Suchergebnisse führen häufig auf verseuchte Webseiten
McAfee-Studie: Die gefährliche Suche nach Cameron Diaz
Cameron Diaz ist der gefährlichste Promi im Cyberspace. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Sicherheitsspezialisten McAfee. Wer nach der US-Schauspielerin sucht, kann besonders häufig auf einer verseuchten Webseite landen.

Cameron Diaz - wer die US-Schauspierin bei Google Deutschland sucht, erhält aktuell als erstes eine Nachricht über den Promi und sogleich einen Wikipedia-Eintrag aufgelistet sowie einen Link auf die Filmdatenbank imdb.com. Alles ziemlich unbedenkliche Internet-Verweise. Ganz anders sieht es aber aus, wenn man die Google-Suche ändert und nach einen Bildschirmschoner mit Cameron Diaz sucht.
Dem IT-Sicherheitsspezialisten McAfee zufolge kann der Diaz-Fan dann schnell auf eine mit Viren, Malware, Spyware, Phishing oder Spam verseuchte Seite landen. Der Grund: Cyberkriminelle machen sich die Anfragen zunutze, indem sie ihre riskanten Seiten entsprechend optimieren, um im Suchergebnisindex weit oben zu stehen. Auch die Suchkombination "Diaz" und "Wallpaper", "Diaz" und "Downloads" wird laut McAfee häufig eingegeben und führt oft auf gefährliche Seiten, die viren- oder Malware-verseuchte Fotos, Videos oder Bildschirmschoner enthalten.
Kriminelle nutzen verstärkt URL-Verkürzer
McAfee zufolge wird Cameron Diaz besonders häufig benutzt, um auf eine gefährliche Webseite zu locken: Die US-Schauspielerin führt das McAfee-Ranking der gefährlichsten Stars im Cyberspace an. Julia Roberts belegt Platz zwei hinter Diaz, gefolgt von Jessica Biel auf dem dritten Platz. Im letzten Jahr war die Hollywood-Größe noch die Nummer Eins unter den gefährlichsten Stars im Cyberspace. In der Rangliste folgen das brasilianische Top-Model Gisele Bünchen, Brad Pitt, das ebenfalls aus Brasilien stammende Model Adriana Lima, Serienstar Jennifer Love Hewitt, Nicole Kidman und Tom Cruise. Das deutsche Top-Model Heidi Klum findet sich auf Platz neun der Rangliste zusammen mit Penelope Cruz. Dahinter reiht sich die Schauspielerin Anna Paquin ein.
McAfee hat die Studie mit Hilfe der Software SiteAdvisor durchgeführt, die gefährliche Webseiten ausfindig macht. McAfee gibt an, dass Cyberkriminelle verdächtige Inhalte verstärkt hinter URL-Verkürzern verstecken, wie sie etwa in sozialen Netzwerken benutzt werden.
