Es geht wieder aufwärts

PC-Markt: 15,6 Millionen PCs in Westeuropa verkauft

PC-Markt: 15,6 Millionen PCs in Westeuropa verkauft Sie haben gut verdient: Mit Milliardenumsätzen haben die großen PC-Hersteller ein Signal für den Aufschwung in der IT-Branche gegeben. So konnte HP im dritten Quartal 2010 einen Umsatz von 30,7 Milliarden Dollar verbuchen. Dell meldete immerhin 15,5 Milliarden. Diese positiven Zahlen stimmen auch mit dem überein, was das Marktforschungsunternehmen Gartner nun für das zweite Quartal 2010 verkündet. Demnach ist der PC-Markt in Westeuropa um knapp 20 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gewachsen. Insgesamt wurden in Westeuropa 15,6 Millionen PCs verkauft.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Erfolgreiche All-in-One-PCs
  2. 2Schwacher Umsatz in Großbritannien 
  3. 3Über 20 Prozent Wachstum in Deutschland
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Erfolgreiche All-in-One-PCs

Gartner-Analyst Ranjit Atwal (Research Director) sagt: "Westeuropa erholt sich schnell vom Abschwung, den wir in der ersten Hälfte 2009 gesehen hatten." Allerdings warnt er auch vor zu viel Optimismus: "Der wirkliche Test wird die zweite Hälfte 2010 sein."Auf dem Consumermarkt wurde das Wachstum vor allem von Notebooks und dem zunehmend erfolgreichen All-in-One-PCs getrieben. Die Nachfrage nach Mini-Notebooks, den so genannten Netbooks, ist dagegen zurückgegangen. Zum ersten Mal ist das Wachstum der Mini-Notebooks unter 10 Prozent geblieben. Nichtsdestotrotz steht diese Geräteklasse immer noch für 19 Prozent aller Mobil-PC-Verkäufe in Westeuropa.

Trotz Wirtschaftsaufschwung blieb die Nachfrage nach Business-PCs noch verhalten. Laut Gartner ist dies auf die immer noch unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Preiserhöhungen bei PCs zurückzuführen. Als neue Nummer eins unter den PC-Hersteller in Westeuropa hat sich Acer etabliert. Der taiwanische Hardware-Hersteller konnte vor allem bei Heimanwendern punkten.

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