IFA 2010: Die neuen 3D-Fernseher im Überblick
Acer steigt wieder ins TV-Geschäft ein
Der japanische Hersteller Toshiba hatte auf der CES in Las Vegas bereits seine Cell TV-Technologie vorgestellt, mit der die Bildqualität bei 3D-Inhalten verbessert werden soll. Auf der IFA kündigte der Hersteller nun an, seine Fernseher ab 2011 mit der Technologie auszurüsten, die jetzt unter dem Codenamen Cevo fungiert (Netzwelt berichtete). Unterm Funkturm suchte der Kunde erste Cevo-Geräte vergebens - Toshiba zeigte die Fähigkeiten der Technologie lediglich anhand älterer Fernsehmodelle.
Auch Acer verspricht sich anscheindend viel vom Geschäft mit Fernsehern und steigt mit einer neuen LCD-TV-Serie wieder in den Markt ein. Ab Oktober sind eine Reihe an neuen Flachbildfernsehern erhältlich, darunter Modelle von 19 bis 42 Zoll Bildschirmdiagonale. Im Design von Pininfarina, einem Karosseriebauer, der unter anderem für Ferrari arbeitet, erscheinen auch zwei 3D-fähige Fernseher von Acer. Die 27 Zoll (69 Zentimeter) und 32 Zoll (81 Zentimeter)-Geräte sind mit Edge LED und einem 120 Hz-Panel ausgerüstet und unterstützen Auflösungen im Full HD-Format (1.920 x 1.080 Bildpunkte). Der Preis für die Modell ist noch unklar, ebenso der Marktstart.
Loewe zeigt 3D-Protoypen
Auf der IFA gibt es kaum einen Hersteller, der keinen 3D-fähigen Flachbildfernseher präsentiert. Eine Ausnahme macht etwa der deutsche Hersteller Metz. Auch Loewe zeigte auf der Messe lediglich einen 3D-tauglichen Protoypen, der auf der Individual Compose-Serie des Herstellers basiert. Die Markteinführung des Gerätes ist für das erste Quartal 2011 vorgesehen. Bis dahin will man die Panels verbessern und hofft darauf, dass im nächsten Jahr bereits mehr Inhalte in 3D Kunden zur Verfügung stehen.
Der Prototyp von Loewes 3D-TV besitzt ein 55 Zoll (rund 140 Zentimeter) großes Display, bietet Full HD-Auflösung und arbeitet mit Full LED-Technik. Bei der 3D-Wiedergabe schaltet es von 400 Hz in den 200 Hz-Modus. Der Preis des Modells ist noch unklar, als Richtlinie gibt Loewe die Indiviual Compose-Reihe an. Der 55-Zöller mit 3D-Fähigkeit dürfte damit mindestens 6.000 Euro kosten.
LG 47LX9500
- eindrucksvolle Schatten
- 3D-fähig
- große schwarze Schatten
- Wenn Sie keinen Wert auf 3D-Fähigkeit oder ein super schlankes schickes Design legen, ist der günstigere LE8500 eine bessere Alternative
- schlechte 3D-Qualität
- ungleichmäßige Beleuchtungseinheit
LG 47LX6500
- Farben sind kräftig und deutlich
- schnelle Bewegungen im Bild erzeugen kein Verschmieren
- Online-Services sind schnell und arbeiten verlässlich
- 3D-Bilder scheinen zu verwischen außer wenn der Benutzer den "links/rechts"-Knopf drückt
- kein RCA-Audio-Ausgang für Heimkinosysteme
LG 15EL9500
Der LG 15EL9500 ist ein 15 Zoll Amoled Fernseher mit einem Bildformat von 16:9. Die organischen Leuchtdioden strahlen von selbst Licht und Farbe aus, dadurch wird keine Hintergrundbeleuchtung benötigt. Das Gerät verfügt über TruMotion mit 100 Hz, und einem Kontrastverhältnis von 10000000:1 und einer Reaktionszeit von 0,1 ms. Er besitzt einen 1.3 HDMI-Anschluss, einen Simplink und einen USB 2.0-Anschluss.




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diese 3D-Kisten können noch so gehyped werden, ein plastisches Bild macht ein flaches Programm nicht wett. Kein einziges dieser "neuartigen" Geräte kann mich hinter dem Sofa hervorlocken, hinter das ich wegen der...