Antrag bei der US-Aufsichtsbehörde eingereicht

Internet-Telefonie: Skype geht an die Börse

Skype will ein 100 Millionen US-Dollar schweres Aktienpaket an die New Yorker Technologiebörse Nasdaq bringen. Über die Einstandspreise der Wertpapiere ist noch nichts bekannt. Koordiniert wird die Emission von den Banken Goldman Sachs, Morgan Stanley und JP Morgan.

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An der New Yorker Technologiebörse Nasdaq können demnächst Aktien des Internet-Telefonieanbieters Skype gehandelt werden. Den Gang an die Börse erklärte das Unternehmen am Montag in einem Antrag bei der zuständigen US-Behörde. 

Insgesamt soll ein Wertpapierpaket in Höhe von 100 Millionen US-Dollar emittiert werden. Der Start des Wall Street-Debüts, Anzahl der Wertpapiere und der Preis pro Aktie sind noch unbekannt. Die Emission wird von den US-Banken Goldman Sachs, Morgan Stanley und JP Morgan koordiniert. 

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Investmentgesellschaft Silver Lake besitzt die größten Skype-Anteile

Skype ist eine kostenlose Internet-Telefonie-Software mit Instant Messaging-Funktion. Auf Desktop-Rechnern wie auch auf mobilen Geräten können mit Hilfe des Programms kostenlose Gespräche zwischen Skype-Nutzern getätigt werden. Für Anrufe ins Festnetz und zu Handys werden jedoch Gebühren fällig. Möglich ist es auch, Festnetz-Anrufe entgegenzunehmen. Dafür verlangt Skype ebenfalls Gebühren.

Skype wurde 2003 von den Gründern der Internet-Musiktauschbörse Kazaa Janus Friis und Niklas Zennström ins Leben gerufen. Zwei Jahre später übernahm das Online-Auktionshaus Ebay den Internet-Telefonie-Anbieter. Im letzten Jahr verkaufte Ebay einen großen Aktienanteil an die Investmentgesellschaft Silver Lake. Ebay ist aber immer noch zu gut 30 Prozent an dem Internet-Telefonie-Anbieter beteiligt.

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