Asus VG236H im Test: 3D-Monitor für Computerspiele
Beweglicher 3D-Monitor
Im Test zeigt sich der Asus VG236H ergonomischer als andere 3D-Monitore. Er lässt sich nicht nur um fünf Grad nach vorne und 15 Grad nach hinten neigen, sondern auch in der Höhe verstellen und auf seinem Standfuß drehen.
Die Bedienung des VG236H erfolgt über vier Tasten an der unteren Vorderseite des schwarzen Gehäuses. Anfangs sorgt die Belegung der Knöpfe mitunter für Verwirrung, aber nach kurzer Zeit verinnerlicht der Nutzer ihre Funktionen. Helligkeit, Kontrast und die von Asus "Splendid" genannten voreingestellten Farbschemata erreicht der Nutzer direkt.
Die vierte Taste dient zum Aufrufen des Hauptmenüs, in dem der Nutzer unter anderem Bildgröße und -position, sowie Schärfe, Sättigung und die Farbtemperatur verstellen kann. Jeder Knopf hat hier eine eindeutige Funktion: Menüpunkt auswählen, eine Ebene zurück oder die Auswahl nach links oder rechts, beziehungsweise oben und unten verschieben.
Moderne Anschlüsse
Asus baut in den VG236H ein internes Netzteil ein. Der höchste im Test bei maximaler Helligkeit gemessene Stromverbrauch lag bei 49 Watt und erhöhte sich im 3D-Betrieb nur geringfügig auf 51 Watt. Bei niedrigster Helligkeit sank die Leistungsaufnahme auf höchstens 27 Watt. Damit bewegt sich der Monitor im üblichen Rahmen der Geräte mit Leuchtstoffröhren zur Hintergrundbeleuchtung.
Asus stattet den VG236H mit den nötigen Anschlüssen aus: Auf der Rückseite des Monitors befinden sich je eine HDMI-, DVI- und Component-Video-Schnittstelle. Der Bildschirm eignet sich zur Befestigung an Wandhalterungen. Außer dem obligatorischen CE-Logo verfügt das Gerät über zahlreiche Prüfzeichen, die alle jedoch in Deutschland keine Rolle spielen.
Fazit: Guter Bildschirm bisher nur im 3D-Set
Der Asus VG236H überzeugt im Test als 3D-Monitor, der auch im 2D-Betrieb eine gute Figur macht. Die gute Bildqualität und die unkomplizierte Bedienung zählen ebenso zu den Pluspunkten des Monitors wie die ergonomischen Anpassungsmöglichkeiten, die anderen 3D-Geräten fehlen.
Asus plant den Verkaufsstart für den VG236H noch im September 2010. Die unverbindliche Preisempfehlung für das Set aus Monitor und dem 3D Vision Kit von Nvidia beträgt 479 Euro. Shutterbrille und Infrarotsender kosten bei Internetversänden alleine rund 150 Euro. So dass der Bildschirm mit rund 330 Euro im Vergleich zu anderen 3D-Geräten, wie dem Acer GD245HQ, preislich nicht aus dem Rahmen fällt.
