Das Smartphone als mobiles Lexikon
Verkehrte Netzwelt: Die Suche nach Tristram Shandy
Smartphones mit Internetanschluss und Touchscreen sind schon eine feine Sache. Man kann unterwegs im Web recherchieren und seine Allgemeinbildung aufpolieren. Das funktioniert fast immer. Fast immer.
Inhaltsverzeichnis
- 1Anton guckt Gabelstapler-Videos
- 2Antennenproblem wie beim iPhone?
- 3Beschleunigungssensor spielt verrückt
- 4Tschüss und viel Spaß noch
Manchmal stellen dir wildfremde Leute seltsame Fragen. Wie neulich in der Kneipe. Anton und ich saßen beim Bier, als ein Pärchen vom Nebentisch uns ansprach. Wer hat Tristram Shandy geschrieben? Und wie heißt die Instrumentalsolistin, wegen derer sich der Dirigent Herbert von Karajan mit den Berliner Philharmonikern zerstritten hat? Die wussten es im Prinzip, kamen aber gerade nicht darauf. Das kennt man ja. Oder die wollten sich einen Spaß machen.
Anton guckt Gabelstapler-Videos
Anton und ich wissen solche Sachen sowieso nicht. Ich habe den zweiten Bildungsweg auf Stefan Raabs TV Total-Institut absolviert, Anton guckt hauptsächlich Gabelstapler-Videos auf YouTube. Aber, was man nicht im Hirn hat, muss man in der Hemdtasche haben. Mit triumphierendem Lächeln zog ich mein Smartphone aus derselben. Die Marke verrat´ ich nicht, schließlich will ich keine Reklame machen. Aber es ist ein richtiger State-of-the-Art-Bolide mit GPS, Touchscreen, Beschleunigungssensor und Internetanschluss. Ideal für die spontane Webrecherche unterwegs. Wie heißt es doch immer? In der Informationsgesellschaft kommt es nicht mehr auf das Wissen an, sondern darauf, dass man weiß, wo man nachschlagen muss. Mit Internethandy und Flatrate ist das ein Klacks. Da muss man nur schnell auf Wikipedia gehen oder zur Not googeln. Genial.
Anton und ich wissen solche Sachen sowieso nicht. Ich habe den zweiten Bildungsweg auf Stefan Raabs TV Total-Institut absolviert, Anton guckt hauptsächlich Gabelstapler-Videos auf YouTube. Aber, was man nicht im Hirn hat, muss man in der Hemdtasche haben. Mit triumphierendem Lächeln zog ich mein Smartphone aus derselben. Die Marke verrat´ ich nicht, schließlich will ich keine Reklame machen. Aber es ist ein richtiger State-of-the-Art-Bolide mit GPS, Touchscreen, Beschleunigungssensor und Internetanschluss. Ideal für die spontane Webrecherche unterwegs. Wie heißt es doch immer? In der Informationsgesellschaft kommt es nicht mehr auf das Wissen an, sondern darauf, dass man weiß, wo man nachschlagen muss. Mit Internethandy und Flatrate ist das ein Klacks. Da muss man nur schnell auf Wikipedia gehen oder zur Not googeln. Genial.
Mit dem Touchscreen komm´ ich leider nicht wirklich zurecht. Wenn man zum Beispiel mit der Fingerspitze eine Telefonliste rauf und runterscrollt, beschleunigt das plötzlich so stark, dass man schnell am Ende der Liste landet. Scrollt man wieder zurück, ist man gleich wieder ganz oben. Außerdem passiert es ständig, dass der Touchscreen die Bewegung des Fingers als Bestätigung interpretiert, einen Kontakt öffnet und gleich anruft. Da fehlt mir wohl noch ein wenig Feingefühl.


Das neue Google-Patent soll das Erteilen von Suchaufträgen auf dem Touchscreen vereinfachen. Das gewünschte Suchwort wird einfach umkreist und ein kleines "g" gemalt.
Wer sich für die größte Online-Enzyklopädie interessiert, kann sich an einem neuen Buch erfreuen: Auf über 350 Seiten liefern die Autoren einen spannenden Blick hinter die Kulissen der deutschsprachigen Wikipedia.
Der Fernseher geht aus, genauso wie die Lampen. Der Computer gibt keinen Ton von sich und auch das Radio an der Steckdose bleibt leise. Stromausfall. Jetzt ist guter Rat teuer: Wie soll man ohne Computer nach Stromausfall googeln?
Bei Wikipedia soll das gesamte Wissen der Menschheit abgebildet werden. Ein Problem hierbei ist, dass Frauen nur selten zu einem Thema etwas beitragen. Darüber hinaus ist ein neuer Editor in Planung.
Handy-Hersteller bewerben ihre Smartphones oftmals mit kratzfestem Gorilla-Glas. Der animalische Name bringt die Verkehrte Netzwelt auf eine tolle App-Idee: das Handy als Survival-Trainer.
Sie hieß Miriam. Das wusste ich aber nicht. Ich hatte ihren Namen vergessen. Plötzlich saß sie mir in der Stadtbahn gegenüber. Lächelte und sagte: "Hi!". Verdammt. Das Gesicht kannte ich. Aber wie hieß sie gleich noch mal? Woher kannte ich sie nur?
Ein Smartphone ist ein technisches Meisterwerk und trotzdem ist ein einfaches Handy befriedigender, denn es tut, was es soll, wann es soll! Ein Beitrag aus der Verkehrten Netzwelt.





Beiträge
insgesamt 1 BeitragAlso mit nem iPhone und Telekom,voda oder O2 wär das sicher nich passiert :P