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JVC XV-BP 1: Günstiger Blu-ray-Player im Test Puristischer Einstieg in die Welt des Home Entertainments

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Auch JVC kommt um den Blu-ray-Boom nicht herum und präsentiert mit dem XV-BP 1 seinen ersten reinrassigen Blu-ray-Player. Da musste netzwelt natürlich ganz genau hinsehen und den edel aussehenden Player unter die Lupe nehmen. Dass der XV-BP 1 kein Ausstattungswunder ist, war allerdings von Anfang an klar.

Auch JVC kommt um den Blu-ray-Boom nicht herum und präsentiert mit dem XV-BP 1 seinen ersten reinrassigen Blu-ray-Player. Dass der XV-BP 1 kein Ausstattungswunder ist, war allerdings von Anfang an klar.

Schickes Design, moderater Preis: JVCs Einsteiger-Player ist im Internet bereits für 120 Euro erhältlich. ( Bildquelle: netzwelt)

Ausstattung

Premiere bei JVC: Mit dem XV-BP 1 präsentieren die Japaner ihren ersten reinen Blu-ray-Player überhaupt, nachdem Ende 2008 bereits das JVC-Blu-ray-Komplettsystem NX-BD 3 erschienen war. Letzteres verfügte bereits über eine DLNA-Netzwerkfunktion, mit der netzwelt auch beim ersten Blu-ray-Player von JVC rechnete. Doch von Netzwerkfähigkeit weit und breit keine Spur. In Sachen Multimedia müssen sich Käufer mit einem USB-Anschluss, der versteckt unter einer Klappe auf der Vorderseite sitzt, und einer LAN-Buchse für BD-Live auf der Rückseite begnügen.

Immerhin kann man über die USB-Schnittstelle MP3-Musik, Fotos und DivX-Videos abspielen. Obwohl das Unternehmen behauptet, die BD-Live-Funktion entspräche dem Profil 2.0, konnte netzwelt keinen dafür vorgeschriebenen internen Speicher finden. Auch ein USB-Stick zum Speichern der Downloads befand sich nicht im Lieferumfang.

Nur mit den allerwichtigsten Schnittstellen bestückt: der JVC XV-BP 1.

Generell fällt auf, dass der JVC sehr puristisch ausgestattet ist und sich auf das Wesentliche konzentriert: auf die Blu-ray- und DVD-Wiedergabe. Er beherrscht alle modernen Tonformate als Bitstream und gibt selbstverständlich auch 24p-Kinobilder aus. Einen Netzschaler sucht man ebenso vergeblich wie einen Lüfter.

Handhabung

Viele Knöpfe auf wenig Raum: Die Fernbedienung wirkt etwas überladen, punktet aber mit einer Taste zum Umschalten der Bildauflösung.

Der fehlende Lüfter ist allerdings kein Manko, ganz im Gegenteil, schließlich verursachen Lüfter gerne mal Eigengeräusche, die sensiblen Ohren in leisen Filmpassagen auf die Nerven gehen können. Nicht so der JVC, der herrlich leise seinen Dienst verrichtet. Pluspunkte sammelt auch das Abspielen von Multimediadateien über USB, das sehr einfach, komfortabel und schnell von der Hand geht und so den Spaßfaktor erhöht.

Die Menüstruktur erinnert an die Player von LG. Das Menü reagiert sehr schnell auf Befehle und stellt auch Detailinformationen übersichtlich dar.

Die Fotodarstellung gelingt makellos, die fixe und unkomplizierte Diashow steigert das Vergnügen noch. DivX-Videos spielt der XV-BP 1 allerdings nicht bildschirmfüllend ab, sondern nur im 4:3-Format mit seitlichen Balken. AVCHD-Videos akzeptiert der Player nur dann, wenn sie über eine Disc eingespeist werden.

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Florian Friedrich
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