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E-Books: Reader und Buchshops im Überblick Reader mit integriertem Shop setzen sich durch

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Fast drei Millionen Deutsche spielen mit dem Gedanken, sich noch in diesem Jahr mindestens ein E-Book zu kaufen. Beim derzeitigen Angebot herrscht jedoch Unsicherheit, welche Geräte sich auch in Zukunft durchsetzen werden. Netzwelt hat getestet, welche E-Book Reader den längsten Lesespaß garantieren.

Immer mehr Deutsche sind daran interessiert, dicke Bücher unterwegs durch schlanke digitale Alternativen zu ersetzen. Beim derzeitigen Angebot herrscht jedoch Unsicherheit, welche Geräte sich auch in Zukunft durchsetzen werden. Netzwelt hat getestet, welche E-Book Reader in Verbindung mit digitalen Buch-Shops den längsten Lesespaß garantieren.

In Kürze wird der Sony Reader in beiden Ausführungen aktualisiert. (Quelle: sony.de)

Laut einer Studie des Branchenverbands Bitkom spielen fast drei Millionen Deutsche mit dem Gedanken, sich in diesem Jahr mindestens ein E-Book zu kaufen. Der Verband führt das zunehmende Interesse am digitalen Bücherschrank auf die steigende Anzahl der Lesegeräte wie E-Book Reader und Tablet-PCs zurück. Viele Hersteller locken derzeit mit lukrativen Angeboten.

Viele Käufer sind sich aber unsicher, welches Angebot auch in der Zukunft für den digitalen Lesegenuss sorgen wird. Interessant sind dabei insbesondere Geräte, die durch die Unterstützung vieler gängiger Dateiformate zahlreiche, in unterschiedlichen Shops erworbene Bücher anzeigen können. Zudem möchte der Leser in den Online-Buchläden ein breites Spektrum an deutschsprachigen Büchern kaufen und auch in Bestsellern schmökern können.

Keine Shop-Anbindung: Sony Reader PRS-300 und PRS-600

Sony bietet in Deutschland derzeit zwei digitale Lesegeräte, die bereits im Oktober 2010 aktualisiert werden sollen. Der Sony Reader PRS-600 Touch Edition verfügt über einen sechs Zoll großen Touchscreen, der allerdings bei hellen Lichtverhältnissen stark spiegelt. Neben 512 Megabyte internem Speicher verfügt das Gerät über zwei Stechplätze für einen MemoryStick MS DUO und eine SD-Karte. Mit einer Akkuladung kann der Nutzer auf dem PRS-600 etwa 7.500 mal umblättern. Die Touch Edition ist derzeit zu einem Straßenpreis von etwa 260 Euro erhältlich.

Mit dem Sony Reader PRS-300 Pocket Edition bietet das Unternehmen ein etwas kleineres und leichteres Gerät, dass jedoch in keine Hosentasche passt. Das E-Ink-Display hat eine Bildschirmdiagonale von fünf Zoll und stellt bis zu acht Graustufen dar. Das Gerät verfügt über 512 Megabyte internen Speicher für etwa 350 Bücher. Auf eine Speichererweiterung verzichtet Sony jedoch ganz. Der Akku kann mit einer Ladung etwa 6.800 Seiten darstellen. Die Pocket Edition kostet derzeit etwa 170 Euro.

Auf beiden Geräten lässt sich die Software leicht und intuitiv bedienen. Sony setzt bei den E-Books insbesondere auf das ePub-Format mit oder ohne digitalem Kopierschutz (DRM). Aber auch PDF- und BBeB-Bücher sowie Textdateien im DOC-, RTF- und TXT-Format werden unterstützt. Außerdem können JPG-, PNG- und BMP-Bilder dargestellt werden. Der PRS-600 unterstützt zusätzlich Musikdateien im MP3- und AAC-Format.

Zur Synchronisation der E-Books, Bilder und Audiodateien ist das Programm "Sony eBook Library" im Lieferumfang enthalten. Auch der Datenabgleich über die Software Adobe Digital Editions ist möglich, um auch die Unterstützung des etablierten Adobe-DRM-Schutz zu gewährleisten. Beide Geräte enthalten aber weder ein WLAN-Modul noch eine UMTS-Verbindung. Daher muss der Nutzer auf die USB-Schnittstelle zurückgreifen.

Durch die fehlende Funkverbindung bietet Sony keinen integrierten Online-Shop für die Lesegeräte an. Seit längerer Zeit pflegt das Unternehmen allerdings Partnerschaften zu den deutschen Buchhändlern Thalia, Libri und Mayersche. Die Online-Shops bieten viele elektronische Bücher im ePub-Format mit DRM-Schutz an. Libri.de bietet außerdem Bücher im PDF- und MOBI-Format an.

