Makellose Bildqualität

Pioneer BDP-LX 52: 600-Euro-Player im Test

Blu-ray-Player von Pioneer versprechen traditionsgemäß höchste Bild- und Tonqualität. Netzwelt ging der Frage auf den Grund, ob dies auch für den 600 Euro teuren BDP-LX 52 gilt – und kann die Frage guten Gewissens mit einem deutlichen und lauten „Ja“ beantworten.

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Der BDP-LX 52 verfügt über die für Pioneer typische PQLS-Multi-Surround-Funktion, die den Jitter von HD-Ton reduziert. Dies funktioniert allerdings nur im Zusammenspiel mit aktuellen Pioneer-Receivern. (Bildquelle: AV T.O.P. Messtechnik GmbH)
Der BDP-LX 52 verfügt über die für Pioneer typische PQLS-Multi-Surround-Funktion, die den Jitter von HD-Ton reduziert. Dies funktioniert allerdings nur im Zusammenspiel mit aktuellen Pioneer-Receivern. (Bildquelle: AV T.O.P. Messtechnik GmbH)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Ausstattung und Einlesezeiten 
  2. 2Ausstattung und Einlesezeiten 
  3. 3DVD-Bildqualität 
  4. 4Blu-ray-Bildqualität 
  5. 5Klangqualität 
  6. 6Fazit: Top-Player 
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Ausstattung und Einlesezeiten 

Der BDP-LX 52 erinnert optisch stark an seinen kleineren Bruder, den zeitgleich erschienenen BDP-320 für 400 Euro. Er wirkt aufgrund seiner massiven Aluminiumfront aber wesentlich schwerer und hochwertiger. Hinzu kommt, dass er die erweitere PQLS-Funktion an Bord hat, die in Verbindung mit aktuellen Pioneer-Receivern den Jitter von PCM-Mehrkanalton reduziert. Auch die Möglichkeiten beim Bild können sich sehen lassen: Nicht weniger als zwölf Videoeinstellungen – etwa Rauschfilter, Gammakorrektur, Farbton und Detailschärfe – lassen sich auf drei Speicherplätzen ablegen. Den meisten Spaß macht Tüftlern aber der umschaltbare „Pure Cinema“-Modus, weil man dort umfangreiche Bildänderungen vornehmen kann. Beim ersten Sehtest fällt sofort auf, dass der Pioneer praktisch jede Disc – egal ob DVD oder Blu-ray – in flimmerfreier Vollbildqualität auf den Bildschirm bringt.

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Video

Pioneer BDP-LX 52: Der Pioneer BDP-LX 52 macht optisch einiges her. Die massive Aluminiumfront gibt dem Blue-Ray-Player ein hochwertiges Aussehen. Wer mit den äußerst langen Ladenzeiten beim Einlesen einer Disc leben kann, wird mit einer überragender Bildqualität und vielen Bildreglern belohnt. Zum Video: Pioneer BDP-LX 52

Ausstattung und Einlesezeiten 

Der BDP-LX 52 erinnert optisch stark an seinen kleineren Bruder, den zeitgleich erschienenen BDP-320 für 400 Euro. Er wirkt aufgrund seiner massiven Aluminiumfront aber wesentlich schwerer und hochwertiger. Hinzu kommt, dass er die erweitere PQLS-Funktion an Bord hat, die in Verbindung mit aktuellen Pioneer-Receivern den Jitter von PCM-Mehrkanalton reduziert. Auch die Möglichkeiten beim Bild können sich sehen lassen: Nicht weniger als zwölf Videoeinstellungen – etwa Rauschfilter, Gammakorrektur, Farbton und Detailschärfe – lassen sich auf drei Speicherplätzen ablegen. Den meisten Spaß macht Tüftlern aber der umschaltbare „Pure Cinema“-Modus, weil man dort umfangreiche Bildänderungen vornehmen kann. Beim ersten Sehtest fällt sofort auf, dass der Pioneer praktisch jede Disc – egal ob DVD oder Blu-ray – in flimmerfreier Vollbildqualität auf den Bildschirm bringt.

Die USB-Schnittstelle links unten dient lediglich als Speichererweiterung für heruntergeladenes BD-Live-Material. (Bildquelle: AV T.O.P. Messtechnik GmbH)
Die USB-Schnittstelle links unten dient lediglich als Speichererweiterung für heruntergeladenes BD-Live-Material. (Bildquelle: AV T.O.P. Messtechnik GmbH)

Leider dauert das Einlesen von Discs sehr, sehr lange – hier kann man sich schon mal ein Butterbrot schmieren oder einen Kaffee aufsetzen. Normale Blu-rays benötigen durchschnittlich 43 Sekunden, um geladen zu werden, richtig ärgerlich wird es aber bei Blu-rays mit BD-Java: „Men In Black“ benötigt sage und schreibe 105 Sekunden, um zu starten – nichts für Ungeduldige. Dafür arbeiten Lademechanismus und Laufwerk ausgesprochen leise, was man vom Lüfter leider nicht behaupten kann.

Die Fernbedienung weist eine Aluminiumoberfläche auf und wirkt sehr edel. Die Bildauflösung lässt sich im laufenden Betrieb umschalten. (Bildquelle: AV T.O.P. Messtechnik GmbH)
Die Fernbedienung weist eine Aluminiumoberfläche auf und wirkt sehr edel. Die Bildauflösung lässt sich im laufenden Betrieb umschalten. (Bildquelle: AV T.O.P. Messtechnik GmbH)

Multimediatechnisch sieht es eher mager aus, PC-Streaming oder YouTube-Videos gehören nicht zum Funktionsumfang. Immerhin spielt der LX 52 aber auf DVD gebrannte AVCHD-Videos, DivX-Videos, MP3-Musik und JPEG-Bilder ab.


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