All-In-One-Capture erstellt Bildschirmaufnahmen nach Wunsch
Snagit 10: Professionelle Screenshots erstellen
Softwarehersteller TechSmith bietet seit Kurzem die zehnte Version seines beliebten Screenshot-Programms Snagit an. Das Programm legt Bildschirmaufnahmen nach Wunsch an und bringt zum weiteren Bearbeiten viele Werkzeuge mit. Die Oberfläche ist an die der neuen Microsoft Office Produkte angelehnt. Interessierte Anwender können die Software 30 Tage kostenlos testen.

Inhaltsverzeichnis
- 1Installation und Programmstart
- 2All-In-One: Das neue Werkzeug für jeden Bedarf
- 3Bearbeitung leicht gemacht, jetzt auch transparent
- 4Fazit: Screenshots für Profis
Snagit fasst Screenshot- und Bildbearbeitungsprogramm zusammen. Neu in Version 10 ist das "All-In-One"-Werkzeug, dass sich schnell den Bedürfnissen des Nutzers anpasst, sowie die Unterstützung von Transparenz. Die Software arbeitet unter den 32- und 64-Bit-Versionen von Windows XP, Vista und 7. Techsmith ist neben Snagit auch für seine Bildschirm-Aufnahme-Software Camtasia bekannt.
Installation und Programmstart
Die Installationsdatei beansprucht 30 Megabyte Festplattenspeicher, das Programm selbst knapp 64 Megabyte. Bei der Einrichtung "Typical" werden unter anderem Plug-ins für Microsoft Office Anwendungen installiert. Ist dies nicht gewünscht, wählen Nutzer die Installationsoption "Custom". Das Startfenster von Snagit zeigt die verschiedenen Screenshot-Varianten an, die das Programm bietet.
All-In-One: Das neue Werkzeug für jeden Bedarf
Die als "Profiles" bezeichneten Screenshot-Formen lassen kaum Wünsche offen. Je nach Bedarf fotografieren Anwender den gesamten, sichtbaren Bildschirm, das momentan aktive Fenster, die komplette Webseite, inklusive der nicht sichtbaren Bereiche oder nur einen bestimmten Bereich des Bildschirms. Snagit 10 bringt nun für alle diese Aufgaben ein einziges Screenshot-Werkzeug mit, das sogenannte "All-In-One". Nach dessen Wahl und dem Klick auf den roten "Capture"-Knopf führen Anwender mit der Maus ein gelbes Raster über den Bildschirm.

Das Programm erkennt selbstständig, ob der Nutzer ein Fenster oder sogar nur die Eingabeleiste des Web-Browsers aufnehmen möchte. Bewegen Anwender das Raster an die Bildschirmränder, gestattet Snagit durch das Klicken der nun eingeblendeten Pfeilsymbole das Aufnehmen der kompletten Seite. Automatisch scrollt das Programm in die nicht sichtbaren Bereiche eines Dokuments oder einer Web-Seite. Wie gewohnt gestattet die Software das freie Zeichnen mit der Maus, das Speichern von Webseiten als PDF oder das Ausschneiden von Text auf Webseiten.
Bearbeitung leicht gemacht, jetzt auch transparent
Nach dem Anfertigen eines Screenshots öffnet Snagit 10 automatisch den Bearbeitungsbereich, der stark an die Oberfläche von Microsoft Office 2007 und Office 2010 erinnert. Hier finden Anwender Werkzeuge wie Pfeile, Highlighter oder Sprechblasen sowie Effekte zum Unkenntlichmachen privater Daten. Neu in Snagit 10 ist die Unterstützung von Transparenz. Dies gestattet das nahtlose Einfügen von Bildern in Webseiten, Dokumenten oder Präsentationen. Zum Export der erstellten Bildschirmfotos bietet Snagit auch Schaltflächen für Microsofts Excel, Word und PowerPoint.
Fazit: Screenshots für Profis
Snagit 10 bringt mit dem "All-In-One-Capture" eine praktische Neuerung mit sich. Das Werkzeug erkennt automatisch, welchen Bereich der Anwender gern fotografieren möchte. Die Transparenz-Unterstützung macht die anschießende Nachbearbeitung noch einfacher. Interessierte Nutzer können Snagit 30 Tage lang kostenlos testen. Für eine Einzelplatz-Lizenz verlangt der Hersteller 43,95 Euro.
>>> Snagit kostenlos auf netzwelt herunterladen <<<
Eine kostenlose Alternative bietet sich Nutzern von Windows 7 mit dem von Beginn an installierten Snipping Tool. Der Systemdienst nimmt den gesamten Bildschirm, einzelne Fenster oder freie Bereiche auf und bietet kleine Werkzeuge für die weitere Bearbeitung.