Zum Test: Sony Reader PRS-600 Touch Edition

Zum Test: Sony Reader PRS-300 Pocket Edition

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9 Kommentare

  • Adobe Digital Editions schrieb Uhr
    AW: E-Books: Reader und Buchshops im Überblick

    Hallo, in der aktuellen Version (1.7.1, aber auch davor) ist Adobe Digital Editions (ADE) *keine* Air Anwendung. Unterstützt wird ausschließlich Windows und Mac, d.h. *kein* Linux Support. Das Programm ist Flash basiert, unterliegt also auch dessen Sicherheitsproblemen. Der Adobe DRM für für epub gilt als geknackt. Details sind im engl. Wikipedia zu finden.
  • Diggsagg schrieb Uhr
    AW: E-Books: Reader und Buchshops im Überblick

    Wieso braucht man einen eBook-Reader, wenn man z.B. auf seinem Handy PDF's lesen kann? Im übrigen lässt einen waschechten Bücherwurm sowas alles kalt: Es geht nichts über ein richtiges Buch in den Händen und vor der Nase. Da stimmt die Athmosphäre und preisgünstiger ist es sowieso. Na ja, mal eine kleine pdf-Datei auf dem Handy zu lesen, mag ja durchaus mal vorkommen - aber ein ganzes Buch auf diese Weise zu lesen, geht ja auch am Sinn vorbei. ;) Was ein richtiges Buch angeht, gebe ich dir natürlich recht. Ich bin selbst Autor und Bücherwurm, lese regelmäßig und finde auch, dass nichts über ein schönes Hardcover oder auch ein Paperback geht. Das Lesen macht einfach mehr Spaß, wenn man richtig in einem Buch blättern kann. Außerdem besteht dabei noch die Möglichkeit, die gelesenen Bücher bei Ebay oder sonstwo wieder zu verkaufen - was ja bei Dateien auf einem Reader wohl eher nicht mehr gegeben ist. Ich habe zwar auch schon mal an einen Reader gedacht und kann mir gut vorstellen, dass es da einen enormen Unterschied zwischen E-Ink-Display und "normalem" Monitor gibt, aber wie Jörn schon sagte, sind die Preise für E-Books momentan (noch) nicht wirklich attraktiv, und die Auswahl ist auch noch nicht so groß. Was die Mobilität angeht, muss man natürlich auch unterscheiden: Bei Sach- und Lehrbüchern, die man vielleicht ständig in Uni, Schule oder beruflich dabei haben sollte, macht so ein Reader natürlich richtig Sinn. Bei Belletristik ist es ja eher so, dass man immer ein Buch nach dem anderen liest und nicht dauernd mehrere Romane mit sich rumschleppt. Ich bin jedenfalls gespannt darauf, wie sich das alles weiterentwickelt, werde aber erstmal noch nicht den Kauf eines Readers planen. Wie gesagt, ein richtiges Buch ist mir immer noch wesentlich lieber.
  • Ernest schrieb Uhr
    AW: E-Books: Reader und Buchshops im Überblick

    Juhuu! Ich habe ein lustiges kleines Tool gefunden, mit dem man ein Net-/Notebook wie einen eBook Reader relativ bequem nutzen und dabei Dokumente lesen kann, ohne an Genickstarre zu leiden. Das kleine Freeware-Progrämmchen "iRotate" ermöglicht das Drehen des Bildschirms um 90°, 180° und 270°. Je nach Vorlieben wählt man entweder 90° oder 270°. Die Maussteuerung wird der Bildschirmumstellung angepasst, sodaß man nicht "querdenken" muß. Ebenso einfach lässt sich die Bildschirmansicht wieder in den Ursprungszustand zurück versetzen. "iRotate" installiert sich bei deutsch-sprachiger Systemspracheinstellung automatisch in Deutsch und kann für folgende Windows-Versionen angewendet werden: Vista, XP, 2000, NT, ME, 9x Somit profitieren auch User von Net-/Notebooks mit älteren Windows-Betriebssystemen von der Bildschirmrotation. "iRotate" ist die kostenlose Alternative zur kostenlastigen Anschaffung eines eBook Readers. Ganz klar ist ein Net-/Notebook nicht so handlich und leicht wie ein eBook Reader. Jedoch kann man immerhin seine Dokumente wie gewohnt in Farbe lesen (was bis heute noch kein eBook Reader kann) - und das ist ja auch schon mal was. Downloadlink: Download iRotate 1.38 Beta kostenlos Freeware - Bildschirm drehen per Shortcut
  • Herby0815 schrieb Uhr
    AW: E-Books: Reader und Buchshops im Überblick

    Was für ein OS läuft auf dem Thalia-OYO ?
  • Code46 schrieb Uhr
    AW: E-Books: Reader und Buchshops im Überblick

