Neben Libretto soll Android-Tablet Folio 100 präsentiert werden

IFA 2010: Zwei Tablet-Modelle von Toshiba erwartet

Toshiba steigt Gerüchten zufolge mit zwei Modellen in den Markt der reinen Tablet Computer ein. Neben dem Libretto W100 arbeitet der japanische Hersteller auch an einem Android-Tablet unter dem Codenamen Folio 100. Ob beide Modelle auf der IFA 2010 präsentiert werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Für Donnerstag (2.9) hat der Hersteller zumindest eine Pressekonferenz angekündigt.

Das Libretto von Toshiba kann dank zwei Touchdisplays ein Netbook ersetzen. (Bild: netzwelt(
Das Libretto von Toshiba kann dank zwei Touchdisplays ein Netbook ersetzen. (Bild: netzwelt)

Die Japaner fahren damit eine zweigleisige Strategie. Neben hochpreisigen Tablets auf Basis von Windows 7 für anspruchsvolle Nutzer, sollen die günstigeren Android-Tablets von Toshiba den Massenmarkt bedienen, berichtet der italienische Blog Notebookitalia.

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Folio 100: 10-Zoll-Pad mit Android 2.2

Das Folio 100 kommt den Gerüchten zufolge mit der aktuellen Android Version 2.2 in die Läden. Das Display ist mit 10,1 Zoll (circa 25,4 Zentimeter) ähnlich groß, wie bei Apples iPad. Ab Werk stehen dem Nutzer ein 16 Gigabyte großer Speicher zur Verfügung, der sich auf 32 Gigabyte erweitern lässt. WLAN, inklusive dem schnellen n-Stanard, Bluetooth oder 3G sorgen für eine Verbindung mit dem Internet. Dank einer HDMI-Schnittstelle lässt sich das Tablet auch mit modernen Flachbildfernsehern verbinden. 

Der verbaute Tegra 2 Chip von Nvidia soll auch leistungsstark genug sein, um HD-Videos wieder zu geben. Dank Dockingstation und Infrarot-Verbindung ist das Gerät damit auch als tragbarer Video-Spieler nutzbar. Für Surfer interessant: Folio 100 soll Adobe Flash vollständig unterstützen. Eine Webcam mit einer Auflösung von 1,3 Megapixeln komplettiert die Ausstattung und ermöglicht auch Video-Telefonie. 

Libretto W100: Wie ein offenes Buch

Das Highlight des teureren Modells Libretto W100 sind die zwei ausklappbaren Displays. Diese ermöglichen eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten: Beispielsweise das Blättern in E-Books wie in herkömmlichen Büchern oder das Nutzen des Libretto als Netbook-Ersatz, wenn auf einem Display eine virtuelle Tastatur eingeblendet wird. Beide Displays fallen mit einer Größe von 7 Zoll (circa 17,8 Zentimeter) kleiner aus als beim Folio 100. Innerhalb des Libretto werkelt dafür eine Intel-CPU mit 1,2 Gigahertz Taktfrequenz und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Der Nutzer hat zudem Zugriff auf eine 62 Gigabyte große Festplatte. Bluetooth und WLAN-Unterstützung sowie ein micro-SD Kartenslot runden die Ausstattung ab. Netzwelt hatte bereits Gelegenheit ein Vorseriengerät auf einer Präsentation in München im Juni zu testen

Zu den Erscheinungsdaten und Preisen beider Geräte ist bislang noch wenig bekannt. Eigentlich sollte das Libretto W100 bereits im Juli oder August für 1.099 Euro beziehungsweise 1.249 Euro je nach Ausstattung in Deutschland auf dem Markt kommen. Der Internethändler Amazon listet das Libretto W100 zumindestens für den amerikanischen Markt für den 4. September 2010 für 1099,99 US-Dollar (circa 850 Euro). Auf der deutschen Webseite war es dagegen noch nicht verzeichnet.

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