Netzwelt testet den iPad-Konkurrent auf der IFA in Berlin

Im Kurztest: Samsung Galaxy Tab

Kleiner und leichter als Apples iPad, dafür aber mit der umfangreicheren Hardware: Samsung will mit seinem Galaxy Tab den Markt der Tablet-Computer aufmischen. Der südkoreanische Hersteller präsentierte sein lang erwartetes Einstiegsmodell im Vorfeld der IFA 2010 in Berlin. Netzwelt unterzog dem Mini-Computer einen Kurztest.

Samsung Galaxy Tab im Kurztest - Netzwelt auf dem Galaxy Tab: Die Anzeige lässt sich gut lesen, ist aber schnell übersät mit hässlichen Fingerabdrücken. (Bild: netzwelt)
Netzwelt auf dem Galaxy Tab: Die Anzeige lässt sich gut lesen, ist aber schnell übersät mit hässlichen Fingerabdrücken. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Verarbeitung: Plastik soweit das Auge reicht
  2. 2Display: Kein Super-AMOLED
  3. 3Funktionen: Bewegungssensor reagiert zum Teil langsam
  4. 4Fazit: Warten auf Preisnachlässe

Verarbeitung: Plastik soweit das Auge reicht

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Das Gehäuse des Galaxy Tab besteht vollkommen aus Plastik. Während die Vorderseite und der Rahmen schwarz sind, ist die Rückseite des Geräts vollkommen in Weiß gehalten. Ob es das Galaxy Tab in Zukunft auch in anderen Farben geben wird, ließ Samsung offen. Trotz des verbauten Kunststoffes wirkt das Galaxy Tab elegant und modern, jedoch nicht edel, was der Kunde bei einem stolzen Preis von rund 800 Euro erwarten könnte.

An den Seiten des Gerätes befinden sich die Eingänge für SIM- und micro SD-Speicherkarten. Die Eingänge sind durch eine dünne Schutzhülle gesichert. Diese ist jedoch lediglich an einer Ecke des Schachtes befestigt und drohte schon im Test nach kurzer Zeit abzureißen. Angenehm ist dagegen das Gewicht, selbst mit einer Hand lässt sich das Tablet längere Zeit bequem halten.

Display: Kein Super-AMOLED

Anstelle der hauseigenen Super-AMOLED Displays hat Samsung im Galaxy Tab ein TFT-Bildschirm verbaut. Dieser liefert zwar ein anständiges Bild, spiegelte jedoch im Kurztest teilweise deutlich. Erst ein ausführlicher Test unter Alltagsbedingungen abseits des künstlichen Lichtes der Messehallen wird zeigen, ob der Bildschirm des Galaxy Tab auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch lesbar ist.

Funktionen: Bewegungssensor reagiert zum Teil langsam

Das Galaxy Tab ist ein wahres Multifunktionsgerät. Neben dem Surfen im Internet ermöglicht es das mobile Lesen elektronischer Zeitungen, Zeitschriften und Bücher, aufwendige 3D-Spiele, die Wiedergabe von HD-Filmen sowie das Navigieren via GPS und selbst Telefonieren ist möglich. Im Kurztest offenbarte sich jedoch, dass der Tablet nicht in allen Funktionen überzeugen kann. Beim Telefonieren war das Galaxy Tab trotz der geringen Größe extrem unhandlich. Der Gesprächspartner war zumeist nur sehr leise zu hören. Allerdings war die Verbindung auf dem Messegelände auch nicht die beste, so dass erst ein ausführlicher Test hierüber endgültige Aussagen machen kann. Das Surfen ging dabei schnell von der Hand. Schließlich unterstützt das Galaxy Tab WLAN inklusive dem schnellen n-Standard sowie UMTS inklusive HSDPA und HSUPA.

 

Samsung Galaxy Tab im Kurztest

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Samsung Galaxy Tab im Kurztest - Netzwelt auf dem Galaxy Tab: Die Anzeige lässt sich gut lesen, ist aber schnell übersät mit hässlichen Fingerabdrücken. (Bild: netzwelt)
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Netzwelt auf dem Galaxy Tab: Die Anzeige lässt sich gut lesen, ist aber schnell übersät mit hässlichen Fingerabdrücken. (Bild: netzwelt)

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Samsung Galaxy Tab im Kurztest - Überraschung: Die Rückseite des Galaxy Tab ist ganz in weiß gehalten.
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Überraschung: Die Rückseite des Galaxy Tab ist ganz in weiß gehalten.

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Samsung Galaxy Tab im Kurztest - Und jetzt die echte Überraschung: Das Tablet von Samsung akzeptiert SIM-Karten, was die volle Nutzung des Android-Market und die Verwendung als Telefon ermöglicht.
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Und jetzt die echte Überraschung: Das Tablet von Samsung akzeptiert SIM-Karten, was die volle Nutzung des Android-Market und die Verwendung als Telefon ermöglicht.

