Konsortium mit Loewe und Sharp
IFA 2010: Philips will Standard für TV-Internetdienste schaffen
Neben dem Trend zu 3D-Fernsehgeräten ist die zunehmende Verschmelzung von Internet und Fernsehen das bestimmende Thema bei den Fernsehherstellern auf der IFA. Philips, Sharp und Loewe haben nun ein Konsortium gegründet, um für Internetanwendungen via TV einen Standard zu schaffen. Dadurch soll sich die Zahl der Applikationen deutlich erhöhen.

Das gab Philips Manager Robert Smits auf der IFA-Pressekonferenz des Herstellers bekannt. "Das Konsortium ist offen und weitere Hersteller sind eingeladen ihm beizutreten", ergänzte Smits. Die drei Hersteller erhoffen sich durch die gemeinsame Plattform die Zahl verfügbarer Internet-Anwendungen für Fernsehgeräte zu erhöhen, denn Anbieter von entsprechenden Inhalten müssten nicht mehr mehrere Plattformen bedienen, sondern würden über eine Plattform eine Vielzahl von Konsumenten erreichen. In Zukunft soll die Plattform sowohl Video- und Musik on Demand-Dienste bereitstellen als auch Spiele, Infotainment-Angebote und Social-Media-Anwendungen.
Standard basiert auf Philips Net.TV
Die Plattform wird auf den von Philips bereits eingeführten Net.TV basieren. Bislang bietet nahezu jeder Fernsehhersteller seine eigene Plattform. Die Hersteller sind dabei bemüht, die Anzahl der verfügbaren Applikationen für ihre Geräte zu erhöhen. Samsung hat kürzlich erst im asiatischen Raum einen Wettbewerb für die beste TV-Applikation unter Entwicklern ausgeschrieben. Ab dem 23. September will der südkoreanische Hersteller auch in Europa einen entsprechenden Wettbewerb durchführen. Dem Gewinner winken dabei 400.000 Euro. Das gab das Unternehmen ebenfalls auf der IFA bekannt. Entwickler finden weitere Informationen auf samsungsmarttvchallenge.eu

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