Über den Dienst Places sollen auch Musik- und Videos verkauft werden
IFA 2010: Auch Toshiba verknüpft seine Geräte mit Online-Plattform
Sony hat mit Qriocity einen neuen Musik- und Videodienst für seine Endgeräte angekündigt. Toshiba zieht nun nach und will mit dem Dienst Places seine Geräte vom Tablet bis zum Fernsehgerät verknüpfen sowie Filme und Musik darüber vertreiben. Starten soll der neue Dienst noch in diesem Jahr.

Die zunehmende Verschmelzung von Internet und Fernsehen ist ein Trend der IFA. Vereinzelt dehnen die Hersteller diesen noch aus und stellen Plattformen vor, die über das Netz alle Geräte der Hersteller verknüpfen und Inhalte überall abspielbar machen. Den Anfang machte Sony mit seinem neuen Dienst Qriocity. Toshiba zieht nun nach und präsentiert zum IFA-Start seinen Dienst Places. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Online-Shop und sozialen Netzwerk.
Inhalte kaufen und generieren
Denn beinhalten wird Places einen "Marketplace" auf diesem kann der Nutzer zahlreiche Inhalte von Filmen über Musik bis hinzu Spielen und eBooks erwerben. Weiterhin kann der Kunde auch Service-Dienstleistungen von Toshiba hierüber in Anspruch nehmen. Die Inhalte stehen nach Bezahlung im Anschluss digital zur Nutzung bereit und können über alle Toshiba-Geräte vom Tablet- bis zum TV-Gerät wiedergegeben werden. Angaben über Inhalte und Preise machte Toshiba bei der Vorstellung noch nicht. Der Hersteller versprach jedoch attraktive Preise und Sonderkonditionen für seine Kunden. Starten wird Places im vierten Quartal zunächst in Frankreich, wo der Dienst auch entwickelt wurde. Danach sollen weitere Länder folgen.
Neben dem Verkauf von Produkten soll Places Nutzern auch die Möglichkeit bieten Inhalte wie Fotos oder Videos hochzuladen und sie dann von überall wieder abzuspielen beziehungsweise sie Freunden und Bekannte zugänglich zu machen. Places soll dabei sich auch mit beliebten sozialen Netzwerk Seiten wie Flickr verknüpfen lassen.

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