Arcade-Modus eingeschaltet: Arcania Gothic 4 im Kurztest
Erster Eindruck: Nicht nur für Rollenspieler
Wer Arcania mit Arcade assoziert, liegt nicht ganz falsch. Die vereinfachte Steuerung und das neue Kampfsystem könnten die Serie auch für andere Spielergruppen als Gothic- und Rollenspielfans interessant machen. Nach nur wenigen Minuten Spielzeit liefert sich der Held spannende Duelle mit einem oder mehreren Gegnern. Die Steuerung geht dabei intuitiv von der Hand.
Die auf der Gamescom spielbare Version offenbarte aber noch kleine Fehler. So war nicht immer jeder Teil der Insel zu betreten. Beim Wandern durchs Gebirge oder Betreten eines Flussbettes stieß der Held plötzlich gegen eine unsichtbare Wand. Ebenfalls nervig: Der Held bewegt sich nur langsam voran, fast ist man mit permanenten Sprüngen oder Vorwärtsrollen schneller. Längere Reisen sollen zum Glück aber dank einem Teleport-System in Arcania nicht mehr nötig sein. Die durchschnittliche Spielzeit schätzt Jowood auf 35 Stunden.
Arcania - Gothic 4 könnte nach dem enttäuschenden Vorgänger der Serie neues Leben einhauchen und auch für andere Spielergruppen interessant machen. Grafisch setzt der Titel dagegen keine neuen Maßstäbe, offenbart aber wieder das aus den vorherigen Teilen bekannte Detailreichtum. Der Titel ist also ein Muss für Gothic-Fans und auch für Nicht-Rollenspieler einmal einen Blick wert.
Für PC und Xbox 360 ab Oktober verfügbar
In den Genuss des neuen Gothic-Titels kommen diesmal nicht nur PC-Spieler. Erstmals wird das Spiel auch für die Playstation 3 und die Xbox 360 verfügbar sein. PC- und Xbox-Version werden ab dem 12. Oktober in den Geschäften stehen. Playstation-Spieler müssen sich dagegen etwas gedulden. Jowood gibt als Veröffentlichungstermin hier das erste Quartal 2011 an. Die USK hat Gothic 4 ab 12 Jahren freigegeben, das europaweite Einstufungssystem PEGI empfiehlt das Spiel für Jugendliche ab 16 Jahren. Mittlerweile finden Sie auf netzwelt auch einen ausführlichen Testbericht zu Arcania Gothic 4.
