Derzeit nur für US-Nutzer
Soziales Netzwerk: Facebook startet Lokalisierungsdienst Places
Nutzer in den USA können ab sofort per Facebook mitteilen, wo sie sich gerade aufhalten. Der Lokalisierungsdienst Places wurde am Mittwoch vorgestellt und steht als iPhone-Anwendung und für mobile Browser bereit. Deutsche Facebook-Nutzer müssen noch eine Weile warten bis eine europäische Places-Version erscheint.

Lokalisierungsdienste wie foursquare oder Gowalla werden gerne als der nächste große Internet-Trend bezeichnet. Mit den Anwendungen ist es möglich, sich per GPS Orten zu lassen und kann dann Freunden seinen Aufenthaltsort mitteilen. Jetzt ist solch eine Software auch von dem weltweit größten sozialen Netzwerk Facebook verfügbar.
Places, so der Name der Anwendung, steht iPhone-Nutzern über eine aktualisierte Facebook App oder auf der mobilen Webseite touch.facebook.com für das iPhone, iPod Touch, iPad, Android-Smartphones und dem BlackBerry Torch zur Verfügung. Besitzer anderer Telefone sowie europäische Facebook-Nutzer hingegen können den Dienst vorerst nicht nutzen. Wann Places auch für diese Nutzergruppen erhältlich sein wird, ist noch unklar.
Check-In-Funktion und "taggen" von Freunden
Um mitzuteilen, wo man sich gerade aufhält oder was dort geschieht, hat Facebook eine so genannte Check-In-Funktion eingebaut. Diese ruft der Nutzer über Places auf und erhält anschließend eine Reihe an Plätzen in der Nähe vorgeschlagen. Alternativ ist der aktuelle Aufenthaltsort manuell wählbar. Die Aktivität wird anschließend in der Timeline der Facebook-Freunde, auf der eigenen Pinnwand und auf einer eigenen Facebook-Seite für den jeweiligen Ort angezeigt. Letzteres lässt sich in den Einstellungen abstellen.
Places-Nutzer sind außerdem in der Lage, Freunde, die sich am selben Ort befinden, zum Teil der Statusmeldung zu machen. Die Freunde erhalten laut Facebook dann eine Mitteilung auf ihrem Smartphone. Das "taggen" lässt sich aber auch deaktivieren, wenn man nicht möchte, dass Freunde den Aufenthaltsort veröffentlichen.
Unterstützung von Drittanbieter-Diensten
Facebook Places bietet auch Unterstützung für eine Reihe anderer Lokalisierungsdienste wie foursquare oder Gowalla. Entsprechende Einträge mit Hilfe der Fremdapplikationen sollen demnach auch auf dem sozialen Netzwerk erscheinen. Umgekehrt ist es einem Blog-Eintrag von Facebook zufolge auch möglich, eigene Places-Check-Ins auch bei den anderen Lokalisierungsdiensten zu veröffentlichen.
Facebook Places steht in Konkurrenz zu anderen Lokalisierungsdiensten. Ein großer Vorteil im Wettbewerb für das soziale Netzwerk dürfte dessen Verbreitung auf mobilen Geräten sein: Laut usatoday.com nutzen mehr als 150 Millionen der insgesamt 500 Millionen Facebook-Mitglieder das soziale Netzwerk von ihrem Smartphone aus.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: iOS App, App und Apple iOS.

Das erinnert fatal an einen Bericht der noch gar nicht lange zurück liegt und die Webseite Please Rob Me Diese hatte darauf hinweisen wollen, wie leichtfertig die User ihre Daten zur Verfügung...
Da sieht man mal was Facebook tatsächlich gegen den Datenschutz unternimmt. Wer dieses Tool benutzt ist einfach nur d....