Idealer Wohnzimmerfernseher

Loewe Art 47 SL: Edel-TV im Test

Wenn der Name Loewe draufsteht, wird der Fernseherkauf teuer. Das gilt auch für den individuell zusammenstellbaren LCD-Fernseher Art 47 SL, der in der Basisversion bereits 3.500 Euro kostet. Das netzwelt-Testexemplar lag mit einigen Extras bei knapp 4.500 Euro.

Die Lautsprecherzeile an der Unterseite ist extrem auffällig und bestimmt das Design des Fernsehers. Der Art 47 SL ist den Farben Silber und Schwarz erhältlich. ( Bildquelle: AV T.O.P. Messtechnik GmbH )
Die Lautsprecherzeile an der Unterseite ist extrem auffällig und bestimmt das Design des Fernsehers. Der Art 47 SL ist den Farben Silber und Schwarz erhältlich. ( Bild: netzwelt )

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Auswahl und Kundenservice
  2. 2Ausstattung
  3. 3Handhabung, Komfort und Klang
  4. 4TV-Bildqualität
  5. 5DVD-Bildqualität
  6. 6Blu-ray-Bildqualität
  7. 7Fazit
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Auswahl und Kundenservice

Loewe und Metz sind die einzigen beiden verbliebenen deutschen TV-Hersteller und beide haben sich auf hochpreisige Fernseher festgelegt, denen ein gewisses Luxusimage anhaftet. So wie es beim fränkischen Premiumhersteller Loewe üblich ist, gibt es auch bei diesem LCD-Fernseher viele verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten. Typisch Loewe ist auch der Lieferservice: Der Fachhändler kommt auf Wunsch nach Hause und übernimmt die Aufstellung und Einstellung der neuen Errungenschaft. Man muss sich um nichts mehr kümmern und kann sofort ins Vergnügen eintauchen.

Ausstattung

Für den Test bestellte netzwelt den 47-Zöller in der aufpreispflichtigen Variante DR+. Diese beinhaltet einen Doppeltuner für analoges und digitales Kabel und Antenne sowie einen integrierten Festplattenrecorder mit 250 Gigabyte, mit dem man rund 80 Stunden Fernsehprogramm aufzeichnen kann. Weiterhin bestellten wir noch einen Doppeltuner für DVB-S und eine externe Festplatte mit einem Fassungsvermögen von 500 Gigabyte, was zu 160 zusätzlichen Aufnahmestunden verhilft.

Die externe 500-GB-Festplatte kostet 300 Euro zusätzlich. ( Bildquelle: AV T.O.P. Messtechnik GmbH )
Die externe 500-GB-Festplatte kostet 300 Euro zusätzlich. ( Bild: netzwelt)

Dies kostet insgesamt 980 Euro Aufpreis, wodurch die Gesamtkosten auf 4.480 Euro steigen. Die Digitaltuner können nicht nur HDTV empfangen sondern auch Pay-TV-Sender verarbeiten, die auf dem neuesten Verschlüsselungsstandard CI+/HD+ basieren. Man kann auch HDTV-Sendungen aufnehmen, sollte dabei aber die Halbierung der Aufnahmekapazität bedenken.

Pfiffig sind auch die vielen Detaillösungen, die die meisten Fernseher in der Regel nicht bieten können. Da wäre zum Beispiel der PALplus-Decoder für optimalen Analogempfang, der Breitbildsendungen zu mehr Schärfe verhilft. Oder die Lip-Sync-Delay-Funktion, mit der man Bild oder Ton um bis zu 100 Millisekunden verzögern kann, um die perfekte Synchronität zu erreichen.

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