Reader mit integriertem Shop setzen sich durch

E-Books: Reader und Buchshops im Überblick

Immer mehr Deutsche sind daran interessiert, dicke Bücher unterwegs durch schlanke digitale Alternativen zu ersetzen. Beim derzeitigen Angebot herrscht jedoch Unsicherheit, welche Geräte sich auch in Zukunft durchsetzen werden. Netzwelt hat getestet, welche E-Book Reader in Verbindung mit digitalen Buch-Shops den längsten Lesespaß garantieren.

In Kürze wird der Sony Reader in beiden Ausführungen aktualisiert. (Bild: sony.de)
In Kürze wird der Sony Reader in beiden Ausführungen aktualisiert. (Bild: sony.de)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Keine Shop-Anbindung: Sony Reader PRS-300 und PRS-600
  2. 2Deutliche Schwächen: iRiver Story
  3. 3Nur deutsche Klassiker: Pocketbook 302 und 360
  4. 4Zwangsbindung: Amazon Kindle 3, Wi-Fi und DX
  5. 5Bald bei Libri: Acer LumiRead
  6. 6Thalia und buch.de: Thalia Oyo
  7. 7Mit eigenem Buchshop: Txtr Reader
  8. 8Alternative: iBookstore und das Apple iPad
  9. 9Trend zur direkten Shop-Anbindung
  10. 10ePub-Format und Adobe-DRM setzen sich durch
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Laut einer Studie des Branchenverbands Bitkom spielen fast drei Millionen Deutsche mit dem Gedanken, sich in diesem Jahr mindestens ein E-Book zu kaufen. Der Verband führt das zunehmende Interesse am digitalen Bücherschrank auf die steigende Anzahl der Lesegeräte wie E-Book Reader und Tablet-PCs zurück. Viele Hersteller locken derzeit mit lukrativen Angeboten.

Viele Käufer sind sich aber unsicher, welches Angebot auch in der Zukunft für den digitalen Lesegenuss sorgen wird. Interessant sind dabei insbesondere Geräte, die durch die Unterstützung vieler gängiger Dateiformate zahlreiche, in unterschiedlichen Shops erworbene Bücher anzeigen können. Zudem möchte der Leser in den Online-Buchläden ein breites Spektrum an deutschsprachigen Büchern kaufen und auch in Bestsellern schmökern können.

Keine Shop-Anbindung: Sony Reader PRS-300 und PRS-600

Sony bietet in Deutschland derzeit zwei digitale Lesegeräte, die bereits im Oktober 2010 aktualisiert werden sollen. Der Sony Reader PRS-600 Touch Edition verfügt über einen sechs Zoll großen Touchscreen, der allerdings bei hellen Lichtverhältnissen stark spiegelt. Neben 512 Megabyte internem Speicher verfügt das Gerät über zwei Stechplätze für einen MemoryStick MS DUO und eine SD-Karte. Mit einer Akkuladung kann der Nutzer auf dem PRS-600 etwa 7.500 mal umblättern. Die Touch Edition ist derzeit zu einem Straßenpreis von etwa 260 Euro erhältlich.

Mit dem Sony Reader PRS-300 Pocket Edition bietet das Unternehmen ein etwas kleineres und leichteres Gerät, dass jedoch in keine Hosentasche passt. Das E-Ink-Display hat eine Bildschirmdiagonale von fünf Zoll und stellt bis zu acht Graustufen dar. Das Gerät verfügt über 512 Megabyte internen Speicher für etwa 350 Bücher. Auf eine Speichererweiterung verzichtet Sony jedoch ganz. Der Akku kann mit einer Ladung etwa 6.800 Seiten darstellen. Die Pocket Edition kostet derzeit etwa 170 Euro.

Auf beiden Geräten lässt sich die Software leicht und intuitiv bedienen. Sony setzt bei den E-Books insbesondere auf das ePub-Format mit oder ohne digitalem Kopierschutz (DRM). Aber auch PDF- und BBeB-Bücher sowie Textdateien im DOC-, RTF- und TXT-Format werden unterstützt. Außerdem können JPG-, PNG- und BMP-Bilder dargestellt werden. Der PRS-600 unterstützt zusätzlich Musikdateien im MP3- und AAC-Format.

Zur Synchronisation der E-Books, Bilder und Audiodateien ist das Programm "Sony eBook Library" im Lieferumfang enthalten. Auch der Datenabgleich über die Software Adobe Digital Editions ist möglich, um auch die Unterstützung des etablierten Adobe-DRM-Schutz zu gewährleisten. Beide Geräte enthalten aber weder ein WLAN-Modul noch eine UMTS-Verbindung. Daher muss der Nutzer auf die USB-Schnittstelle zurückgreifen.

Durch die fehlende Funkverbindung bietet Sony keinen integrierten Online-Shop für die Lesegeräte an. Seit längerer Zeit pflegt das Unternehmen allerdings Partnerschaften zu den deutschen Buchhändlern Thalia, Libri und Mayersche. Die Online-Shops bieten viele elektronische Bücher im ePub-Format mit DRM-Schutz an. Libri.de bietet außerdem Bücher im PDF- und MOBI-Format an.

Zum Test: Sony Reader PRS-600 Touch Edition

Zum Test: Sony Reader PRS-300 Pocket Edition

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Apple iPad hier.

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Beiträgeinsgesamt 10 Beiträge

Hallo, in der aktuellen Version (1.7.1, aber auch davor) ist Adobe Digital Editions (ADE) *keine* Air Anwendung. Unterstützt wird ausschließlich Windows und Mac, d.h. *kein* Linux Support. Das...

Zitat: Wieso braucht man einen eBook-Reader, wenn man z.B. auf seinem Handy PDF's lesen kann? Im übrigen lässt einen waschechten Bücherwurm sowas alles kalt: Es geht nichts über ein richtiges...

Juhuu! Ich habe ein lustiges kleines Tool gefunden, mit dem man ein Net-/Notebook wie einen eBook Reader relativ bequem nutzen und dabei Dokumente lesen kann, ohne an Genickstarre zu leiden. Das kleine...

Was für ein OS läuft auf dem Thalia-OYO ?

@Jörn Stimmt, die Farbdisplays lassen wirklich noch auf sich warten, sofern es sich um ein E-Ink-Display handeln soll. Einige Geräte verfügen bereits über einen Browser, wie etwa der Pocketbook 302...

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