Apple bietet seit MacOS X 10.4 ein spezielles Programm für einfache Automatisierung.
Grundkurs: MacOS X effizient steuern mit Automator
Der 27. Mai 2010 war ein denkwürdiger Tag: Zum Handelsschluss an der New Yorker Börse war das Unternehmen Apple die wertvollste Computerfirma der Welt. Der Börsenwert lag knapp über dem des Erzfeindes Microsoft. Noch Mitte der 90er Jahre steckte Apple in einer tiefen Krise, doch die Rückkehr von Steve Jobs in die Firma gab dem Konzern neuen Auftrieb. Apple möchte mit perfekt aussehenden Notebooks und Handys die PC-Arbeit angenehmer machen. MacOS X gilt traditionell als sehr intuitiv und beliebt in der Kreativbranche.
Inhaltsverzeichnis
- 1AppleScript: Keine Option für Einsteiger
- 2Seit MacOS X 10.4: Automator mit dabei
- 3Erste Aktionen für einen neuen Prozess
- 4Noch mehr Aktionen sowie Aufzeichnen
- 5Makros: Automator merkt sich Aktionen
- 6Fazit
Dabei ist die Arbeit auch auf einem Mac meist recht langweilig: Einen Großteil der Zeit am Rechner bringen Anwender nach einer aktuellen Studie mit stupiden Verwaltungsaufgaben zu. Bis zu 25 Prozent der Zeit am PC machen wir Backups, benennen Dateien um, skalieren Bilder - dabei sollte die knappe Zeit eigentlich für anspruchsvollere Aufgaben verwendet werden. Häufig wiederkehrende Abläufe lassen sich in jedem System - auch unter Windows oder Linux - mit Skripten automatisieren. MacOS X ist hier sehr flexibel.
AppleScript: Keine Option für Einsteiger
Eine Möglichkeit, das Apple-Betriebssystem automatisch zu steuern, bietet die Skriptsprache AppleScript. In MacOS Version 7 war sie zum ersten Mal enthalten, ihre Syntax ist der natürlichen englischen Sprache sehr ähnlich. Das wichtigste Konzept von AppleScript sind sogenannte Events, über die eine Anwendung an eine andere Anweisungen schicken kann. Beispielsweise sagt ein dreizeiliges Skript dem Texteditor, dass er eine bestimmte Datei in einem spezifizierten Ordner öffnen soll. Sofern Befehle verschachtelt werden, können so auch komplexe Aufgaben wie regelmäßige Backups in der Skriptsprache umgesetzt werden.
Neben den schönen Möglichkeiten hat Apple das Ziel gründlich verfehlt, auch Einsteiger für AppleScript und ähnliche Techniken zu begeistern. Die Syntax ist und bleibt kompliziert, ohne langfristige Einführung geht nichts. Auch der AppleScript-Editor aus MacOS X ist nicht immer selbsterklärend.

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