    @Jörn Stimmt, die Farbdisplays lassen wirklich noch auf sich warten, sofern es sich um ein E-Ink-Display handeln soll. Einige Geräte verfügen bereits über einen Browser, wie etwa der Pocketbook 302 und 360. Allerdings werden Webseiten in vielen Fällen noch nicht mit heutigen Standards dargestellt. Wörterbücher sind in fast jedem E-Book Reader eingebaut. Oder zumindest ein Englisch-Englisch-Wörterbuch. @Dieter Viele Hersteller bieten ihre Software auch für Mac OSX an. Alle Geräte, die Adobe Digital Editions unterstützen, können sowohl mit Windows als auch Mac OSX und Linux synchronisiert werden. Das liegt an Adobe Air, auf dem Digital Editions aufbaut.
  • Jörn schrieb Uhr
    AW: E-Books: Reader und Buchshops im Überblick

    Okay, ein Notebook habe ich auch und damit wird man immer mehr machen können als mit einem ebook-Reader. Jedoch muss ich mein Notebook nicht immer mit mir rumtragen und will es auch nicht. Auch will auch ich nicht, um ein Buch zu lesen, jedes mal mein Notebook anschalten. Ebenso ist das Lesen in der Bahn oder generell unterwegs, im Café und Abends im Bett mit einem Reader sicherlich bequemer. Letztlich ist das Display zum Lesen (von längeren Texten bzw. für einen längeren Zeitraum) viel besser geeignet (einige Displays sollen bereits die Schärfe von Gedrucktem aufweisen).
  • Ernest schrieb Uhr
    AW: E-Books: Reader und Buchshops im Überblick

    Vorteile schon jetzt: Es wird sich viel geschleppe erspart. Ja stimmt. Meine derzeitige Lösung sieht aktuell so aus, daß ich meine PDF's auf einem Netbook habe. Das ist klein, leistungsfähig und nicht allzu schwer. Weiterer Vorteil: Ich habe alles direkt zur Verfügung und kann nichts vergessen mitzunehmen (z.B. eBook Reader vergessen). Office haben sowieso die meisten auf dem Net-/Notebook, womit ein einzelner eBook Reader daher für mich überflüssig ist. Nicht zuletzt hat eine Net-/Notebook-Festplatte eine vielfach höhere Speicherkapazität, als ein eBook Reader. Aber gut: Muß man selber wissen, was man benötigt.
  • Dieter schrieb Uhr
    AW: E-Books: Reader und Buchshops im Überblick

    Interessanter Artikel. Allerdings würde mich bei den Geräten interessieren, wie man seinen Bücher mit einem Computer synchronisiert. Das jeder Hersteller eine Lösung für Windows anbietet glaube ich gerne, aber wie sieht es bei Mac OS X oder Linux aus?
  • Jörn schrieb Uhr
    AW: E-Books: Reader und Buchshops im Überblick

    Sollten ebooks irgendwann "wesentlich" günstiger als ihre Printausgaben werden, dann sind Reader + ebooks bestimmt günstiger als der Kauf der Printausgaben (wenn man nicht nur ein Buch im Jahr ließt *g*). Haptisch wird es in der Zukunft bestimmt noch einiges zu erleben geben. Irgendwann wird sich ein Reader wie ein Buch anfühlen. PDF's möchte ich auf meinem kleinen Handy-Display nicht lesen. Vorteile schon jetzt: Es wird sich viel geschleppe erspart. Als Student könnte ich Lehrbücher etc. mit mir rumtragen und zwar ohne 20Kg Marschgepäck. Die Bücher lassen sich schnell durchsuchen. Man kann quasi immer alle wichtigen Bücher und Dokumente bei sich haben, wenn mal schnell etwas nach geschlagen werden muss. Das erspart viel Zettelwirtschaft. In Zukunft werden bestimmt auch Verknüpfungen von Büchern/Dokumenten untereinander möglich sein, sodass Verweisen schnell nachgegangen werden kann. Allerdings gibt es noch keine Reader, denn ich ich mir kaufen würde. Wo ist das Farbdisplay und der Internetzugung (Browser)? Ein Reader würde mich vor allem wegen englischsprachiger Literatur interessiern, aber eben nur mit eingebauten Wörterbuch oder noch besser mit Verbindung zu dict.cc (im Buch einfach ein Wort anklicken und die Übersetzung bekommen *träum*).
  • Ernest schrieb Uhr
    AW: E-Books: Reader und Buchshops im Überblick

    Huch! Für so einen eBook-Reader muß man um die € 120,- latzen (da fangen die Dinger erstmal an. Die Geräte von Sony starten bei ca. € 200,-). Und: Wieso braucht man einen eBook-Reader, wenn man z.B. auf seinem Handy PDF's lesen kann? Im übrigen lässt einen waschechten Bücherwurm sowas alles kalt: Es geht nichts über ein richtiges Buch in den Händen und vor der Nase. Da stimmt die Athmosphäre und preisgünstiger ist es sowieso.

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Mirko Schubert
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