5-Zoll-Zwitter aus Tablet und Smartphone

Dell Streak: Das Riesen-Smartphone im Kurztest

Apple verkauft jeden Tag tausende iPads, obwohl es für das Tablet noch nicht einmal das aktuelle iOS 4.0 mit Multitasking gibt. Die anderen großen PC-Bauer wie Dell, Hewlett Packard, aber auch Microsoft basteln fleißig an Konkurrenten für das iPad. Mit dem Dell Streak gibt es seit diesem Monat ein Gerät im Handel, das vom texanischen Unternehmen über das Internet verkauft wird. In Deutschland können Interessierte das Riesen-Smartphone auch bei Media Markt ausprobieren und erwerben. Das Streak-Tablet soll der Einstieg von Dell in das Tablet-Segment werden und an glorreiche Zeiten anknüpfen, als Dell noch kleine PDA-Taschencomputer produziert hat, die längst von Smartphones ersetzt sind.

?
?



Dell Streak: Übergroßes Smartphone oder geschrumpfter Tablet-PC? Eine genaue Produktgattung für das Dell Streak steht noch aus. Aber egal wie man es auch dreht und wendet - das Dell Streak ist ein interessantes Produkt: 5-Zoll-Display, Android-OS, massig Zubehör. Wie sich der Zwitter im Alltag schlägt erfahren Sie im Hands-On bei netzwelt. Zum Video: Dell Streak

Anzeige

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Kleines Paket mit viel Inhalt
  2. 2Multitouch aber altes Android
  3. 33G und der 1GHz-Prozessor
  4. 4GPS-Sensor und Dell-Zubehör
  5. 5Fazit
Werbung

Kleines Paket mit viel Inhalt

Das Dell Streak kostet auf der Dell-Webseite mindestens 600 Euro, derzeit ist der Versand kostenlos. Mit den Farben Rot und Schwarz ist Dell etwas sparsam, für andere Produkte wie Notebooks gibt es eine größere Auswahl. Die Verpackung des Geräts ist erstaunlich schlank: Dell hat beim Streak auf das gewohnte Styropor für die Polsterung verzichtet, im Karton herrscht Ordnung. Nachdem man das Tablet und den QuickStart-Guide aus der Verpackung genommen hat, kommt die Zubehör-Box ans Licht. Neben dem obligatorischen Akku, ein Lithium-Polymer-Speicher mit einer Kapazität von 1530 mAh, kommt das Dell Streak mit hochwertigen In-Ear-Kopfhöhrern sowie einem USB-Anschlusskabel.

Letzteres sieht dem Dock-Kabel des iPhone sehr ähnlich und ist genauso breit, hat aber natürlich ganz anders strukturierte Kontakte. Der Standard-USB-Anschluss passt nicht nur in den PC oder Mac, sondern auch an das Netzteil. Auf dieses muss der Benutzer wie gewohnt einen Dell-Netzadapter stecken, für Großbritannien und Deutschland liegen diese standardmäßig bei. Im Lieferumfang sucht man eine Speicherkarte vergeblich - eine 16-GB-Karte im Micro-SD-Format ist bereits im Dell Streak eingelegt. Das ist praktisch, da Kunden so nur noch den Lithium-Polymer-Akku einlegen.

Die Verriegelung der Akku-Klappe ist erstaunlich schwerfällig, sodass beim Öffnen und Schließen der Druck auf das Display versehentlich sehr groß werden kann. Das ist ärgerlich, da die MicroSD- und SIM-Karte nicht von außen zugänglich ist. Im Test machte das Dell Streak aber keine Probleme: Die Verarbeitung wirkt hochwertig, das kratzfeste 5-Zoll-Display gibt nur an den Ecken bei starkem Druck leicht nach.

Dell Streak im Test

  • Bild 1 von 12
  • Bild 2 von 12
  • Bild 3 von 12
  • Bild 4 von 12
  • Bild 5 von 12
  • Bild 6 von 12
  • Bild 7 von 12
  • Bild 8 von 12
  • Bild 9 von 12
  • Bild 10 von 12
  • Bild 11 von 12
  • Bild 12 von 12

Links zum Thema



Forum