NING, Mixxt, SocialGO & Co.
Soziale Netzwerke: Plattformen für ein individuelles Facebook
Mark Zuckerberg gilt zu den einflussreichsten Personen der IT-Branche und ist dabei deutlich jünger als die Lenker von Microsoft, Oracle und Co. Mit seinem sozialen Netzwerk Facebook hat Zuckerberg bis heute ein Vermögen von geschätzten vier Milliarden Dollar aufgebaut. Obwohl das Unternehmen nicht an einer Börse notiert ist, werden auf dem Graumarkt die Anteile der Mitarbeiter zu horrenden Preisen gehandelt. Bevor die blauen Seiten in Deutschland erfolgreich wurden, haben StudiVZ und XING hier die Surfer begeistert.
Inhaltsverzeichnis
- 1NING - Marktführer will nun Gebühren
- 2Ning: Einen Monat lang testen
- 3GROU.PS - Sehenswerte Module
- 4Mixxt - Mitbewerber aus Bonn
- 5Noch mehr (mobile) soziale Netzwerke
- 6Fazit
Bei dem ganzen Erfolg um soziale Netzwerke haben die Anbieter vergessen, dass manche Firma und auch Privatpersonen die Plattformen gerne stärker personalisieren würde, als es Facebook und die Konkurrenten standardmäßig erlauben. Beispielsweise ist es denkbar, für eine Veranstaltung ein spezialisiertes Netzwerk nur für registrierte Teilnehmer anzulegen. Bei der Organisation eines Kindergartens etwa kann es helfen, im Netz einen absolut abgeschotteten Bereich als soziales Netzwerk für Eltern und Interessierte anzulegen.
NING - Marktführer will nun Gebühren
Genau hier setzen Plattformen wie Ning an, mit denen jeder Anwender sein ganz privates Netzwerk basteln kann. Ning ist bereits seit 2005 verfügbar und wurde unter anderem von Marc Andreessen mitgegründet, er hat sich schon als Entwickler des Netscape Communicator einen Namen gemacht. Bis vor wenigen Wochen war die Plattform noch kostenlos, seit August müssen nun alle Benutzer für die Plattform zahlen. Sehr schön ist, dass die Angebote nicht sehr teuer sind: Das kleinste Mini-Paket kostet 2,95 US-Dollar im Monat, die Beschränkung von maximal 150 angemelden Benutzern dürften nur sehr wenige Projekte erreichen.
Die Plus-Ausgabe für 19,95 US-Dollar im Monat bietet bereits eine unlimitierte Zahl an registrierten Nutzern und eine Chat-Funktion. Der größte Vorteil von Ning Plus ist aber, dass es die Anmeldung mit Facebook-, Twitter- oder OpenID-Accounts unterstützt - jedenfalls ist die Funktion für die nächsten Wochen geplant. Bei Ning Plus ist außerdem ein individuelles Design, das per CSS gestaltet wird, sowie eine einprägsame URL als Subdomain bei Ning enthalten. Mit dem Spitzenprodukt Ning Pro für monatlich knapp 50 US-Dollar gibt es zusätzlich eine Musikbibliothek, über die registrierte Nutzer eigene Stücke hochladen können.

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