Gründer gerät immer mehr unter Druck
Wikileaks: Mitarbeiter fordern Assange-Rücktritt (Update)
Harte Zeiten für Julian Assange: Zwei Frauen zeigten den Wikileaks-Sprecher wegen Vergewaltigung an. Und jetzt gerät er auch intern unter Druck: Mitarbeiter fordern, er solle sein Amt als Wikileaks-Sprecher erst einmal aufs Eis legen.
Die Wikileaks-Mitarbeiterin und isländische Parlamentarierin Birgitta Jonsdottir teilte der Plattform The Daily Beast mit, sie habe Assange ermutigt, als Wikileaks-Sprecher zurückzutreten; zumindest, bis die kriminellen Ermittlungen vorüber seien, berichtet The Daily Beast.
Grund für den Ärger um Assange sind Anzeigen zweier Frauen. Sie werfen dem Wikileaks-Sprecher Vergewaltigung vor. Laut Medienberichten wurde die Anzeige später in sexuelle Belästigung umgewandelt. Die schwedische Staatsanwaltschaft ermittelt in dem Fall.
Serverausfall als Protest
Nach den Anschuldigungen hatte Assange der US-Regierung per Twitter vorgeworfen, die Anzeige sei Teil einer Schmutzkampagne gegen den Wikileaks-Sprecher und die Enthüllungsplattform. "Wir wurden vor schmutzigen Tricks gewarnt, nun haben wir den ersten Versuch", teilte Assange per Kurznachrichtendienst mit. Jonsdottir hingegen glaube nicht an einer Schmierkampagne gegen Assange, machte sie gegenüber The Daily Beast deutlich.
Ein weiterer Wikileaks-Aktivist teilte The Daily Beast zudem mit, dass interne Proteste gegen Assange zu einem vorübergehenden Ausfall der Webseite der Enthüllungsplattform vor einigen Tagen geführt hätten. "Das war ein Zeichen für Julian, seine Situtation zu überdenken", sagte der Aktivist, der im Artikel nicht genannt wird.
Jonsdottir sagte der Webseite, dass sie sich als Freund von Assange betrachte. "Aber gute Freunde sind Menschen, die dir erzählen, wenn dein Gesicht schmutzig ist." Nach Ansicht von Jonsdottir sollte es nicht einen Wikileaks-Sprecher geben, sondern viele Leute.
Update 20.09.2010: Haftbefehl gegen Assange aufgehoben
Medienberichten zufolge ist der Haftbefehl gegen Wikileaks Gründer Julian Assange aufgehoben worden. Es werde aber weiterhin gegen ihn ermittelt, sagte sein Anwalt Björn Hurtig. Durch die Aufhebung des Haftbefehls kann der 39-jährige nun Schweden wieder verlassen. Er wolle aber bleiben, um seine Unschuld zu beweisen, teilte Assange mit.

"Die kriminellen Ermittlungen" haha
...das ist ne alte newsweek-gerüchtegurke, um die sich newsweek seit WO CHEN kräftig herumspamend bemüht. der feed ist voll davon, nervt gewaltig. kurz: newsweek hat sich ein "superthema" einfallen...