Vom Filmmaterial zum fertigen Video
Anleitung: Videos schneiden mit iMovie 09
Mit iMovie 09 aus dem iLife-Paket bietet Apple ein in vielen Fällen kostenloses Videoschnittprogramm für Einsteiger, das besonders einfach zu bedienen ist. Mit der Software kann der Mac-Anwender seine aufgenommenen Filme schneiden, mit Übergängen, Titeln und Effekten versehen und selbst den Ton des Videos überarbeiten.

Inhaltsverzeichnis
- 1Videos importieren
- 2Rohschnitt
- 3Übergänge einfügen
- 4Schnitt anpassen
- 5Effekte, Filter und Textelemente
- 6Audiospuren bearbeiten
- 7Bereitstellen
iMovie 09 ist Teil der Multimedia-Suite iLife 09, die auf jedem neuen Mac vorinstalliert ist. Mit iMovie 08 hatte Apple das Videoschnittprogramm grundlegend verändert und insbesondere für die Bearbeitung von HD-Videos optimiert. Dabei fielen jedoch viele Funktionen der Vorgängerversion wie etwa eine Plugin-Schnittstelle weg.
Deshalb bietet das Unternehmen Besitzern von iMovie 08 und 09 kostenlos die Version iMovie HD 06 an. Wer 1080i-Videos speichern oder das Programm mithilfe einiger Plugins erweitern möchte, sollte sich diese Version zusätzlich von den Apple-Webseiten herunterladen.
Videos importieren
iMovie 09 unterstützt mit den Videoformaten MPEG-2, MPEG-4 und AVCHD die meisten gängigen Camcorder. Auflösungen bis zum FullHD-Format 1080p mit einem Seitenverhältnis von 4:3, 3:2 und 16:9 werden unterstützt. Während des Imports wandelt das Programm die Rohdaten in das Quicktime-Format MOV und in eine Framerate von 25 (PAL) oder 30 (NTSC) Bildern je Sekunde um.
HD-Inhalte können entweder auf eine Auflösung von 940 mal 540 Bildpunkte komprimiert oder in der Originalgröße gelassen werden. Außerdem optimiert iMovie die Wiedergabe der hochauflösenden Videos, damit sie auch von leistungsschwächeren Macs ruckelfrei abgespielt werden können.
Um Filme in die Mediathek des Videoschnittprogramms zu importieren, muss der Nutzer in den meisten Fällen im Menü auf "Ablage - Importieren - Filme" klicken. Hier kann er einzelne oder mehrere Filme auswählen, den Speicherort festlegen sowie das Filmmaterial einem Ereignis in der Mediathek zuordnen. Bei entsprechender Unterstützung nimmt iMovie über "Ablage - Aus Kamera importieren" Filme direkt von einer angeschlossenen Kamera oder der eingebauten Webcam auf.
Je nach Auslösung und Dauer des Filmmaterials kann der Import in die Ereignis-Mediathek bis zu mehreren Stunden dauern. So benötigte iMovie auf einem MacBook der ersten Generation eine knappe Stunde, um ein 20 Minuten langes MPEG-4-Video mit einer Auflösung von 1080i und 30 Bilder je Sekunde zu importieren und umzuwandeln. Für seine Geduld wird der Anwender aber belohnt: Er kann HD-Videos ohne weiteres bearbeiten, die professionelle Schnittprogramme auf einem solchen Rechner nicht mehr bewältigen würden.

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