Modelle ab Oktober im Handel
IFA 2010: Sony frischt seine E-Reader auf
Sony frischt seine E-Reader auf: Ein neuer Touchscreen soll den Lesekomfort erhöhen, zudem steht mehr Speicher zur Verfügung. WLAN und 3G sind hingegen nicht integriert. Beide Modelle sind ab Oktober erhältlich.
Bei den aufgefrischten Modellen handelt es sich um den Sony Reader Pocket Edition PRS-350 und Sony Reader Touch Edition PRS-650. Verfügbar sind beide Geräte ab Oktober 2010. Der Pocket Edition kostet 179 und der Touch Edition 229 Euro.
Die wesentliche Neuerung bei beiden Modellen ist das Display: Sony setzt jetzt auf die E-Ink Pearl Technologie, die bessere Kontrastwerte ermöglichen soll. Per berührungsempfindlichen Bildschirm kann der Nutzer nun auch per Fingerwisch durch Buchseiten blättern. Alternativ steht eine Navigation per Stift zur Verfügung.
Kein WLAN und UMTS
Das kleinere Modell, der Sony Reader Pocket Edition PRS-350, verfügt über ein fünf Zoll großes Display (12,70 Zentimeter) und wiegt 155 Gramm. Statt 512 Megabyte bietet das Gerät jetzt zwei Gigabyte Speicher für E-Books; erweiterbar ist die Kapazität aber nicht.
Der Sony Reader Touch Edition PRS-650 ist mit einem sechs Zoll Display (15,24 Zentimeter) ausgestattet, wiegt 215 Gramm und verfügt ebenfalls über einen zwei Gigabyte großen Speicher. Im Gegensatz zum kleineren Bruder lässt sich die Kapazität aber auf bis zu 32 Gigabyte per Memory Stick oder SD-Karte erweitern. Außerdem spielt das Modell MP3- und AAC-Dateien ab.
Sony spendiert beiden Modellen drei deutsche E-Books und zwölf Wörterbücher in sechs Sprachen, die bereits vorinstalliert sind. Bücher müssen per Kabel heruntergeladen werden, auf WLAN- und UMTS-Unterstützung hat Sony bei beiden E-Readern verzichtet. An Formaten werden EPUB, PDF, Word, TXT und RTF unterstützt. Die Modelle sind in den Farben Dunkelblau, Rot, Silber und Schwarz erhältlich.


Mit zwei neuen Lesegeräten für digitale Bücher und niedrigeren Preisen setzt Sony den Platzhirschen Amazon unter Druck. Ein günstiges Einstiegsgerät mit kleinerem Bildschirm soll einen größeren Kundenkreis ansprechen. Zudem bietet Sony Inhalte im eigenen "eBook Store" zukünftig preiswerter an.
Mit einem neuen E-Book-Reader "Daily Edition" kündigt Sony ein weiteres Konkurrenzmodell zum Amazon Kindle an. Das Lesegerät mit der Bezeichnung "Daily Editon" enthält ein UMTS-Modem. Damit können Benutzer Bücher, Zeitungen und Zeitschriften aus Sonys hauseigenem Online-Shop über Mobilfunk direkt auf das Gerät herunterladen.
Sony bringt seinen E-Book-Reader im Taschen-Format nun auch in Deutschland auf den Markt. Der "Pocket Edition PRS-300" bietet ein halbes Gigabyte Speicherplatz, bis zu 330 Bücher sollen auf dem handlichen Lesegerät Platz finden.
Wer gern unterwegs liest, dicke Bücher aber nicht mit sich herumtragen möchte, kann seit einiger Zeit auf einen E-Book Reader zurückgreifen. Die Geräte sind besonders handlich und nehmen mehrere hundert Bücher in sich auf. Einige Reader sind auch für Studium und Beruf geeignet.
Der Trend zu Tablet-PCs wie dem Apple iPad zwingt einige Hersteller dazu, die Preise für ihre E-Book Reader zu senken. Nachdem bereits Amazon und der amerikanische Buchshop Barnes&Noble die Preise ihrer Lesegeräte angepasst haben, folgt nun auch der japanische Hersteller Sony. Digitaler Lesespaß beginnt bei Sony nun bereits ab 169 Euro.
Im Mittelpunkt des Discounter-Checks für diese Woche steht die Buchhandelskette Thalia. Diese vertreibt Restposten des Sony Readers in seinen Filialen ab 99 Euro. Weiterhin im Check: Angebote von Media Markt, Aldi Nord, Real und Toom.
Der E-Book-Shop von Sony ist eröffnet. Mehrere hunderttausend Titel sollen im EPUB-Format zur Verfügung stehen. Der Zugang ist per WLAN, für manche Lesegeräte aber ausschließlich per PC und Notebook möglich.