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Samsung Galaxy Tab im Kurztest - Dank aGPS lässt sich das Galaxy auch als Navigationsgerät einsetzen.
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Dank aGPS lässt sich das Galaxy auch als Navigationsgerät einsetzen.

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Samsung Galaxy Tab im Kurztest - Die Schutzhüllenabdeckungen wirken alles andere als stabil.
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Die Schutzhüllenabdeckungen wirken alles andere als stabil.

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Samsung Galaxy Tab im Kurztest - Kleiner und feiner, aber nicht edel. Samsung verbaut beim Galaxy Tab viel Kunststoff. (Bild: Samsung)
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Kleiner und feiner, aber nicht edel. Samsung verbaut beim Galaxy Tab viel Kunststoff. (Bild: Samsung)

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Samsung Galaxy Tab im Kurztest - In Sachen Anwendungsmöglichkeiten steht das Samsung Tablet dem iPad in Nichts nach und bietet sogar mehr. (Bild: Samsung)
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In Sachen Anwendungsmöglichkeiten steht das Samsung Tablet dem iPad in Nichts nach und bietet sogar mehr. (Bild: Samsung)

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Samsung Galaxy Tab im Kurztest - Deutlich Dünner als ein iPad ist das Galaxy Tab. (Bild: Samsung)
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Deutlich Dünner als ein iPad ist das Galaxy Tab. (Bild: Samsung)

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Samsung Galaxy Tab im Kurztest - Die Rückseite ist ganz in weiß gehalten. (Bild: Samsung)
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Die Rückseite ist ganz in weiß gehalten. (Bild: Samsung)


Nervig: Der Bewegungssensor reagierte im Kurztest teils gar nicht oder nur mit großer Zeitversetzung, was das Surfvergnügen minderte. Bei einer Runde Need for Speed Shift reagierte das Gerät dagegen unmittelbar auf Neigungen und ermöglichte das gute Steuern des Rennautos. Die Navigation konnte am Stand von Samsung nicht getestet werden, Positionsermittlung via aGPS funktionierten aber einwandfrei und gingen auch verhältnismäßig schnell vonstatten.  

Die eingebaute Digitalkamera ist mit einer Auflösung von drei Megapixel trotz Blitz dagegen lediglich für Schnappschüsse geeignet. Mittlerweile bieten selbst Smartphones schon bis zu 8,1 Megapixel. Überzeugen konnte dagegen die Spracherkennung, die virtuelle Tastatur mit Swype-Technologie und der eingebaute Lautsprecher, der bei der Wiedergabe von Filmen und Musik in etwa die Qualität günstiger Aktiv-Lautsprecherboxen von Desktop-Computern liefert. 

Fazit: Warten auf Preisnachlässe

Im Kurztest hinterließ das Galaxy Tab einen guten Eindruck. Es gehört sicherlich zu den derzeit besten und vielfältigsten Tablet-Computern am Markt. Die Kunststoffverarbeitung und kleinere Schwächen lassen den Einführungspreis aber als zu hoch erscheinen. Fans sollten daher vielleicht auf einen Preisnachlass oder Sonderaktionen des Herstellers warten. Den ausführlichen netzwelt Testbericht lesen sie hier.

Weitere Informationen

Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Samsung Galaxy Tab. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Samsung Galaxy Tab. Zusätzlich haben wir zu diesem Thema folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Android, Tablet-PC und Samsung Galaxy.

Beiträgeinsgesamt 6 Beiträge

also ich fasse mal zusammen: kies, eine software, die man nur braucht, wenn eine neue androidversion released wird (kommt ja im sekundentakt vor), bereitet leuten schwierigkeiten die nicht in der lage sind, eben jene...

Also wenn Samsung Fehler in der Software unterlaufen, ist das, solange sie nicht die Hardware direkt ansteuern (GPS, WLAN, Bluetooth, GSM) bei einem Android System nicht so schlimm, aber die Treiber zur Hardware...

Für ein Handy das z.Z. >450 kostet darf der Käufer ein sauber laufendes System erwarten!! Ob das OS Androide heißt oder wie auch immer! Fehler sind in den Geräten/Software immer drin. Auch bei...

Zitat: Die Fehler liegen an Android weil es kein Standard gibt und jeder Hersteller sich ne eigene Suppe kocht und immer wieder auf das Gerät angepasst werden muss. Erst denken dann...

Was für Fehler ? besoffen habe das Galaxy i9000.. eines der besten Android Handys auf den Markt.Ne Steigerung gibt es erst DROID X aus den USA.Bald kommt Android 2.2 dann dürfte es menge Verbesserungen geben. ...

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