Internetbrunnen-Projekt will flächendeckendes Hot-Spot-Netz schaffen
Bitte Münze einwerfen: Spendenfinanziertes WLAN in Mainz gestartet
Kostenlose, öffentliche WLAN-Netze gibt es in Deutschland viele, zumeist werden diese jedoch von Restaurants, Hotels oder Geschäften betrieben. In Mainz steht nun seit dem Wochenende der erste so genannte Internetbrunnen bereit und bietet Internet mit Höchstgeschwindigkeit für jedermann. Er wird finanziert durch Spenden der Nutzer.
Diese können hierfür einfach in ein Zählwerk etwas Kleingeld werfen, wie viel bleibt ihnen selbst überlassen. Für einen reibungslosen Betrieb benötigen die Betreiber nach eigenen Angaben derzeit unter 50 Euro. Wird nicht ausreichend Geld gespendet, verringert sich die Geschwindigkeit deutlich. E-Mails können dann zwar noch gelesen werden, aber das Anschauen von Bilder und Videos ist erst wieder nach dem Eingang neuer Spenden möglich, erklären die Betreiber von der Gesellschaft PENG, einem gemeinnützigen Verein zur Förderung von Design, Kunst und Kommunikation, aus Mainz. Wird dagegen mehr Geld gespendet als für den Betrieb nötig, werden davon neue Brunnen gebaut. Zunächst sollen in Mainz bis Ende 2011 alle öffentlichen Parks und Plätze mit WLAN versorgt werden. Der erste Internetbrunnen steht bereits auf dem Mainzer Rathausmarkt zur Verfügung.
Brunnen als Begegnungsstätte
Im Anschluss sollen bis 2012 Internetbrunnen in den 100 größten Städten der Welt gebaut werden. Gleichzeitig soll es aber auch möglich sein, einen Standort für einen neuen Brunnen vorzuschlagen. Die Brunnen sollen dabei nicht nur jedem einen Internetzugang ermöglichen, sondern auch Begegnungsstätten sein, an denen Leute zusammen kommen - wie früher, als der Brunnen die einzige Trinkwasserquelle im Dorf darstellte.


Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) sucht die Nähe zum Bürger. Unter fuer-alle-da.de beantworten seine Mitarbeiter Fragen zu finanzpolitische Themen: Abwrackprämie, Bundesschatzbriefe oder Lohnsteuer - los geht's.
Peter Sunde, Mitbegründer des Torrent-Trackers Pirate Bay, hat einen neuen Bezahl-Dienst mit dem Namen "Flattr" gestartet. Der Online-Service soll Blogger, Podcaster, Fotografen und andere Anbieter von Online-Inhalten dabei unterstützen, Einnahmen mit ihren Angeboten zu erzielen.
.
Der Internetkonzern Google bietet mit einem neuen Dienst aktive Unterstützung für die Erdbebenopfer in Chile. Der Personenfinder soll mit extra aufgearbeiteten Informationen den Betroffenen bei der Suche nach Vermissten helfen.
Spenden an Wikileaks sind via PayPal nicht mehr möglich. Der Internetbezahldienst hat das Konto der Enthüllungsplattform wegen Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen gesperrt.
Ein Jahr lang soll Wikimedia Deutschland an dem Wikidata-Projekt arbeiten. Ziel ist es, die 280 Sprachversionen von Wikipedia mit einer einzigen Datenquelle auszustatten. Dies solle die Arbeit der freiwilligen Autoren erleichtern.
Mit den neuen Foto-Touren von Google Maps sind Reisen auf der Couch möglich. Gezeigt werden Nutzer-Bilder von über 15.000 bekannten Orten weltweit.
Mehr Rechtsicherheit für Betreiber öffentlicher WLAN-Zugänge, so lautet die Forderung der neu gegründeten Bundesratsinitiative von Berliner und Hamburger Senat. Dem Verein Digitale Gesellschaft zufolge hat der Vorstoß jedoch auch Schwächen.




