Kompakt-Kamera mit vielen manuellen Einstellmöglichkeiten

Nikon Coolpix P7000: Krönung der Coolpix-Serie

Nikon stellt mit der Coolpix P7000 eine Kompaktkamera der gehobenen Klasse vor. Der Nachfolger der erfolgreichen Nikon P6000 soll Funktionen bieten, die sonst nur in DSLR-Modellen von Nikon zu finden sind. Dazu dürften vor allem die zahlreichen manuellen Einstellmöglichkeiten für ambitionierte Hobby-Fotografen zählen. 

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Üppig ausgestattete Kompaktkamera für 550 Euro: Nikon P7000 (Bild: Nikon)
Üppig ausgestattete Kompaktkamera für 550 Euro: Nikon P7000 (Bild: Nikon)
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Nikon will mit der Coolpix P7000 neben den Bridge-Kameras eine weitere Brücke zwischen digitalen Spiegelreflexkameras und Kompaktkameras schlagen. Streng genommen handelt es sich bei der Neuvorstellung um eine Kompaktkamera, mit nicht wechselbarem Objektiv. Die technischen Daten und Funktionen - nahezu auf jeden Aufnahmeparameter hat der Fotograf auf Wunsch Einfluss - sprechen eher für eine ausgewachsene DSLR.

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Ab Ende September für 550 Euro im Handel

So bietet Nikons Neuzugang etwa einen optischen Sucher sowie einen Anschluss für Zubehör wie ein separates Blitzlicht oder einen GPS-Empfänger. Der CCD-Sensor löst mit 10,1 Megapixel auf, im Vorgängermodell steckte noch ein Sensor mit einer Auflösung von 13,5 Megapixel. Vom Verkaufsargument "Mehr Megapixel gleich bessere Bilder" hat man sich bei Nikon offenbar verabschiedet - gut so. 

Weniger erfreut dürften die Fans des Vorgängermodells über den Wegfall des GPS-Empfängers sein, denn eine Satelliten-Verbindung zur Positionsbestimmung kann die neue Nikon Coolpix P7000 nicht mehr herstellen. Dafür stehen RAW-Unterstützung, Weitwinkel-Objektiv mit 7,1-fach Zoom und einer Brennweite von 28 bis 200 Millimeter (entsprechend Kleinbild) sowie ein optischer Bildstabilisator auf der Ausstattungsliste. 

Für gute Bildergebnisse, auch bei schwierigen Lichtverhältnissen, sollen laut Nikon der 1/1,7-Zoll-CCD-Sensor und das Bildverabreitungssystem Expeed C2 sorgen. Eine Funktion zur Unterdrückung von lästigem Bildrauschen verbessert das Ergebnis laut Hersteller zusätzlich. Die Lichtempfindlichkeit lässt sich bis zu ISO 6.400 einstellen.

Der Nachfolger der P6000 gibt dem Fotografen viele Freiheiten bei der Bildgestaltung. (Bild: Nikon)
Der Nachfolger der P6000 gibt dem Fotografen viele Freiheiten bei der Bildgestaltung. (Bild: Nikon)

Auf der Kamera-Rückseite kann der Fotograf die Ergebnisse all dieser technischen Optimierungshilfen auf einem Bildschirm mit einer Diagonalen von 7,5 Zentimetern begutachten. Auch die Aufnahme von Videos ist möglich. Bewegtbilder landen in HDTV-Auflösung (720p) auf der Speicherkarte. Bei der Tonaufzeichnung kann der Nutzer das intern verbauten Stereo-Mikrofon verwenden. Alternativ lässt sich aber auch ein externes Mikro an die Nikon anschließen. Ein HDMI-Anschluss sendet Ton und Bild in Digitalqualität auf Wunsch an einen Fernseher. 

Laut Nikon wird die Coolpix P7000 ab Ende September im Handel verfügbar sein. Im Preis von 549 Euro wird ein Akku, das Ladegerät sowie die Software ViewNX 2 enthalten sein.

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