Loewe Art 47 SL: Edel-TV im Test

Blu-ray-Bildqualität

Beim Zuspielen von Blu-ray-Testbildern zeigt der edle Loewe eine gute Detailschärfe, und zwar sowohl bei 1080/60p als auch in 24p. Dass er Ultraschwarz nicht darstellen kann, merkt man nur bei der Helligkeitseinstellung mit manchen Testbildern. In der Praxis spielt diese kleine Schwäche kaum eine Rolle. Viel schlimmer empfindet netzwelt die Tatsache, dass dem Schärferegler keine sanften Korrekturen gelingen, weil seine Rasterung mit fünf Stufen viel zu grob ausfällt.

Auch auf der Seite befinden sich einige Schnittstellen, darunter auch eine HDMI-Buchse. ( Bildquelle: AV T.O.P. Messtechnik GmbH )
Auch auf der Seite befinden sich einige Schnittstellen, darunter auch eine HDMI-Buchse. ( Bild: netzwelt)

Helle Bilder überzeugen selbst im Direktvergleich mit den besten Plasmas durch eine hervorragende Farbabstimmung und Schärfe. Typisch LCD-Fernseher: Aus seitlicher Betrachtungsperspektive leiden Helligkeit und Kontrast, das Bild bleibt aber zumindest farblich stimmig. Generell liegen die Schwächen des Loewe im flauen Schwarz und im niedrigen Kontrastumfang. Folglich bietet er wenig Tiefenwirkung in düsteren Filmszenen. Zudem treten in dunkler Umgebung Letterboxbalken hervor, dunkle Farben wirken wenig differenziert. Das beste Bild ergibt also in nur leicht abgedunkelten Räumen, zum Beispiel im Wohnzimmer.

Fazit

Da der fränkische Luxusfernseher keinen hohen Kontrastumfang aufweist, eignet er sich nicht besonders gut fürs dunkle Heimkino. Im hellen Wohnzimmer hinterlässt er hingegen einen exzellenten Eindruck: erstklassiges Bild, schickes Design, individuelle Ausstattung, starker Service, guter Klang. Ganz preiswert ist der Spaß allerdings nicht.

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