Hersteller starten in die dritte Dimension
IFA 2010: Die neuen 3D-Fernseher im Überblick
Am Trendthema Nummer eins kommt auf der IFA kein Besucher vorbei: Nahezu alle Hersteller wollen den Kunden neue 3D-Fernseher schmackhaft machen. Selbst eher auf den PC-Markt spezialisierte Unternehmen steigen wieder in das TV-Geschäft mit der dritten Dimension ein.

Inhaltsverzeichnis
- 1Erster 3D-Plasma von LG
- 2Der schlankste 3D-LCD-TV in Full LED-Bauweise
- 3Samsung zeigt hauchdünnes Display
- 4Panasonic bietet neue Plasma-TV Geräte
- 5Sony mit drei neuen 3D-LED TV-Geräten
- 6Sharp-LCD mit Quattron-Technologie
- 7Acer steigt wieder ins TV-Geschäft ein
- 8Loewe zeigt 3D-Protoypen
- 9Philips mit 3D-Fernseher im 21:9-Format
- 10Fazit: Testergebnisse fehlen noch
Die Gerätehersteller versprechen wieder einmal eine Revolution: Die neue Generation an 3D-Fernsehern soll ein völlig neues TV-Erlebnis im Wohnzimmer ermöglichen. "Der Flachbildfernseher, der wie ein Fenster zur Realität wirkt", heißt es im Katalog eines namhaften Herstellers. Dank 3D-Tiefenwirkung erscheinen Schauspieler zum Greifen nah und Filmszenen erzeugen bisweilen eine Sogwirkung, bei der sich schnell der "Wow"-Effekt einstellt.
Doch dafür wird in der Regel eine Polarisations- oder Shutterbrille benötigt. Dass solche Zusatzgeräte nicht jedem Kunden schmecken und eher was für Technik-Freaks sind, dürften auch die Hersteller nicht übersehen haben. Trotzdem will jeder zeigen, was technisch möglich ist und bricht in die dritte Dimension mit zahlreichen neuen 3D-Fernsehern auf.
Erster 3D-Plasma von LG
Das größte Line-Up an neuen Fernsehern mit 3D-Unterstützung hat wohl der südkoreanische Hersteller LG an den Funkturm mitgebracht. Auf der IFA zeigt das Unternehmen insgesamt sechs neue TV-Geräte für das stereoskopische Fernseherlebnis. Einige der LCD-Fernseher sind schon seit einigen Wochen erhältlich, wie etwa der 47LX9500 der Infinia-Reihe mit einer Bildschirmgröße von 47 Zoll, umgerechnet 119 Zentimeter, und der 47LX6500 sowie der 47LD950 mit derselben Displaygröße. Alle Modelle bieten Full-HD-Auflösung und verfügen bis auf den 47LD950 über einen Ethernet-Anschluss. Der 47LX9500 ist zu einem Straßenpreis von rund 2.000 Euro erhältlich, der 47LX6500 und der 47LD950 kosten im Handel rund 500 Euro weniger. Der Preisunterschied dürfte vor allem an der flächendeckenden Bestückung mit Leuchtdioden (Full-LED) beim 47LX9500 liegen, was bessere Kontrastwerte ermöglichen und den Stromverbrauch reduzieren soll.
