4G Mobilfunk startet in Kyritz
LTE: Telekom nimmt ersten Sendemast in Betrieb
Die Deutsche Telekom hat in der Hansestadt Kyritz (Brandenburg) ihre erste LTE-Station in Betrieb genommen. Bis Ende 2010 sollen 500 weitere Orte technisch auf die neue Mobilfunkgeneration 4G vorbereitet werden. Dabei stehen vor allem Städte und Gemeinden im Fokus, die bislang noch nicht ans Breitbandinternet angeschlossen sind. Nutzbar ist LTE aber erst ab 2011.

In Kyritz startete die Telekom in das 4G-Zeitalter. (Bild: obs/Deutsche Telekom AG)
Denn erst dann werden entsprechende Endgeräte wie 4G WLAN-Router oder Mobiltelefone auf dem deutschen Markt erhältlich sein. Im kommenden Jahr will die Telekom zudem weitere 1.000 Orte mit 4G-Technik versorgen. Angaben darüber, wann LTE flächendeckend im Telekom-Netz verfügbar sein wird, machte der Konzern nicht. Kunden können sich aber auf telekom.de/4g über den Ausbau des Netzes und die Verfügbarkeit vor Ort informieren.
LTE schließt Lücken in der Breitband-Versorgung
Mit der neuen Mobilfunktechnik LTE soll in Deutschland Breitbandinternet flächendeckend verfügbar werden. Aktuell gibt es dem Breitband Atlas des Wirschaftsministeriums zufolge noch vor allem im ländlichen Raum so genannte weiße Flecken in der Versorgung. Bei der Versteigerung der LTE-Frequenzen haben die Mobilfunkanbieter sich verpflichtet diese zu schließen. Telekom-Chef René Obermann kündigte bei der Inbetriebnahme des ersten LTE-Sendemastes an, neben dem LTE-Ausbau dieses Jahr auch noch 500 weitere Orte mittels anderer Techniken, wie UMTS oder DSL oder Glasfaser, an das Breitband-Internet anzuschließen.
Die Telekom ist der erste der großen deutschen Netzbetreiber, der mit dem LTE-Ausbau beginnen. Vodafone will im September und O2 bis Ende des Jahres nachziehen. E-Plus hält sich bei der LTE-Technik bislang dagegen noch zurück.

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