Einmal im Jahr...

Kommentar: IFA? Find` ich gut!

Wenn Sie an dieser Stelle wie gewohnt eine sehr bedrückende oder tiefsinnige Analyse eines IT-Problems erwarten, dann lesen Sie jetzt bitte nicht weiter. Heute habe ich mein Gehirn bis auf die allernötigsten Funktionen abgeschaltet. Nur die wichtigsten Gehirnlappen, die die für den Spaß zuständig sind, lass ich noch an. Die IFA finde ich gut, deshalb will ich jetzt mal aufs Meckern verzichten. Wie gesagt, nicht weiterlesen.

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Miss IFA posiert für alle möglichen Produkte, hier für die Heimkinoanlage HT-C9959 von Samsung. (Foto: IFA)
Miss IFA posiert für alle möglichen Produkte, hier für die Heimkinoanlage HT-C9959 von Samsung. (Foto: IFA)
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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Schlimme und traurige Dinge
  2. 2Open-Air-Konzerte
  3. 3Business für Spaßbremsen
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Die IFA (3. bis 8. September) bietet eine Gelegenheit, sich zu freuen über all die schönen Dinge, die die Unterhaltungselektronik möglich macht. Die Internationale Funkausstellung zeigt uns, welche fantastische Entwicklung die Unterhaltungselektronik in den letzten Jahrzehnten genommen hat und was TV, Computer und Co. alles zur Erleichterung unseres Alltags beitragen können. Und das Beste daran: Die "größte Fachmesse für Consumer Electronics und Home Appliances" findet in Berlin statt. Man muss also nicht zur CES in Las Vegas fliegen, um sich einen kompletten Überblick darüber zu verschaffen, was IT und Elektronik alles möglich machen.

Schlimme und traurige Dinge

Zugegeben, und für 1 Millisekunde melden sich dann doch Hirnregionen, die für Probleme und Katastrophen zuständig sind, zugegeben, es passieren ständig schlimme und traurige Dinge auf diesem Planeten. In Pakistan, Haiti und anderswo. So gesehen, müsste man sagen: Kehrt um! Haltet inne! Verzichtet auf diese perverse Orgie der elektronischen Nichtigkeiten, der Stromverschwender und Reizüberflutungs-Generatoren! Aber das sage ich heute nicht. Ich finde, man muss sich zwischendurch auch mal die Zeit gönnen, Dinge wie Blu-ray-Player, 3D-Fernseher oder Camcorder in Augenschein zu nehmen. Wer weiß, wozu die mal nütze sind. Die Espresso-Maschinen sind beispielsweise heute schon nützlich. Ohne den daraus gezapften Kaffee könnten Millionen Deutsche nicht arbeiten. Besonders gespannt bin ich auf die iPad-Konkurrenten wie zum Beispiel Samsungs Galaxy Tab.

Also, auf nach Berlin. Endlich mal kein langweiliges Thema wie die Diskussion über die "Netzneutralität" oder "Googles Streetview im Spannungsfeld von Datenschutz und Urheberrecht" oder "neue Sicherheitslücken in Javascript". Diesen öden Kram lassen wir für ein paar Tage hinter uns und erfreuen uns auf der knallbunten IFA über all die schönen Dinge, die einige Monate später im Elektrofachhandel oder im Onlineshop zu kaufen sein werden.

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