Internetkonzern weiter auf Einkaufstour
Google: Suchmaschinenanbieter übernimmt Social Deck
Was plant Google? Nach Slide kauft der Internetkonzern mit Social Deck einen weiteren Anbieter von Social Media-Games. Das Internet Start-Up hatte sich 2008 gegründet und Spiele für iPhone, BlackBerry und Facebook entwickelt.

Wie es mit Social Deck nach der Übernahme weitergeht, darüber macht Google keine Angaben, ebenso wenig über die Kaufsumme. Auf der Homepage des Spieleentwicklers ist lediglich zu lesen, dass das Team sich mit sofortiger Wirkung Google anschließen wird. Das Unternehmen, dessen Team auf die Standorte Toronto und San Francisco verteilt ist, war darauf spezialisiert Social Games anzubieten, die simultan von unterschiedlichen Smartphones oder aus unterschiedlichen Sozialen Netzwerken heraus gespielt werden können.
Weiterhin nur Gerüchte um eigene Spieleplattform
Google hatte zuletzt massiv in den boomenden Sektor der Browser und Social Games investiert. Neben dem Zukauf der Spieleentwickler Slide und Social Desk, erhielten auch die Farmville-Entwickler von Zynga eine kräftige Finanzspritze. Es mehren sich daher die Gerüchte, dass Google an einer eigenen Plattform für Online-Spiele arbeitet und womöglich in Konkurrenz zu Facebook treten will. Offiziell ließ der Suchmaschinenanbieter dazu aber noch nichts verlauten.
Social Games und Spiele im Browser sind derzeit einer der wenigen Wachstums-Märkte für die erstmals lahmende Computerspiele-Industrie. Auf der Gamescom wurde ihnen sogar ein eigener Ausstellungsbereich zuteil. Die Spiele sind dabei nicht immer nur einfach gestrickt, mittlerweile finden sich auch umfangreiche Projekte in diesem Segment. So ist der Ego-Shooter Quake live eine Adoption des früheren PC-Titels Quake 3 Arena und das Browsergame Poisonville entführt den Spieler in eine 3D-Welt mit einer atmosphärischen Story ähnlich Grand Theft Auto oder Mafia.

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