PC-Bildschirme mit 120 Hertz für dreidimensionale Ansichten

3D-Monitore im Vergleichstest: Willkommen in der dritten Dimension

Detaillierte Rennstrecken, schnelle Pässe im Stadion oder Gegner, die plötzlich um die Ecke kommen: 3D-fähige Monitore können ihre besondere Fähigkeit bisher fast nur bei Computerspielen einsetzen. Dank 120-Hertz-Technik schaffen sie mit Hilfe einer Shutterbrille dreidimensionale Bilder im Kopf des Betrachters - Zeit für einen Vergleich.

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Viewsonic VX2268wm im Test - 22 Zoll großer Monitor im 16:10-Format mit 1.680 x 1.050 Pixeln.
22 Zoll großer Monitor im 16:10-Format mit 1.680 x 1.050 Pixeln.

Inhaltsverzeichnis

  1. 13D: Kurz erklärt
  2. 2Acer GD245HQ
  3. 3Asus VG236H
  4. 4Samsung Syncmaster 2233RZ
  5. 5Viewsonic VX2268wm
  6. 6Fazit: Testsieger

3D: Kurz erklärt

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Die anaglyphen rot-grünen 3D-Bilder haben schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel und können auf jedem Monitor betrachtet werden. Realistischere, räumliche Eindrücke vermitteln heutzutage stereoskopische Bildschirme. Mit 120 Hertz müssen diese eine doppelt so schnelle Bildwiederholrate wie herkömmliche Anzeigen aufweisen.

Diese hohe Frequenz ist nötig, weil die 3D-Monitore zwei unterschiedliche Bilder mit jeweils 60 Hertz im Wechsel anzeigen. Die Shutterbrille auf der Nase des Betrachters verschließt im gleichen Takt immer ein Auge. Aus den zwei Bildern setzt das menschliche Gehirn im Idealfall eine räumliche Ansicht zusammen - ein geringer Prozentsatz der Bevölkerung ist nicht in der Lage 3D zu sehen oder reagiert zum Beispiel mit Kopfschmerzen.

Alle getesteten Monitore nutzen für die dreidimensionale Darstellung das rund 150 Euro teure 3D Vision Kit von Nvidia. Dieses besteht aus einem Infrarotsender und einer Shutterbrille. Im Computer muss sich darüber hinaus eine leistungsstarke Geforce-Grafikkarte befinden, die als 3D-fähig ausgewiesen ist.

Die Auswahl an 3D-Filmen auf Blu-ray gestaltet sich noch sehr überschaubar. Gleiches gilt für Streams oder Downloads aus dem Internet. Bezahlbare Camcorder und Digitalkameras für 3D-Aufnahmen sollen aber in den nächsten Monaten erscheinen. Bis dahin bleiben Computerspiele der größte Anwendungsbereich für 3D-Technik am PC.

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