IFA 2010: Die neuen 3D-Fernseher im Überblick
Loewe stellte seinen in 2011 zu erwartenden ersten 3D-Fernseher in einem Präsentationsraum vor. Bild: Netzwelt
Das Gerät basiert auf der Individual Compose-Reihe des deutschen Herstellers. Bild: Netzwelt
Sonys Messestand ganz im Zeichen von 3D. Live-Präsentationen zur Technik wurden direkt in der dritten Dimension produziert. Bild: Netzwelt
Panasonic zeigte seinen neuen 3D-fähigen Plasma-Flachbildfernseher auf der IFA. Dazu zählt ein 46 Zoll-Modell in der VT20-Serie. Bild: Netzwelt
Das Gerät verfügt unter anderem über drei HDMI-, USB-, einen LAN-, Scart, Component und Audioeingänge. Bild: Netzwelt
Philips präsentierte den laut Hersteller weltweit ersten 3D-Fernseher im 21:9 Kinoformat. Bild: Netzwelt
Der LCD-Fernseher ist für knapp 4.200 Euro ab September im Handel. Bild: Netzwelt
LG klotzte auf der IFA mit dem wahrscheinlich größten 3D Line-Up an Fernsehern. Bild: Netzwelt
Wettrennen um den dünnsten 3D-tauglichen LCD-Fernseher: der rund 8 mm schlanke LG LEX8 mit Nanotechnologie. Bild: Netzwelt
Auch im Blickfeld der IFA-Besucher: Die neuen OLED-Displays der Südkoreaner. Bild: Netzwelt
Samsung zeigte seine Neuheiten vor allem in der Mitte des Messestandes. Stolz präsentierte das Unternehmen den Edge LED-LCD-TV C9090, der rund acht Millimeter dünn ist. Bild: Netzwelt
Dafür bittet Samsung aber zur Kasse: Das günstigste Modell mit 40 Zoll-Diagonale kostet immerhin 4.000 Euro. Bild: Netzwelt
Interessante Entwicklung: Sharp will den Stromverbrauch der LCD-Fernseher mit seiner Quattron-Technologie senken. Auf der Messe zeigte der Hersteller den 3D-TV Aquos LE925E.
Toshibas Cevo-Technologie soll in neue 3D-Fernseher der Japaner eingebaut werden. Auf der IFA demonstrierte das Unternehmen, was damit alles möglich ist - etwa Benutzeroberflächen mit Bewegungssteuerung. Bild: Netzwelt
Ganz neu zur IFA hat LG auch seinen ersten 3D-Plasma-Fernseher vorgestellt. Der 60PK950 aus der Infinia-Reihe ist sowohl mit einer Bildschirmdiagonalen von 50 Zoll (127 Zentimeter) und 60 Zoll (rund 152 Zentimeter) erhältlich und soll dank 600Hz Sub-Field-Driving Bewegungsunschärfen mindern. Zusätzlich ist der Plasma internetfähig, kann auf Online-Dienste wie Youtube zugreifen und kommuniziert im Netzwerk mit DLNA-kompatiblen Geräten. Der 60PK950 ist ab Oktober erhältlich, die Preise hat LG noch nicht bekannt gegeben.
LG 47LX9500
- eindrucksvolle Schatten
- 3D-fähig
- große schwarze Schatten
- Wenn Sie keinen Wert auf 3D-Fähigkeit oder ein super schlankes schickes Design legen, ist der günstigere LE8500 eine bessere Alternative
- schlechte 3D-Qualität
- ungleichmäßige Beleuchtungseinheit
LG 47LX6500
- Farben sind kräftig und deutlich
- schnelle Bewegungen im Bild erzeugen kein Verschmieren
- Online-Services sind schnell und arbeiten verlässlich
- 3D-Bilder scheinen zu verwischen außer wenn der Benutzer den "links/rechts"-Knopf drückt
- kein RCA-Audio-Ausgang für Heimkinosysteme
LG 15EL9500
Der LG 15EL9500 ist ein 15 Zoll Amoled Fernseher mit einem Bildformat von 16:9. Die organischen Leuchtdioden strahlen von selbst Licht und Farbe aus, dadurch wird keine Hintergrundbeleuchtung benötigt. Das Gerät verfügt über TruMotion mit 100 Hz, und einem Kontrastverhältnis von 10000000:1 und einer Reaktionszeit von 0,1 ms. Er besitzt einen 1.3 HDMI-Anschluss, einen Simplink und einen USB 2.0-Anschluss.




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diese 3D-Kisten können noch so gehyped werden, ein plastisches Bild macht ein flaches Programm nicht wett. Kein einziges dieser "neuartigen" Geräte kann mich hinter dem Sofa hervorlocken, hinter das ich wegen der...