Grafikkarten tragen künftig den Namen AMD
Markenzusammenführung: AMD lässt Ati sterben
Die Marke Ati steht vor dem Aus. Chiphersteller AMD will vier Jahre nach der Übernahme des kanadischen Grafikspezialisten seine Grafikkarten künftig nur noch unter dem eigenen Markennamen und den Produktlinien "Radeon" und "Fire Pro" vertreiben. Die ersten Produkte unter dem neuen Namen sollen noch in diesem Jahr in den Handel kommen.

Die eingeführten und bekannten Ati-Produktnamen "Radeon" und "Fire Pro" werden weitergeführt, allerdings künftig mit dem Beinamen AMD statt Ati. Entsprechend werden die Logos angepasst werden. Für PC-Hersteller, die Ati-Grafikkarten in ihren Intel-Systemen verbauen, hält AMD zudem ein spezielles Logo, in dem nur die Bezeichnungen "Radeon" und "Fire Pro" auftauchen bereit.
Die Zeit ist reif um sich vom Label Ati zu trennen
Der Entscheidung sich vom Label Ati zu trennen waren umfangreiche Marktforschungen des Chipherstelllers vorausgegangen. AMD befragte tausende von Kunden in den USA, England, Deutschland, Brasilien, China, Japan und Russland. Hierbei zeigte sich, dass die Marke AMD stärker als die Marke Ati ist. Der Zukauf von Ati habe aber das Ansehen von AMD gestärkt.
Weiterhin sei der Zeitpunkt für eine Markenzusammenführung günstig, denn AMD und Ati haben den Hauptkonkurrenten im Grafikgeschäft nVidia im vergangenen Quartal überholt. Zudem plant AMD künftig so genannte Fusionprozessoren mit integrierten Grafikfunktionen auf dem Markt zu bringen. Der Chiphersteller hatte den Grafikspezialisten Ati 2006 für rund 5,4 Milliarden US-Dollar erworben. Bislang aber den Markennamen beibehalten. Ati war 1985 von drei Auswanderern aus Hong Kong gegründet worden und hatte sich schon früh auf die Herstellung von Chipsätzen für Grafikkarten spezialisiert.

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Ich hoffe das sie weiterhin den Weg beibehalten auf dem sie sich gerade befinden. In Sache Preis-Leistungs-Verhältniss kann AMD keiner schlagen.