IFA 2010: Die neuen 3D-Fernseher im Überblick
Der schlankste 3D-LCD-TV in Full LED-Bauweise
Mit OLED-Fernsehern hatte Sony schon sein Glück versucht, ist aber kläglich gescheitert. Jetzt will es LG wissen und stellte gleich zwei selbstleuchtende Displays auf der IFA vor. Der Besucherandrang an der Stellwand mit dem 15EL9500 (15,1 Zoll, 38,1 Zentimeter) und einer größeren Version (31 Zoll, 79 Zentimeter) noch ohne Namen war groß, versprechen die Displays doch nicht nur kräftige Farben, sondern sind mit nur 2,9 Millimetern auch äußerst dünn. Interessant: Die 31 Zoll-Version unterstützt auch 3D, soll aber erst nächstes Jahr auf den Markt kommen. Der 15EL9500 ist bereits erhältlich, Kostenpunkt: 1.999 Euro.
Besonders stolz ist LG auch auf den wohl dünnsten 3D-LCD-TV der Welt mit Full LED-Backlight. Netzwelt hatte den LEX8 schon vorgestellt: Dank eines Films mit Nano-Linsen ist das Gerät nur 7,8 Millimeter dick - zu schade, um es an die Wand zu hängen. Unterstützung für die Internet-Plattform Netcast TV von LG und DLNA-kompatible Geräte ist ebenfalls integriert. Wann der LG LEX8 erscheint, ist noch unklar, auch der Preis für das Modell steht noch nicht.

Samsung zeigt hauchdünnes Display
Samsung will im Wettbewerb um das dünnste Display mithalten und zeigte auf dem Messestand den 7,98 Millimeter schlanken 3D LED TV C9090 in gebürstetem Aluminiumsilber. Das Gerät ist im Gegensatz zum Nano-TV von LG mit Edge LEDs ausgerüstet; die Dispayfläche wird also von den Seiten aus angestrahlt. Der Full HD-fähige Fernseher kann auch 2D in 3D umwandeln, per Ethernet-Anschluss auf Samsungs Apps-Sammlung Internet@TV zugreifen und ist DLNA-zertifiziert. Zudem verbaut der Hersteller einen DVB-T- und C-Tuner mit CI+-Unterstüzung. Der C9090 ist in drei Varianten erhältlich: Die 55 Zoll (140 Zentimeter)-Version kostet 6.000 Euro, die 46 Zoll (117 Zentimeter)-Variante 5.000 und das Modell mit 40 Zoll (102 Zentimeter) Bildschirmdiagonale 4.000 Euro.
Außerdem hat der südkoreanische Hersteller sein Sortiment an 3D Plasma TV-Modellen ausgebaut. Alle drei neuen Geräte bieten 2D zu 3D-Konvertierung und sind 50 Zoll (127 Zentimeter) groß. Der C490 ist für rund 1.000, der C687 für 1.100 und der C6970 für 1.700 Euro erhältlich. Der Preisunterschied ergibt sich aus der Ausstattung: Das Premium-Modell bietet Online-Zugriff über Internet@TV und hat sowohl einen SAT- und Kabel- als auch einen DVB-Tuner integriert. Bei den anderen Modellen muss der Kunde Abstriche machen.
LG 47LX9500
- eindrucksvolle Schatten
- 3D-fähig
- große schwarze Schatten
- Wenn Sie keinen Wert auf 3D-Fähigkeit oder ein super schlankes schickes Design legen, ist der günstigere LE8500 eine bessere Alternative
- schlechte 3D-Qualität
- ungleichmäßige Beleuchtungseinheit
LG 47LX6500
- Farben sind kräftig und deutlich
- schnelle Bewegungen im Bild erzeugen kein Verschmieren
- Online-Services sind schnell und arbeiten verlässlich
- 3D-Bilder scheinen zu verwischen außer wenn der Benutzer den "links/rechts"-Knopf drückt
- kein RCA-Audio-Ausgang für Heimkinosysteme
LG 15EL9500
Der LG 15EL9500 ist ein 15 Zoll Amoled Fernseher mit einem Bildformat von 16:9. Die organischen Leuchtdioden strahlen von selbst Licht und Farbe aus, dadurch wird keine Hintergrundbeleuchtung benötigt. Das Gerät verfügt über TruMotion mit 100 Hz, und einem Kontrastverhältnis von 10000000:1 und einer Reaktionszeit von 0,1 ms. Er besitzt einen 1.3 HDMI-Anschluss, einen Simplink und einen USB 2.0-Anschluss.




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diese 3D-Kisten können noch so gehyped werden, ein plastisches Bild macht ein flaches Programm nicht wett. Kein einziges dieser "neuartigen" Geräte kann mich hinter dem Sofa hervorlocken, hinter das ich wegen der...