10,7-facher Zoom, drei Zoll großer Bildschirm und umgedrehter Bildsensor
Ricoh CX4 im Test: Kompaktkamera mit umfangreicher Ausstattung
Das japanische Unternehmen Ricoh betreibt mit der CX4 Modellpflege auf Sparflamme. Bei seiner neuesten Kompaktkamera überarbeitet der Hersteller in erster Linie das Gehäuse-Design und verfeinerte die Technik im Inneren nur noch wenig weiter. Die Kamera mit einem 10,7-fachen Zoom und einem rückseitig belichtetem Bildsensor soll auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch gute Bilder liefern.
Ricoh CX4: Deutliche Veränderungen am Gehäuse und nur wenige Verbesserungen an der Technik im Inneren. Die Ricoh CX4 weist nur wenige Unterschiede zum Vorgängermodell auf, kann unter Umständen aber trotzdem die bessere Wahl sein. Zum Video: Ricoh CX4
Inhaltsverzeichnis
- 1Rückseitig belichteter Bildsensor, zehnfacher Zoom und großer Bildschirm
- 2Unkomplizierte und schnelle Bedienung
- 3Gute Bilder mit Potential bei Detailgenauigkeit
- 4Akku, Speicherkarte und zwei Anschlüsse
- 5Fazit: Kaum erkennbare Veränderungen
Rückseitig belichteter Bildsensor, zehnfacher Zoom und großer Bildschirm
Wie schon beim Vorgängermodell CX3 verwendet Ricoh bei der neuen CX4 einen 1/2,3 Zoll großen CMOS-Bildsensor. Die Auflösung liegt unverändert bei zehn Megapixeln. Der optische Bildstabilisator verschiebt den Sensor, um Bewegungen der Kamera auszugleichen, damit der Fotograf auch bei längeren Belichtungszeiten nicht verwackelte Aufnahmen anfertigen kann.
Der Chip der CX4 unterscheidet sich von den bisher üblichen Bildsensoren dadurch, dass er verkehrt herum aufgebaut ist. Durch diese Konstruktion befinden sich keine elektrischen Verbindungen zwischen Objektivöffnung und der lichtempfindlichen Schicht. So gelangt das gesamte einfallende Licht direkt auf den Sensor. Die deutlichste Veränderung für den Nutzer durch den lichtempfindlichen Bildsensor sind verkürzte Belichtungszeiten.
Ricoh stattet die CX4 mit einem Objektiv mit einer ins Kleinbild umgerechneten Brennweite von 28 bis 300 Millimetern aus. Die Optik gehört eindeutig nicht zu den schnellsten, wenn es darum geht die Brennweite zu verändern. Der Autofokus arbeitet dagegen deutlich schneller. Er kann außerdem bei halb gedrücktem Auslöser einem Motiv im Bild folgen und die Kamera passt Schärfe und Belichtung an dieses an.
Die Ricoh CX4 erlaubt dem Fotografen im Automatik-Aufnahmemodus einige Werte wie die Lichtempfindlichkeit oder die Art des Weißabgleichs selbst auszuwählen. Auf Blende und Belichtungszeit erhält der Nutzer aber keinen Zugriff. Auch nicht, wenn er einen der zwei Speicherplätze verwendet, um eigene Einstellungen zu sichern.
Elf verschiedene Motivprogramme stehen zur Auswahl, wobei die CX4 auch selbst das für die Aufnahmesituation am passendsten erscheinende auswählen kann. Im Kreativ-Modus kann sich der Fotograf austoben und unter anderem zwei Aufnahmen für eine größere Dynamik miteinander kombinieren, das Motiv wie eine Miniaturlandschaft wirken lassen, eine Cross-Entwicklung simulieren oder Spaß-Effekte anwenden.
Der drei Zoll große Bildschirm auf der Rückseite der Ricoh CX4 verfügt mit 920.000 Pixeln über eine hohe Auflösung. Er dient als Sucher sowie zur Bildwiedergabe. Die leuchtstarke Anzeige überzeugt mit kräftigen Farben und lässt viele Details erkennen. Ihre Blickwinkel liegen nur knapp unter den Maximum von 180 Grad.
Ricoh CX4 im Test
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Bild vergrößern Kompaktkamera mit umgedrehtem CMOS-Bildsensor. - Bild 2 von 7
Bild vergrößern Die Kamera nimmt HD-Video auf und verfügt über zahlreiche Aufnahmeprogramme und andere Hilfsmittel. - Bild 3 von 7
Bild vergrößern Objektiv mit 10,7-fachem Zoom - KB-Brennweite 28 bis 300 Millimeter. - Bild 4 von 7
Bild vergrößern Schlichte Oberseite mit Einschaltknopf, Auslöser inkl. Zoomwippe und Moduswahlrad. - Bild 5 von 7
Bild vergrößern Drei Zoll großer Bildschirm mit 920.000 Pixeln Auflösung. - Bild 6 von 7
Bild vergrößern Lithium-Ionen-Akku und SD- oder SDHC-Speicherkarte. - Bild 7 von 7
Bild vergrößern Mini-USB-Anschluss und AV-Ausgang.






