3D-Technologie wird mobil
IFA 2010: Sony zeigt Protoypen eines 3D-Laptops der Vaio-Reihe
Sony hat auf der IFA in Berlin eine Reihe neuer 3D-Produkte vorgestellt. Darunter befanden sich auch Prototypen eines Projektors, der ähnlich wie in Science-Fiction Filmen Abbilder von Personen und Gegenständen zeigen kann sowie ein 3D-fähiger Vaio Laptop.

Das Vaio-Modell soll bereits im Frühjahr 2011 auf dem Markt erscheinen und kann Bilder mit bis zu 240 Frames pro Sekunde darstellen. Es baut technisch auf den 3D-Bravia-Fernsehern von Sony auf und soll mit den bereits hierfür erhältlichen Shutter-Brillen funktionieren. Eine Preisauskunft wollte der Hersteller noch nicht machen. Ebenso wenig gab er technische Details bekannt. Der auf der IFA zu sehende Prototyp basiere auf einigen Vorgängermodellen, besitze aber auch eigens entwickelte Komponenten, ließ Sony verlauten. Auch zur geplanten Displaygrößen gab es keine Auskunft. Der Prototyp verfügte über einen rund 16 Zoll großen Bildschirm. Mittels Tastendruck soll das Gerät auch in der Lage sein bei 2D-Inhalten dreidimensionale Bilder vorzutäuschen.
3D-Modellprojektor zeigt Möglichkeiten der Technik
Bereits im Juli 2010 hatte der japanische Hersteller einen weiteren Protoypen mit 3D-Technik vorgestellt. Zum bislang namenlosen 3D Modellprojektor gab es auf der IFA keine weitere Ankündigung. Er war auch lediglich in einem Videobeitrag zu sehen. Fest steht aber: Sony lässt mit dem sehr kleinen und tragbaren Gerät den Traum vieler Science-Fiction-Autoren wahr werden. Der Beamer erzeugt dreidimensionale Abbilder von Personen und Gegenständen und berücksichtigt dabei auch Reflexionen durch Lichteinflüsse.
Auch in die weiteren Produkte des Herstellers zieht 3D-Technik ein. Selbst die neuen Kompaktkameras des Herstellers können dreidimensionale Bilder ablichten. Für reichlich 3D-Inhalte will Sony dabei auch selbst in seinem Spiele- und Videoangebot sorgen. Zudem kündigte der japanische Hersteller für Herbst den Start von Sony TV in Kooperation mit Google in den USA an. Ob der Dienst auch nach Europa kommt, ist noch ungewiss.

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