Zweitjob als Stütze und rückt den gesamten Acer-Laptop ein Stück von der Tischplatte weg. Leider ist er leer, also verschieben wir die erste Betätigung des schicken Power-Knopfes auf Morgen.

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1 Kommentar

  • TechFan schrieb Uhr
    AW: Eine Woche lang 3D: Acer Aspire 5745DG im Test

    Für mich als Brillenträger ist das zusätzliche Nasenfahrrad auch irgendwie nichts. Vielleicht sollte ich mir dafür mal Kontaktlinsen zulegen ^^ Über den veranschlagten Preis musste ich aber erstmal stutzen und habs dann nochmal gebingelt. 1000 Euro für ein 3D fähiges Gerät mit Intel i5 2,4 GHz Prozessor, BluRay und Geforce GT 425 ist ein ziemlich gutes Angebot.

Darüber lacht die Netzwelt

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Michael Knott
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