Mit dem HTC Wildfire sollen Nutzer ihre Freunde immer mit dabei haben

Soziales Netzwerk für die Hosentasche: HTC Wildfire im Test

Mit dem Wildfire will HTC den Massenmarkt erobern. Deshalb ist das Smartphone nicht nur vergleichsweise günstig, sondern bietet auch mobilen Zugriff auf soziale Netzwerke und eine Empfehlungsfunktion für Applikationen. HTCs Teenie-Smartphone basiert dabei auf dem erfolgreichen Modell Desire.

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Smartphones für alle mit dem Wildfire will HTC auch den Massenmarkt für Smartphones erobern.
Smartphones für alle: Mit dem Wildfire will HTC auch den Massenmarkt für Smartphones erobern.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Verarbeitung: Solide und schick
  2. 2Performance: Kompromisse waren beim dem Preis zu erwarten
  3. 3Applikationen: Friendstream grenzt viele Freunde aus
  4. 4Bedienung: Trackball überflüssig, Touchscreen überzeugt
  5. 5Multimedia: Schwache Kamera, schwacher Sound
  6. 6Weitere Funktionen: Umfangreiche Ausstattung
  7. 7Fazit: Einsteiger-Smartphone mit Schwächen

Die jugendliche Zielgruppe wurde dabei schon früh in die Produktentwicklung einbezogen. Bei Facebook durften die Nutzer abstimmen, wie das neue HTC-Smartphone heißen soll. Dabei setzte sich der Name Wildfire vor Zeal, Jovi und Festi durch. Die anderen Namen hätten wohl auch etwas albern geklungen, dabei ist das Wildfire alles andere als ein albernes Spielgerät. 

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HTC Wildfire: Mit dem Wildfire will Smartphone-Hersteller HTC auch den Massenmarkt erobern. Für einen vergleichsweise geringeren Preis bietet das Wildfire eine üppige Ausstattung, inklusive einer fünf Megapixel-Kamera mit Blitz, einen bis zu 32 Gigabyte erweiterbaren Flashspeicher, GPS-Modul sowie W-LAN, UMTS und HSDPA-Unterstützung. Zum Video: HTC Wildfire

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Verarbeitung: Solide und schick

In Punkto Verarbeitung macht das Wildfire eine gute Figur: Die Metalloberfläche wirkt edel und schützt das Mobiltelefon vor schnellen Kratzspuren. Durch polierte Kunststoff-Einlagen auf der Geräte-Rückseite liegt das Mobiltelefon zudem angenehm und sicher in der Hand.

Im Gegensatz zum großen Bruder Desire verfügt das Wildfire lediglich über ein LC-Display. Die Farben wirken daher weniger kräftig und leuchtend als auf anderen Displays. Dennoch ist die Anzeige klar und auch bei direkter Lichteinstrahlung oder Verschmutzung des Displays noch gut lesbar. Die Auflösung des 8,1 Zentimeter großen Bildschirms beträgt 240 mal 320 Pixel.

Performance: Kompromisse waren beim dem Preis zu erwarten

Während das Wildfire also dem Vorbild Desire in der Verarbeitung fast in nichts nachsteht, zeigen sich bei der Leistung deutliche Unterschiede. Wie zu erwarten, muss der Käufer in dieser Smartphone-Preisklasse gewisse Einschränkungen in Kauf nehmen. So arbeitet der 528 Megahertz-Prozessor nicht immer flott. Bis zum Start mancher Applikationen vergehen wenige Sekunden; wenn der Nutzer das Handy dreht, dauert es, bis sich der Bildschirm vom Hoch- auf das Querformat umstellt. Auch beim Starten des Mobiltelefons vergeht eine lange Zeit: Über eine Minute benötigte das Wildfire im Test, bis die PIN-Eingabe erschien. 

Der Akku zeigte dagegen keine Schwächen: Hersteller HTC gibt eine Gesprächszeit zwischen sieben und acht Stunden sowie ein Standby-Zeit bis zu 690 Stunden an. Die Stromversorgung erfolgt dabei via Micro-USB-Kabel. Allerdings gab sich das Wildfire im Test nicht mit jedem USB-Port ab, so bemängelt es zum Beispiel zu geringe Stromlieferungen von einer SEG Stereoanlage.



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